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Die Kinder des Wandlers

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Überblick
Serie: Maddrax-Heftserie (Band 465)
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© Bastei-Verlag


Romanbewertung:

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Zyklus: Fremdwelt
Titel: Die Kinder des Wandlers
Autor: Wolf Binder
Titelbildzeichner: Koveck, Vadim Sadovski
Erstmals erschienen: 14.11.2017
Hauptpersonen: Matthew Drax, Xij Hamlet, Tom Ericson, Hordelab, Grao'sil'aana, Gal'hal'ira
Handlungszeitraum: 2548
Handlungsort: Induu, Allahabad, Agartha, Hort des Wissens, CERN, Suganj
Besonderes:

Teil 1 des Roman-Zweiteilers, Auszug aus dem Exposé zur Transportplattform und zu den Evakuierungskapseln

Zusätzl. Formate: E-Book

Vorschau

Während Matt, Tom, Xij und Hordelab in Amerika unterwegs sind, um weitere zivilisierte Völker mit Peilsendern zu versorgen, stoßen Grao und Ira endlich auf das Dorf der Daa'muren im nördlichen Indien. Doch das Wiedersehen mit den Artgenossen gestaltet sich anders als erwartet. Bald müssen sich die beiden entscheiden: Stehen sie auf der Seite der Menschheit oder der Daa'muren? Für Ira, die in den Menschen Freunde sieht, ist das schnell entschieden – aber Grao ist tief in seinem Inneren noch immer ein Kind des Wandlers. Wird er so weit gehen, Ira und ihre Mission zu verraten?
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Handlung

Geführt vom Splitter eines Daa'murenkristalls und mit Hilfe des Einheimischen Uudai gelangen Grao'sil'aana und Gal'hal'ira mit PROTO nach Allahabad. Beherrscht wird die Stadt von zwölf Daa'muren, angeführt von Kdar'lan'noor, die die vor 25 Jahren eroberte Siedlung Daa'mura genannt haben. Überrascht entdecken Ira und Grao, dass das Oberhaupt ein Sol ist, dessen ontologisch-mentale Substanz in einem beschädigten Daa'murenkristall eingesperrt ist: Ora'sol'naara, Sohn von Ora'sol'guudo, der sich anscheinend selbst zum Sol ernannt hat.

Grao fühlt sich der Gemeinschaft mehr und mehr zugehörig. Er trifft hier sogar auf eine Lin seiner symbiotischen Einheit: Grao'lin'saatra. Schließlich verrät Grao den Daa'muren vom Plan, ausgewählte Erdbewohner von der Erde nach Novis zu evakuieren. Auch die zunächst geleugnete Zusammenarbeit mit Primärfeind Mefju'drex gesteht er ein. Als der Sol schließlich durch die im Kristall herrschenden Energien ausgelöscht zu werden drohnt, händigt Grao auch noch den Splitter aus, der den Kristall des Sols repariert und diesen nicht nur rettet, sondern auch noch erstarken lässt.

Ira hegt weiter großes Misstrauen gegenüber ihren Artgenossen. Augenscheinlich leben die Daa'muren in Einklang mit Menschen. Allerdings stellt sich heraus, dass diese mental gefügig gemacht wurden. Zudem starten der Sol und Noor ein Experiment, bei dem die Geister von Daa'muren und Menschen verschmolzen werden sollen, um so gewissermaßen den Fortbestand der Daa'muren zu sichern, die sich nicht vermehren können. Das Prozedere gelingt bei Uudai, der neben den Erinnerungen des Daa'muren auch die kühle Rationalität und die Loyalität zu den Außerirdischen übernimmt. Ira beobachtet das Ritual, das durch ihre mentale Erkundung etwas aus den Fugen geraten zu sein scheint. Noor zeigt danach erste Anzeichen erhöhter Emotionalität.

Ira glaubt nicht daran, dass diese Daa'muren mit den Menschen friedlich koexistieren könnten, und versteckt schließlich die Peilsender, die eine Evakuierung nach Novis möglich machen würden. Um sie zu bestrafen, herauszufinden, wo die Sender sind, und selbst einen Körper zu besitzen, beschließt der Sol, Iras Körper zu übernehmen und dabei ihre ontologisch-mentale Substanz in sich aufzunehmen.

Außerhalb von Allahabad trifft ein Jagdtrupp aus Suganj auf einen Gruppe von Drakullen. In deren Mitte erkennen sie Anuya, eine Frau aus ihrer Gemeinschaft, die seit der Vertreibung aus Allahabad vermisst war. Die Jäger schalten die angeschlagenen Drakullen aus, um sie zu befreien. Allerdings steht Anuya unter daa'murischem Einfluss und bringt ihren Bruder um. Als Gefangene wird sie nach Suganj gebracht, wo sie zunächst eingesperrt wird. Sie kann sich befreien, fällt über ihre ehemaligen Mitbewohner her und wird schließlich erschossen. Die Dorfbewohner beschließen einen Sturm auf Allahabad.

Währenddessen treffen Matt, Xij, Tom Ericson und Initiator Hordelab in Agartha ein. Matt gelingt es König Yönten Wangmo von Hordelabs hehren Absichten zu überzeugen, nachdem dieser wegen Starnpazz' Unwahrheiten in Verruf geriet. Matt bietet Wangmo an, die Einwohner von Agartha ebenfalls zu evakuieren. Wangmo sowie 96 Prozent aller Einwohner lehnen das Angebot ab und suchen ihr Heil in einer Schutzkuppel, die Agartha vor der Zerstörung durch den einschlagenden Mond bewahren soll.

Die Transportplattform wird von den Agarthern fertiggestellt, doch nach einem Sabotageversuch nach Schottland in den Hort des Wissens gebracht, wo sie repariert und getestet wird. Hordelab reist durch das Wurmloch im CERN, um die Vorbereitungen für die Evakuierung im Ringplanetensystem zu koordinieren. Er erstattet dem Tiefen Rat unter Vorsitz des Interimleiters Inchorla Bericht und mahnt zur Eile, da die Zeit im Ringplanetensytem 7,65-mal langsamer verrinnt als auf der Erde. Immerhin zwei Evakuierungskapseln sind fast bereit für den Plan. Mit Xaana legt er auf Novis zudem die ersten beiden Zielpunkte für die Evakuierung fest.

Zurück auf der Erde macht Hordelab sich an die Vorbereitung im CERN, wo Platz geschaffen werden muss für die Transportplattform. Hordelab löst gezielt eine Sprengung aus, während er in einer Transportkapsel Schutz sucht.