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Windtänzer

Aus Maddraxikon
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Überblick
Windtänzer.jpg
Name: Name::Windtänzer
Vorname: [[Vorname::{{{Vorname}}}]]
Spitzname: [[Spitzname::{{{Spitzname}}}]]
Geschlecht: Geschlecht::männlich
Volk: Volk::Waldmensch (Mars)
Geburt: [[Geburtsdatum::{{{Geburtsdatum}}}]]
Vater: [[Vater::{{{Vater}}}]]
Mutter: [[Mutter::{{{Mutter}}}]]
Herkunft: Herkunft::Wald
Haarfarbe: Haarfarbe::schwarz
Augenfarbe: Augenfarbe::grün, später schwarz
Aufenthaltsort: Aufenthaltsort::Elysium
Sterbedatum: [[Sterbedatum::{{{Sterbedatum}}}]]
Auftritt: MX 155
Zyklus: Mars (Zyklus), Streiter
Serie: Serie::Maddrax-Serie


Windtänzer (†) war Erster Baumsprecher der Waldmenschen, Vater von Morgenblüte und Londo Lorres Tsuyoshi, Ehemann oder Geliebter von Rotbeer, Rosen und anderen Frauen.

Beschreibung

Windtänzer hatte ein ausgeprägtes Hautmuster, große, leicht schräge fast vollständige tiefgrüne Augen, einen langen schmalen Kopf und hüftlange, schwarze von silbernen Fäden durchzogene Haare. Seine Haut war fast weiß und übersät von braunen Pigmentmustern, die sehr viel größer und zahlreicher waren als bei den Städtern. Seine Gestalt war sehr schmal und sehr hochgewachsen.

Er besaß große mentale Kräfte: er war telepathisch hochbegabt und konnte mit den Tieren des Waldes kommunizieren. Seit Sternsangs Kräfte auf ihn übergegingen, potenzierten sich diese Begabungen noch.

Er konnte Laute ausstoßen, die im Ultraschallbereich lagen. (MX 162)

Nachdem er Sternsangs Kräfte erhalten hatte, hatte er wie dieser die Gabe, in die Zukunft zu sehen, sogar ohne den Zeitstrahl aufsuchen zu müssen. (MX 175)

Nach der Beeinflussung durch den Streiter wurden seine Augen tiefschwarz. (MX 311)

Geschichte

Erstes Zusammentreffen mit Matthew Drax

Windtänzer wurde von Sternsang ausgebildet. Nach seiner Ausbildung war er Baumsprecher, Sippenführer und Vertreter der Waldmenschen in Elysium.

Windtänzer erhielt Anfang 2522 den Auftrag von Sternsang, Matthew Drax in den Wald zu entführen, da man fürchtete, er könne mit seinem Wissen von der Erde die machtgierigen Städter verführen. (MX 155) Dies gelang in einer spektakulären Aktion. Der Erdmann wurde daraufhin sofort zu Sternsang gebracht, um zu entscheiden, was weiter mit ihm geschehen sollte. Dieser schickte die Flüchtenden Richtung Elysium-Seen. Windtänzer büßte seinen Aufstand gegen den Rat allerdings bitter: seine Wohnsiedlung wurde durch ein Exekutivkommando unter Carter Loy Tsuyoshi Führung verbrannt. Dabei kam auch seine Lieblingsfrau Rosen ums Leben. Nur wenig später kam es zum Zusammentreffen mit Carter Loy Tsuyoshi und seinem Exekutivkommando, die sie über einen Peilsender in den Ruinen von Tarb'lhasot aufgespürt hatte. Windtänzer griff die Gruppe sofort an. Rachsüchtig versuchte er Carter Loy Tsuyoshi zu töten und rammte ihm ein Messer in den Rücken. Der Berater flüchtete schwerverletzt. Auch die übrigen Angreifer konnten abgewehrt werden. Danach wurde die Gruppe mit dem inzwischen bewußtlosen Matthew Drax von Athena Tayle Gonzales aufgelesen, die ihnen Hilfe anbot. Sie wurden von einem Brechsteinschlepper angegriffen, auf den man das manipulierte Gedächtnis von Aiko Tsuyoshi aufgespielt hatte. Doch es gelang ihnen zu fliehen. Matt, Chandra, Windtänzer, Aquarius und Schwarzstein begaben sich daraufhin nach Utopia, da Matt das Geheimnis der Alten ergründen wollte. (MX 156) Hier kam jedoch Schwarzstein ums Leben, als wiederum der Brechsteinschlepper angriff. (MX 157) Windtänzer fühlte sich schuldig deshalb. Er zog sich danach in die Baumsiedlung von Starkholz zurück, wo auch die restliche Sippe von ihm Zuflucht für immer gefunden hatte. Er hatte damit seine Sippe und seinen Führungsanspruch über sie verloren.

Teilnehmer der Expedition Kristallschlüssel

Als er sich seiner Fehler bewusst wurde, legte er seinen Titel und seine Ämter ab und begab sich erneut in die Lehre Sternsangs. Er suchte ihn deshalb in der Anlage der Alten auf und half bei ihrer Erforschung. Als der Kristallschlüssel zerbrach, wurde er fast ohnmächtig und konnte nur von Sternsang zurück in die Wirklichkeit geholt werden. Er erzählte dem Rat von der Kristallgruft, wo man eventuell einen neuen besorgen konnte und erklärte sich bereit, diese Expedition ins Noctis Labyrinthus zu begleiten, wo die Kristallgruft liegen sollte. (MX 161) Zuvor ging er jedoch noch eine besondere mentale Verbindung mit Sternsang ein, der seinen Tod nahen fühlte. Sie konnten über tausende Kilometer einander spüren und Sternsang begann, seine Kräfte langsam auf seinen Nachfolger zu übertragen. (MX 162)

Es gelang der Expedition erfolgreich, ins Noctis Labyrinthus einzudringen und den fehlenden Ersatzschlüssel zu finden. Windtänzer erwies sich dabei als geschickter Führer, obwohl er sehr unter der negativen Strahlung der Schwarzen Kristalle litt. Um den Kristallschlüssel gab es dann jedoch Streit mit dem Felsenvolk. Diese wollten ihn zerstören, da er positiv geladen war und für sie eine Bedrohung darstellte. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, liessen sie unter anderem Windtänzers Tochter Morgenblüte von Sympathisanten im Wald entführen. (MX 162) Diese konnten jedoch nach kurzer Zeit befreit werden und auch Windtänzer überstand die Expedition unbeschadet. Er kehrte sofort in den Wald zurück. Hier gestand er Maya Joy Tsuyoshi seine Liebe und hatte einen One-Night-Stand mit ihr, durch den Londo Lorres Tsuyoshi gezeugt wurde. Die beiden trennten sich wieder, da ihre Pflichten ihnen kein gemeinsames Leben ermöglichen würde. (MX 163)

Im Sommer kümmerte er sich darum, eine friedliche Vereinbarung mit denen in den Wald geflüchteten Städter zu treffen, die für große Unruhe sorgten. Dazu versammelte er alle Baumsprecher erstmals an einem Ort. Während diese meditierten und positive Stimmungen auf die Menschen wünschten, unterdrückten sie jegliche Aggression. Tatsächlich konnte so erreicht werden, dass die Städter die Bedingungen für ein Leben im Wald akzeptierten. Sie schlossen sich den Waldmenschen an. Die, die dies nicht wollten, kehrten in die Städte zurück. (MX 173)

Ausbruch des ISS-Virus und seine Folgen

Anfang September 2522 brach im Wald eine Seuche aus, die zunächst unerkannt durch den ISS-Virus ausgelöst wurde. Auch Windtänzers Tochter Morgenblüte erkrankte daran. Nachdem sehr schnell ein erstes Todesopfer zu beklagen war, informierte er die Präsidentin, da er befürchtete, dass die Seuche auch auf die Städte übergreifen könnte und um Hilfe zu bitten. Am 21. September 2522 starb seine Tochter Morgenblüte an der Seuche. Windtänzer zerbrach fast an dem Verlust und er schwor Blutrache gegenüber Carter Loy Tsuyoshi, obwohl sie ihn in ihren letzten Zügen gebeten hatte, sich nicht dem Hass hinzugeben. Er verweigerte aus diesem Grund auch, an ihrer Bestattung teilzunehmen, um sie nicht zu entehren. Er verließ die Baumsiedlung, um Carter zu jagen. (MX 174) Nach Sternsangs Tod Ende September 2522 übertrug dieser seine gesamten Kräfte und die Kräfte Schnellwassers auf Windtänzer. Windtänzer erhielt so große mentale Fähigkeiten und ein stark erweitertes Bewußtsein. Dennoch ließ er nicht von seinem Schwur ab, sondern spürte Carter Loy Tsuyoshi auf und gestattete Tjorks und Bienen, ihn zu töten. Danach zog er sich in die Einsamkeit zurück, weil er seine innere Balance verloren hatte und seine neuen Kräfte unter Kontrolle bringen wollte. Auch Vogler und Maya konnten ihn nicht umstimmen, aber er warnte sie bereits vor der Ankunft einer dunklen Macht, die sowohl den Mars als auch die Erde betreffen würde. (MX 175)

Veränderung durch den Einfluss des Streiters

Windtänzer spürte 2527, dass er und seine Fähigkeiten unter den Einfluss des Streiters geraten würden und er sich zu wandeln begann. Er warnte Maya vor einer großen Gefahr, die mehr Todesopfer fordern würde, als sie sich vorstellen könnte. Zugleich forderte er sie auf, den Virtuellen Cortex in Betrieb zu nehmen, um den Streiter beobachten zu können. (MX 308) Diese Gefahr gipfelte darin, dass unter seiner Führung, nachdem er den Auswirkungen des vorbeiziehenden Streiters erlegen war, sämtliche Waldmenschen, die er nun unter seine telepathische Kontrolle zwang, in blutigen Auseinandersetzungen die Kontrolle über die marsianischen Städte an sich rissen. Seine Kräfte hatten sich unglaublich gesteigert: er beherrschte das gesamte Volk der Waldmenschen über seine mentalen Kräfte, konnte Kraft seiner Gedanken einen Schutzschild um sich schaffen, den Kugeln nicht mehr durchdringen konnten und schaffte es auch, aus weiter Entfernung, Maya Joy Tsuyoshi aus dem Koma zu wecken. Dagegen war seine Menschlichkeit und sein Pazifismus völlig verschwunden, Gewalt war für ihn kein Tabu mehr und jede Gegenwehr wurde mit Brutalität unterdrückt. Er war von Grund auf böse geworden. Windtänzer ließ ein Attentat auf Maya Joy Tsuyoshi durchführen und die fünf Häuser sprengen. Anschließend befahl er den Angriff auf die Städter, die daraufhin flohen und sich versteckten. Maya Joy Tsuyoshi traf er am Regierungstower und zog sie scheinbar auf seine Seite. Der anwesende Leto Jolar Angelis schoss auf ihn, die Kugel prallte aber von einem Energiefeld wirkungslos ab. (MX 311).

Er versuchte, Elysium zu beherrschen, schuf dabei allerdings anarchische Verhältnisse mit Straßengängs und sah sich mit Rebellen unter der Führung von Chandra Tsuyoshi konfrontiert. Es gelang ihm, mit Londo Lorres Tsuyoshi, seinem Sohn, Kontakt aufzunehmen, worauf dieser die Rebellen verließ und zu ihm kam. (MX 357)

Windtänzer beauftragte ihn, zusammen mit Mondsichel und unter Mithilfe von Hanna Tsubashi eine Kinderstation im Regierungstower ein. Der eifersüchtige Blattschwinge versuchte, aus einem Gespräch zwischen Londo und Hanna über den Rebellenstützpunkt in Idryzze Kapital zu schlagen, scheiterte damit jedoch und verärgerte Windtänzer nur. Er beauftragte seinen Stellvertreter, Kinder einzufangen, um sie zu manipulieren, und schließlich Chandra Tsuyoshi bei der Tunnelfeldanlage, die sie aufgrund der Ankunft von [[Matthew Dra]x] wohl aufsuchen würde, eine Falle zu stellen. Dabei wurde Blattschwinge von Chandra erschossen. Das erwies sich letztlich als bedeutungslos, denn Windtänzer machte mit seinem Sohn einen geheimen Ausflug zum Elysium Mons, um ihm die Schwarzen Kristalle zu zeigen. Er berichtete ihm von seinem Plan, mit ihnen ihre Macht zu steigern und die Unsterblichkeit zu erlangen. Da erstach Londo ihn mit einem vergifteten Dolch. Danach sprengte er den Zugang zu den Schwarzen Kristallen und kehrte zu den Rebellen zurück. (MX 358)