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Kratersee

Aus Maddraxikon
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Der Kratersee auf der Asien-Karte
Der Kratersee ist der mit Wasser vollgelaufene Kometenkrater und Einschlagsort des Wandlers, auch Kristofluu-See genannt.

Beschreibung

Durch den Einschlag des Wandlers entstand 2012 an dessen Einschlagort zwischen Ruland im Westen und Nipoo, Kore und Rula im Osten auf Höhe des Baikalsees ein Krater von fast 2000 km Durchmesser, der mit Wasser volllief und somit ein Meer bildete, den Kratersee.

Die tiefste Stelle des Meeres beträgt 867 m. Vom All konnte man erkennen, dass ein pulsierendes grünes Leuchten und eine unbekannte Strahlung vom Zentrum des Meeres ausging, es handelte sich dabei um den am Meeresboden liegenden Wandler, die Speichereinheiten und die CF-Strahlung (MX 51). Auch die Temperatur wurde zur Mitte des Sees höher und stieg in ihrem Zentrum bis auf 36° C an. (MX 082)

Das gesamte Meer wurde vom Ringgebirge umgeben.

Am See herrscht das ganze Jahr ein feuchtwarmes Klima.

Geschichte

Nach dem Einschlag des Kometen strömten riesige Massen des Pazifiks in den entstandenen Krater. Das Wasser heizte wenige Jahre danach bis auf durchschnittlich 58°C auf, bis Mitte des 22. Jahrhundert kühlte es dann bis auf 11°C ab, war damit aber immer noch wesentlich wärmer als der Rest der Erde, der in einem atomaren Winter versunken war. Bis ins 25. Jahrhundert blieb das gesamte Gebiet des Kratersee unter einem Schleier verborgen, während die Partikeldecke in den anderen Teilen der Erde sich bereits deutlich gelichtet hatte. Im 26. Jahrhundert waren die Ufer des Kratersees fruchtbar und voller Leben. (MX 051)

Nachforschungen durch die Kratersee-Expeditionen

2518 erreichten die Kratersee-Expeditionen des Weltrats sowie von Matthew Drax unabhängig voneinander die Ufer des Kratersees.

Ein Tauchgang des Weltrats zum Kometen endete desaströs: die Tauchpanzer wurden von den Todesrochen angegriffen und versenkt. Nur Jacob Smythe und Lynne Crow wurden gefangen genommen und am Leben gehalten.

Anfang 2519 - nach 517 Jahren unentwegter Experimente, die die gesamte Flora und Fauna der Erde stark beeinflusst hatten - waren die Prototypen des neuen Daa'murenkörpers fertig. Sie wurden mit den Brutzellen in den Bruthöhlen am Ufer des Sees ausgebrütet. Todesrochen brachten die Speichereinheiten zu den Bruthöhlen, damit die Daa'muren schnell ihre neuen Körper beziehen konnten. (MX 083)

Obwohl die Expedition um Matthew Drax von dem gescheiterten Weltrat-Tauchgang wusste, entschied sie sich ihrerseits zu einem Tauchgang, allerdings mit einer hydritischen Transportqualle und speziell gezüchteten bionetischen Tauchanzügen. Sie gelangten unbemerkt zum Kometen und bemächtigten sich einer Speichereinheit. Durch sie erfuhren sie, dass sich darin Bewußtseinsinhalte verbargen. Außerdem mutmaßten sie, dass es sich bei dem Kometen vermutlich um ein Raumschiff handelte. (MX 082)

Das Projekt Daa'mur

Nach der Explosion der Rising Star 2520 sank der Wasserspiegel leicht und die ganze Umgebung des Kratersees wurde verwüstet. Die radioaktive Strahlung baute sich jedoch schon nach kurzer Zeit wieder ab (MX 108).

2521 schufen die Daa'muren mit Hilfe der Lavadrachen einen Wall um den See, der durch Rula und Kore verläuft und somit den Krater vom Pazifa-See trennt (MX 140). Danach pumpten Wechselwesen das Wasser aus dem See, bis nur noch der nackte Krater blieb (MX 141). Zur selben Zeit begannen die Daa'muren rund um den Kometenkrater 700 Vorrichtungen aufzubauen und diese mit Atombomben zu versehen.

Die Atombomben wurden am 18.10.2521 gezündet, jedoch explodierte durch eine Manipulation Jacob Smythes nur die Hälfte und diese nicht wie geplant gleichzeitig, sondern nacheinander. Dadurch wurde die Erdkruste im Krater aufgebrochen und es entstand ein See aus Lava, der aber bald zumindest zum Teil abkühlte und den neuen Boden des Kratersees bildete. (MX 150)