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Wulfane

Aus Maddraxikon
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Ein Wulfane auf dem Cover von MX 352
© Bastei-Verlag
Ein Wulfane ist ein mutiertes humanoides Wesen, erzeugt aus den Genen eines Menschen und eines halbintelligenten Hundes

Beschreibung

Die Schädelform, Ohren, Augen- und Stirnpartie sind entfernt menschlich. Unterhalb der Augen erinnert der Schädel an ein Fischmaul. Dort haben die Wulfanen wulstartige, schwarze, faltige Lippen, die sich kraterförmig aus dem Gesicht wölben. An der Oberseite ist die Lippe gespalten und läuft bis zwischen die Augen. Wulfanen haben langes Körperhaar und ihr Gebiss erinnert an das eines Raubtieres. Wulfanen sind intelligent, aber relativ aggressiv. Sie tragen Waffen aus ziseliertem Kupfer und gefärbte Bastkleidung. (MX 002)

Gesellschaft

Etwa mit zehn Jahren nehmen Jungwulfanen zum ersten Mal bei Jagdzügen teil und lernen, wie man Nackthäuter und Taratzen jagt und tötet. Die Köpfe der Opfer werden auf Spießen gesammelt, die man bei Prozessionen zur Schau stellt, etwa bei Begräbnissen.

Wulfanen pflegen ihre Toten unter lautem Geheul zu verbrennen.

Gerne nehmen Wulfanen Nosfera in ihre Dienste, da sie ihre telepathischen Eigenschaften schätzen. Sie arbeiten für sie als Spione, Späher oder Übersetzer. (HC 003)

Religion

Ihr Hauptgott ist Orguudoo. (HC 003) Daneben ist noch ein Totengott Luthator bekannt. Das Totenreich nennen sie Nuwadier. Hier versammeln sich die Krieger an einer großen Tafel, um ihre Siege zu feiern. (MX 019)

Geschichte

Wulfanen in Ittalya

Wulfanen sind die Nachkommen von Luxana, ein Experiment des Daa'muren Est'hal'orguu.

Sie gerieten jedoch sehr aggressiv und rotteten innerhalb kürzester Zeit alle anderen humanoiden Rassen in ihrer Umgebung aus, die sie als Nahrung betrachteten. Bis 2499 hatten sie sieben Ruinenstädte in der Toskana erobert. Seit 2499 führten sie Krieg gegen die Siragippen, die ihnen ihre Städte streitig machten. Die erste Stadt, die sie verloren, war Virruna. Ab 2509 wurde auch Bolluna angegriffen, da die Daa'muren die in ihren Augen minderwertige Rasse durch einen Krieg ausrotten wollten. Schließlich wurden die Wulfanen besiegt und nur einzelne Individuen konnten noch flüchten. Damit war die "Zivilisation" der Wulfanen bereits wieder Geschichte. (HC 003)

Weitere Wulfanen-Herrschaften

Mitte des 25. Jahrhunderts herrschte der Wulfanenfürst Kraukeyrus auf der Insel Saadina. Er befand sich in einer Fehde mit der Reesa-Sippe, die ihn aus Genuu vertrieben hatte und wurde 2463 bei einem Attentat getötet. Sein Sohn Wulfer verfolgte die Reesa-Sippe mit unbarmherzigem Rachedurst und tötete fast alle Angehörigen. Nur Canduly Reesa entkam ihm. Jahrelang zog er durch Doyzland und war eine entsetzliche Plage für die Bewohner, denn wohin er kam, verbreitete er Terror und Tod.

2489 eroberte Wulfer die Insel Zilija und errichtete auch hier ein Schreckensregiment. Erst 2504 konnte Rulfan ihn töten und so die Welt von seiner Mordlust befreien. (HC 014)

Wulfanen in Meeraka

Einer Gruppe von Wulfanen gelang die Überfahrt nach Meeraka. Sie ließen sich in Maiin nieder. (MX 352)

Bekannte Wulfanen