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Statthalter des Bösen

Aus Maddraxikon
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Überblick
Serie: Maddrax-Heftserie (Band 360)
360tibi.jpg
© Bastei-Verlag


Romanbewertung:

4.36
(11 Stimmen)
Zyklus: Zeitsprung
Titel: Statthalter des Bösen
Autor: Christian Schwarz
Titelbildzeichner: Néstor Taylor
Innenillustrator: Matthias Kringe
Erstmals erschienen: 05.11.2013
Hauptpersonen: Aruula, Matthew Drax, Navok, Temüdschin
Handlungszeitraum: 2544
Handlungsort: Moska
Besonderes:

Maddraxikon-Artikel ARET, MX-Cartoon

Zusätzl. Formate: E-Book

Vorschau

In Moska haben die Nosfera unter Navok und die Menschen ein Bündnis geschmiedet. Sie leben nun friedlich miteinander, aber weitgehend jeder für sich. Allerdings flammt das gegenseitige Misstrauen immer wieder auf, da die Blutsauger den Menschen unheimlich bleiben. Das fragile Gleichgewicht wird gestört, als ein Fremder bei den Nosfera auftaucht und ihnen eine „Optimierung des Blutes“ anbietet, die ihre mentalen Kräfte vervielfachen würde. Dass weit mehr dahintersteckt, erkennt Navok zu spät ...
© Bastei-Verlag

Handlung

Am 3. August 2540 erfährt Navok, der Erzvater der Bluttempler, dass die Leichen vierer blutleerer Moskawiter gefunden wurden. Als er zum Bürgermeister Moskas eilt, um den Vorfall zu klären, fällt ihm ein mongolischer Hüne namens Temüdschin auf, den er nicht belauschen kann. Am 6. August 2540 wird die Tochter des Bürgermeisters zusammen mit ihrem Exfreund ermordet, der Mörder entnimmt beider Blut. Tags darauf greifen Menschen die Nosfera mit ARETs an. Temüdschin stoppt die Panzer scheinbar telekinetisch. Anschließend erzählt er Navok von einem Gerät, das er in Cinna erstanden und das ihm zu seinen geistigen Kräften verholfen habe. Es stellt sich heraus, dass Tscheenen hinter dem Anschlag und auch hinter den Morden stecken - die Nosfera hatten sie wegen ihres vitalen Blutes als Opfer ausgewählt, dafür wollten sie sich angeblich rächen. Der Attentäter tötet sich mit Gift, bevor Navok seinem Geist mehr entnehmen kann. Navok möchte Temüdschins Hilfe gewinnen, da er durch die Vorfälle erkennt, wie schwach die Stellung der Bluttempler eigentlich ist, dieser lehnt jedoch ab. Navok und der Bürgermeister fahren zu den Tscheenen, die allerdings nur von einer Splittergruppe wissen, die sich abgesetzt hat und einem Meister der Erleuchtung folgt.

5. November 2544 - Als Matthew Drax und Aruula kurz vor Moska rasten, wird Matt von einem Nosfera telekinetisch auf einen Baum befördert. Er greift auch Aruula an, unterliegt jedoch und wird gefangengenommen. Sie fahren mit dem Buggy nach Moska, wo sie Zerstörungen an den Häusern, ansonsten aber reges Treiben beobachten. Sie werden von einer Patrouille angehalten, die sie nach einem Blick auf den Bluttempler durchlässt. Navok empfängt sie und erzählt ihnen von einem Gerät, das er Erhöher nennt. Es verstärkt die geistigen Fähigkeiten der Nosfera und macht manche unter ihnen sogar zu Telekineten. Matt und Aruula ermitteln mit dem Scanner, dass es sich im Bunker Ramenki befindet. Sie spähen Vorgänge an einem Eingang aus, werden dabei jedoch überrascht und überwältigt. Navok drängt sie, die Stadt zu verlassen, worauf sie zum Schein eingehen.

In der Nacht kehren sie zurück und dringen zum Bunker Ramenki 4 vor. Auf dem Weg zum Hauptbunker lauscht Aruula und entdeckt so näherkommende Menschen - ein Mann flieht vor einer Horde, die ihn verfolgt, dann aber einer Snäkke überlässt. Matt und Aruula retten den Mann, der von einem Meister der Erleuchtung spricht und ihnen von Blut erzählt, das zu trinken sie gezwungen werden und das sie willenlos macht - Vladimiir hatte es immer wieder erbrochen und so seinen freien Willen erhalten, war aber schließlich entdeckt worden. Matt und Aruula entscheiden, den Mann zu Navok zu bringen, da sie nicht glauben, dass der davon weiß. Vladimiir berichtet, dass der Meister der Erleuchtung auch die Bluttempler unter seine Kontrolle bringen will, und Navok erkennt, dass es sich um Temüdschin handeln muss, dem er selbst Ramenki zur Verfügung gestellt hat, um die Bluttempler mit dem Erhöher zu behandeln.

Die Bluttempler begeben sich mit Vladimiir, Aruula und Matt nach Ramenki. Ein Kampf mit Temüdschin und weiteren Mongolen entbrennt. Bei einem Hieb von Aruula entpuppt der Hüne sich als Roboter. Er packt Aruula und zieht sich zurück. Bei ihrer Unterhaltung gibt er sich als Diener der Schwarzen Philosophen zu erkennen. Als Aruula sich wehrt, besiegt er sie erneut. Matt und den Bluttemplern gelingt es, zu ihm vorzudringen, dabei stellt sich heraus, dass die Telekineten unter ihnen bereits unter seinem Einfluss stehen. Zusammen gelingt es Aruula, Matt und Navok, der sich als Telekinet entpuppt, was er geheim gehalten hatte, Temüdschin zu besiegen. Matt kann unbemerkt den Erhöher an sich nehmen. Der Versuch, Navok zu täuschen, scheitert allerdings. Aruula zerstört den Erhöher, worauf Navok zusammenbricht. Sie und Matt fliehen mit dem Buggy.

Weblinks