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Nosfera

Aus Maddraxikon
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Ein Nosfera auf dem Cover von MX 154
Nosfera sind mutierte Menschen mit einer durch die CF-Strahlung ausgelösten Sichelzellenanämie, eine Art moderner Vampir.

Beschreibung

Aussehen und Fähigkeiten

Nosfera haben ein geringes Körpergewicht, Pigmentverlust, trockene, rissige und lichtempfindliche Haut und Haarausfall, dafür aber eine gute Nachtsicht und ein überdurchschnittlich gutes Gehör. Sie ernähren sich von Blut und sind stark telepathisch begabt.

Nosfera sind bis zur Pubertät ganz normale Menschen. Danach beginnt der körperliche Verfall und ihre roten Blutkörperchen bauen sich so schnell ab, dass sie Nachschub in Form frischen Blutes benötigen. Durch die CF-Strahlung hat sich ihr Körper so gut angepaßt, daß der Verdauungstrakt der Nosfera die roten Blutkörperchen direkt in ihr eigenes Blut weitertransportieren kann. Wenn der Zeitpunkt der Verwandlung kommt, werden ihre Zähne spitz gefeilt, damit sie ihre Opfer beißen können.

Fortpflanzung

Das Nosfera-Gen wird dominant vererbt, d.h., wenn eines der Elternteile ein Nosfera war, wird auch das Kind einer. Allerdings vermindern sich dadurch die telepathischen Kräfte, außer auch bei der externen Rasse handelt es sich ebenfalls um eine telepathische Rasse (--> Breedy).

Nosfera-Orden

Es gibt verschiedene Nosfera-Orden, die alle aus militärischen Zwecken gegründet wurden. Sie zeichnen sich durch den meisterhaften Umgang mit dem Degen aus und tragen eine leichte, gepanzerte Rüstung. Außerdem bewegen sie sich fast lautlos in der Nacht und eignen sich deshalb hervorragend als Späher und Spione.

Sehr begehrt sind ihre Dienste etwa in der Toskana in den Städten der Wulfanen, wo sie häufig als Söldner dienen.

Bekannte Nosfera-Orden:

Die Religion der Nosfera

Die Nosfera verehrten lange Zeit ihren Gott Murrnau. Dieser Kult wurde schließlich von Navok gestürzt. (HC 005)

Geschichte

Die Nosfera in Moska

Das spirituelle Zentrum der Nosfera liegt in Moska, ihr Anführer ist Erzvater.

Ursprünglich handelte es sich bei ihnen um Patienten einer Klinik in Moska mit Sichelzellenanämie, die schnell mutierten. Der Klinikleiter Dr. Sankow lehrte sie den Glauben an den Gott Murrnau, um ihnen etwas zu geben, mit dem sie sich identifizieren konnten und somit die stetige Degeneration zu verlangsamen.

Während des atomaren Winters nahmen sie schließlich eine Führungsposition in der Stadt ein, da sie als einzige Gruppe stark genug waren, sich an der Oberfläche zu bewegen. Sie ließen sich ihre Dienste mit Blut bezahlen - jeder Moskowiter musste einmal pro Monat Blut spenden. Erst als die Sonne wieder Oberhand nahm - die die Nosfera schlecht vertragen - verloren sie ihre Macht. Nachdem sie 2510 bekämpft und besiegt worden waren, erhielten sie weiterhin das Recht, sich in Moska aufzuhalten, allerdings unter der Bedingung, kein Menschenblut mehr zu trinken. (HC 005)

Nosfera im Dienst von Jacob Smythe

Eine Nosfera-Enklave in Millan, die unter Jacob Smythe Führung wieder Menschen angriffen, wurde 2516 von Matthew Drax besiegt. Jacob Smythe fiel vermeintlich in einer Monstergrube zu Tode, die Enklave löste sich daraufhin auf. (MX 005)

Die Überlebenden zogen mit Jacob Smythe quer durch Europa. In der Umgebung von Beelinn richtete sie ein Blutbad an auf der Jagd nach Nahrung, zum Glück zog die Truppe weiter Richtung Britana. (MX 034) Von hier aus ging es weiter zu den Dreizehn Inseln, wo die letzten noch verbliebenen Nosfera von einem Izeekepir getötet wurden. (MX 024)

Bekannte Nosfera

Weblinks