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Überblick
[[Bildunterschrift::Starnpazz auf dem Cover von MX 445]]
© Bastei Lübbe
Vorname: Starnpazz
Geschlecht: Männlich
Herkunft: Ringwelt
Gruppierung: Kontra, Hort des Wissens
Volk: Kasynari
Aufenthaltsort: Erde


Starnpazz ist ein Kasynari aus dem Ringweltsystem und ein Zeitreisender.

Beschreibung

Starnpazz hat in der Hierarchie der Kasynari die Einstufung Rot. (MX 417)

Geschichte

Verfolgung auf Binaar

Starnpazz überwachte in einer Kontrollstation die Übertragungsdaten zwischen den Monden im Ringweltsystem. Er entdeckte bei einem Transfer zwischen Aquus und Binaar Unregelmäßigkeiten und machte sich in einem Avatar-Körper auf, diese zu untersuchen. Auf Binaar konnte er gerade noch beaobachten, wie Aruula von einem Silicianer niedergeschlagen und fortgeschleppt wurde. Er übernimmt die Verfolgung, wurde aber später bei einem Angriff von Aruula und einem Cyborg überrumpelt und musste seinen Avatar-Körper verlassen. Er kehrte nach einer Notabschaltung in seinen Avatar zurück und half Matthew Drax und Aruula bei der Flucht. Dann wurde sein Maschinenkörper jedoch gehackt, und er verlor die beiden Probanden aus den Augen. (MX 417)

Reise in einem Avatar-Körper zur Erde

Starnpazz in seinem menschenähnlichen Avatar
Cover MX 426
© Bastei-Verlag

Er reiste 2547 in einem menschen-ähnlichen Robot-Avatar durch ein Wurmloch zur Erde. Er suchte Personen, die die Fähigkeiten zum Bau einer Transportplattform hätten. Damit wollte er auf den Fall vorbereitet sein, dass die Menschen mit den Plänen der Initiatoren kompatibel wären. Dabei agierte er unter dem Namen Starn. In der Nähe seines Ankunftsorts im CERN traf er auf Anaka, der Schwertmeisterin der Wächter des Sees, die ihm Hilfe bei seiner Reise zum nächsten Zielort Landán anbot. Er überwältigte sie mit seinem Mentalscanner und kopierte ihre Erinnerungen. (MX 425)

Mit einem Sprungfeldgenerator materialisierte er in einem Vorort von Landán. Bei einem verlassenen Techno-Bunker traf er auf ein Rudel Taratzen, die er mit einer List weglocken konnte. Er wurde dabei beobachtet. Im Bunker rettete er den verletzten Nosfera Sabok vor weiteren Taratzen, wurde danach aber auf der Flucht selbst gerade noch von einer im letzten Moment am Bunkerausgang erscheinenden Gruppe der letzten Nosfera von Landán vor dem Rudel gerettet. Von deren Anführer Tarek erfuhr er von Moska, wo er technisch versierte Menschen finden wollte. (MX 425)

Gemeinsam mit den Nosfera Tarek, Yonek, Bezuk und Kamat sprang er nach Moska. Er erhielt eine Audienz bei Erzvater Navok, der ihm mitteilte, dass auch der dortige Bunker Ramenki nicht mehr bewohnt ist. Gemeinsam reisten sie zu einem Außenposten. Starnpazz drang in die Computer des Raketensilos ein und löste dabei versehentlich fast einen Raketenstart aus. Seine Reise ging weiter nach Waashton, wo er Mr. Black traf. Als er auch ihn einem Mentalscan unterziehen wollte, wurde er aufgrund einer Signalstörung zu seinem Avatar-Körper dabei entlarvt. (MX 425)

Es gelang ihm in letzter Minute – bevor ihn Black erschießen konnte – nach El'ay zu springen, wo er sich Flüchtlingen aus der verwüsteten Stadt anschloss, die im San Fernando Valley Zuflucht suchten. Als er dort Brina ebenfalls einem Scan unterziehen wollte, musste er überhastet nach Sub'Sisco fliehen. Dort erfuhr er von Quart'ol vom Hort des Wissens und von Agartha. Im Hort gab er sich als Archivar aus. Er half die Bedrohung durch die Reenschas aus Glesgo zu eliminieren, indem er diese in einen Hinterhalt führte. Juefaan half ihm als Gegenleistung bei den Verhandlungen mit den Agarthern. Nachdem diese ihm versicherten, anhand der überreichten Unterlagen eine solche Transportplattform zu bauen, kehrte sein Avatar-Körper über das Wurmloch im CERN ins Ringweltsystem zurück. (MX 426)

Zweite Reise zur Erde

Nach der EXXUS-Katastrophe und den Problemen der Initiatoren, den Schutzperimeter aufrecht zu erhalten, wurde Starnpazz von Golumbazz angewiesen, auf die Erde zurückzukehren und den Transport von 60-70.000 Menschen über die Transportplattform vorzubereiten. Aufgrund einer Zerstörung der IAS-Station durch Kontras, musste Starnpazz bei seiner zweiten Reise auf die Erde in seinem eigenen Körper reisen. Sein erster Weg führte ihn per Sprungfeldgenerator nach Agartha wo er von König Yönten Wangmo erfuhr, dass die Stadt durch Erdbeben und Unruhen bedroht wurde. Der Bau der Plattform war bereits gut voran fortgeschritten, verzögerte sich jedoch, weil wichtige Materialien aus Indaa fehlten. Daraufhin wandte sich der Außerirdische mittels Sprungfeldgenerator zum Hort des Wissens. Dort lernte er den Marsianer Nachtstimme kennen, dem er sich als Golumbazz vorstellte. Er bot ihm, ihn zu den Hydriten zu bringen - unter der Bedingung, dass der Mars im Gegenzug Menschen aufnehmen würde. Gemeinsam sprangen sie nach Sub'Sisco, wo sie auf den Hydriten Quart'ol trafen, der sich bereit erklärt, Nachtstimme zum Mars zu begleiten. (MX 445)

Bis zum Eintreffen der AKINA II auf der Erde blieb Starnpazz vor allem am Hort des Wissens, er unternahm nur einen kleinen Ausflug nach Agartha um sich vom Fortschritt der Bautätigkeit zu überzeugen. Einen Tag vor dem Abflug des Raumschiffes sprang er mit dem Sprungfeldgenerator nach Sub'Sisco und holte Quart'ol an Bord. Auf dem Mars mussten die beiden feststellen, dass Quart'ol nicht wie erhofft eine alte Anlage der Hydree in Betrieb nehmen konnte. Daher lehnte die Marsianer eine Aufnahme von Erdenmenschen ab. Während Quart'ol auf dem Mars blieb, kehrte Starnpazz über den auf das Loch Lomond ausgerichteten Zeitstrahl zum Hort des Wissens zurück. (MX 446)

Später kehrte er in das Ringweltsystem zurück.

Enttarnung als Kontra

Als Starnpazz durch Bifftars Dummheit von Maltuff als Kontra enttarnt wurde, wurde Starnpazz von Hordelab betäubt, bevor er Matt zur Erde begleiten konnte. Trotz des verabreichten Betäubungsmittels konnte er noch nach Aquus fliehen. (MX 449)

Am Nordpol von Aquus angekommen, erkennt ihn niemand als Friedenswahrer, da diese sonst nicht in ihrer richtigen Gestalt auftreten. Daher wird er von den Polatai gefangen genommen. Zu seinem Glück wird er von Kra'rarr, Mi-Ruut und Wang'kul gerettet. Starnpazz ist froh, mit Wang'kul einen Hydree gefunden zu haben, den er für seine Mission auf dem Mars benötigt. Als die Initiatoren Lockazz, Braharr und Seffsar in Avatar-Körpern auftauchen, flüchten die Gefährten nach Eshna'fah'gad. Dort wartet Starnpazz auf die Entscheidung des Rates, ob ihn ein Hydree begleiten darf. (MX 452)

Zweite Reise zum Mars

2548 stand die Erde angesichts des bevorstehenden Einschlags des Mondes vor dem Untergang. Starnpazz reiste gemeinsam mit dem Hydriten Quart'ol durch den Zeitstrahl vom Mars zur Erde (MX 476), um die Hydriten zur Aufnahme der von der Auslöschung bedrohten Menschen in die unterseeischen Städte der Hydriten zu bewegen. Das Ansinnen wurde aber von der neuen Obersten Zan'drol abgelehnt. (MX 485).

...

Gemeinsam mit dem Hydriten Quart'ol reiste Starnpazz in einem Gleiter Miki Takeos ein zweites Mal durch ein vom Pancinowa Hyicus geschaffenes Wurmloch zum Mars, um dort etwas über das Schicksal des zurückgelassenen Wang'kul zu erfahren. Wang'kul hatte durch die Verbindung mit dem Mars inzwischen gottgleiche Kräfte und zeigte Starnpazz die durch sein Einschreiten hervorgerufenen Veränderungen – nämlich das glückliche Leben der in ihren Refugien abgeschotteten Bewohnergruppen. Und das erste Mal überhaupt verstand der Kasynari in Ansätzen, was dieser Rotgrund wirklich war. (MX 494)

Erde

Er landete bei seiner Rückkehr auf der Erde in Sub'Sisco inmitten einer Schlacht gegen Lavadrachen. (MX 495) Gemeinsam mit Quart'ol flog er zum San-Andreas-Spalt, um diese Bedrohung endgültig zu bannen. (MX 496)