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Tausend Jahre wie ein Tag

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Überblick
Serie: Maddrax-Heftserie (Band 366)
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© Bastei-Verlag


Romanbewertung:

3.13
(8 Stimmen)
Zyklus: Zeitsprung
Titel: Tausend Jahre wie ein Tag
Autor: Sascha Vennemann
Titelbildzeichner: Néstor Taylor
Innenillustrator: Matthias Kringe
Erstmals erschienen: 28.01.2014
Hauptpersonen: Matthew Drax, Aruula, Juefaan, Hans-Peter
Handlungszeitraum: 2536, 2545
Handlungsort: Wewelsburg
Besonderes:

MX-Cartoon

Zusätzl. Formate: E-Book

Vorschau

Von Schottland aus wollen Matt, Aruula und Juefaan die Nordsee auf dem Weg zu den Dreizehn Inseln überqueren, als der Scanner auf halber Strecke ein Signal in Deutschland anzeigt. Dort hat ein Artefakt offenbar einen Ausschnitt aus einer der achtzig Parallelwelten in diese versetzt: ein Stück heile Welt mit fleißigen, glücklichen Bewohnern ... an deren stählernem Himmel eine Reichsflugscheibe schwebt!

Handlung

2514. Der Retrologe Hans-Peter, genannt „Gröfaz“, lernt auf der Burg in alten Dokumenten nationalsozialistische Ideologien kennen und baut mit den Burgbewohnern eine kleine Gesellschaft nach diesem Muster auf. Jedoch erkennen sie dabei alte Spielfilme aus der Zeit vor der Kometenkatastrophe nicht als Fiktion, sondern betrachten sie als „historische Dokumente“, die es in einem Burgarchiv tatsächlich auch gibt.

2528. Ein Artefakt in Form einer Scheibe aus goldfarbenem Metall taucht plötzlich im Burghof auf und wird seitdem von den Burgbewohnern sorgfältig aufbewahrt, weil sie in der „Sonnenscheibe“ eine Botschaft ihres „Ersten Führers“ sehen.

2536. Eine Gruppe Schwarzer Philosophen und Nosfera kommt mit einem Mutanten auf die Wewelsburg, um das Artefakt zu suchen, das der Mutant hier lokalisiert hat. Die Schwarzen Philosophen begutachten den Translokator, wobei Hans-Peter die tatsächliche Bedeutung der Scheibe kennenlernt. Die Technos beabsichtigen, die Transporttechnologie des Translokators zu erforschen und für ihre Zwecke weiterzuentwickeln. Dafür wollen sie eine geeignete Version der Parallelwelt, aus der das Artefakt stammt, übertragen und einen Statthalter einsetzen. Hans-Peter jedoch sieht in dem Artefakt eine Möglichkeit, seinen Traum von einem blühenden „Zweiten Dritten Reich“ mit Reichsflugscheiben Wirklichkeit werden zu lassen. Fasziniert schleicht er allein in den Raum, in der der Translokator aufbewahrt wird, und lässt ihn die gewünschte Version erstellen – die aber eine andere ist als diejenige, die sich die Schwarzen Philosophen vorstellten. Er ahnt nicht, dass damit das Gebiet, in dem er sich befindet, samt allen Bewohnern nach einer halben Stunde in einem Radius von drei Kilometern in die Parallelwelt versetzt wird. Weil der Translokator nur ein Mal eingesetzt werden kann, ist er dann unbrauchbar und somit für die Schwarzen Philosophen nutzlos geworden. Wütend evakuieren sie und die Nosfera ihre Habseligkeiten. Auch Hans-Peter und die anderen Bewohner retten sich rechtzeitig nach außerhalb des betroffenen Gebietes. Hans-Peter wird im Burgkerker eingesperrt.

2538. Die Wewelsburger aus dem Dorf und der Burg der Parallelwelt haben sich den Schwarzen Philosophen und den anderen Burgbewohnern angeschlossen. In Lagern halten sie Barbaren zur Zwangsarbeit gefangen. Die Schwarzen Philosophen lassen die Technologie der Flugscheibe erforschen und weiterentwickeln, die aber nicht wie gewünscht funktioniert. Ihr neuer Statthalter, der Androide Adolf Hitler übernimmt das Kommando, während seine Herren weiterziehen.

Januar 2545. Matt, Aruula und Juefaan haben das Artefakt in der Burg geortet. Sie lassen PROTO am Waldrand versteckt zurück und überwinden unbeschadet eine Selbstschussanlage und ein Minenfeld. Mit einem Trick gelangen sie in den Burghof, wobei Aruula und Juefaan von Matt getrennt werden. Als Matt sich dem gesuchten Artefakt nähert und dabei Fallen ausweichen muss, wird er von dem androidischen Statthalter attackiert und erfährt zu seinem Schrecken, dass die Schwarzen Philosophen bereits von ihm wissen und ihn jagen. Es gelingt ihm, den Androiden zu zerstören. Währenddessen finden Aruula und Juefaan im Burgverlies den während seiner jahrelangen Kerkerhaft wahnsinnig gewordenen Hans-Peter und lassen sich von ihm den Weg zur „Sonnenscheibe“ zeigen. Weil der Translokator unbrauchbar geworden ist, lässt Matt ihn am Fundort zurück und flüchtet mit seinen Gefährten in einer kaum flugtauglichen Flugscheibe. Dabei kommt Hans-Peter um. Wegen des äußerst hohen Energieverbrauchs kommen die Gefährten nicht weit und notlanden im Bereich der Selbstschussanlage. Mit PROTO reisen sie weiter zu den Dreizehn Inseln, wo Aruula sich mit ihrem Volk aussöhnen möchte.

Bei der Notlandung wird die Selbstschussanlage an einer Stelle beschädigt und bietet nun Einlass für hungrige Taratzen, die auch prompt über einen Reparaturtrupp herfallen und im nahe gelegenen Dorf weitere Beute wittern...

Anmerkung: Zur Aufnahme der heiklen Thematik um den deutschen Nationalsozialismus in einen Unterhaltungsroman nimmt der Lektor Michael Schönenbröcher auf der Leserkontaktseite des Heftes Stellung. Auch Leser diskutieren darüber im Internet-Forum des Bastei-Verlags und in Leserbriefen.

Weblinks