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Erde

Aus Maddraxikon
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Die Erde von der Mondstation aus gesehen auf dem Cover von MX 274
© Bastei-Verlag
Die Erde, hydreeisch auch Ork'huz und vom Streiter nur Blaukugel genannt (MX 314), ist der dritte Planet unseres Sonnensystems und der Haupthandlungsschauplatz der Maddrax-Heftromane.
Anmerkung: Es liegt nahe, dass der für die Erde gewählte Name Ork'huz abgeleitet wurde aus Orkus, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt. In Deutschland verstehen wir darunter die Unterwelt in Bedeutung von Abgrund oder auch Hölle. Der Begriff entstammt dabei der römischen Mythologie. Tatsächlich war der Ork'huz, auf den sich die Hydree retteten, eine großteils gefährliche Welt, in der es von Bestien (Sauriern etc.) nur so wimmelte – was zumindest in der Zeit der Umgewöhnung durchaus als höllisch empfunden werden konnte. [1]

Beschreibung

Mit einer durchschnittlichen Entfernung von 149,6 Millionen km zur Sonne ist sie der dritte Planet im Sonnensystem. Ihr Durchmesser beträgt über 12.700 km und sie ist etwa 4,6 Milliarden Jahre alt. Nach der vorherrschenden chemischen Beschaffenheit der Erde wird der Begriff der erdartigen (terrestrischen) oder auch erdähnlichen Planeten definiert.

Trabanten

Umkreist wird die Erde vom Mond, Hunderten von künstlichen Satelliten und der Raumstation ISS. Diese stürzten allerdings 2521 ab, nachdem sie durch dem Permanenten EMP schwer beschädigt worden war. (MX 050)

Geschichte

Die Erde ist seit ungefähr 100.000 Jahren (von der Erde aus gesehen) über den Zeitstrahl mit dem Mars verbunden. Der Zeitstrahl wurde von den Hydree auf dem Mars entwickelt, als dieser noch bewohnbar war (etwa 3,5 Milliarden Jahre v. Chr.). Die Hydree nutzten den Zeitstrahl als Evakuierungsmöglichkeit, weil die Atmosphäre des Mars ins Weltall entwich.

Im Jahr 2012 stürzte ein Komet – genannt Christopher-Floyd – die Erde ins Chaos. (HC 001), (HC 002) Die Zivilisationen auf dem Planeten brachen zusammen. Mit dem Komet waren die Daa'muren gekommen, die ihre Geistesinhalte in künstlichen Speichereinheiten am leben erhielten und nun begannen, nach neuen Körper zu suchen.

Durch die CF-Strahlung degenerierte das intelligente Leben, zudem kam es durch Experimente der Außerirdischen zu starken Mutationen.

500 Jahre nach diesem Ereignis landete der US-Air-Force-Pilot Matthew Drax in die Zukunft, als er in den Zeitstrahl geriet. Unter seiner Führung kam es zum Aufstand gegen die Außerirdischen. Doch damit hatte das Abenteuer gerade erst begonnen.

Im Jahr 2528 drohte der Erde erneut die Vernichtung. Der Streiter näherte sich der Erde auf der Suche nach dem Wandler. (MX 314) Er konnte jedoch von Matthew Drax, Xij Hamlet und Grao nach einem ersten erfolglosen Versuch (bei dem die gesamte Menschheit starb) mit dem Flächenräumer abgeschossen werden, in dem sie einen großen Teil des Ursprungs in ihn versetzten und so versteinerten. (MX 324) Sein Absturz riß riesige Brocken aus der Mondoberfläche, die als Meteoriten auf die Erde niedergingen. Die größten konnten mit Atomraketen abgeschossen werden, viele kleine jedoch schlugen auf der Erde auf. (MX 326)

Der Absturz des Streiters und die Beschädigung des Mondes bewirkte eine allmähliche Annäherung des Mondes an die Erde, was im Laufe der folgenden Jahre die Gravitations- und Wetterverhältnisse auf dem gesamten Planeten veränderte. (MX 388) Davon waren auch die Hydriten in ihren unterseeischen Städten betroffen. (MX 425)

Interaktive Weltkarte

Quellen

  1. Orcus in der Wikipedia, abgerufen am 20. November 2011