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Avtarkitsheskji Russkji Ekspeditionnji Tank

Aus Maddraxikon
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ARET auf dem Cover von MX 85
Avtarkitsheskji Russkji Ekspeditionnji Tank, kurz ARET (dt. Autarker Russischer Expeditionspanzer) ist das Standardfahrzeug der Russischen Liga

Beschreibung

Risszeichnung eines ARETs aus MX 140
Das Standardfahrzeug der Russischen Liga ist 15 Meter lang, 3 Meter breit und besitzt eine Leichtmetall-Verbundpanzerung, die für ein vergleichbar geringes Gewicht sorgt . Angetrieben von einem atomaren Fusionskern, sorgen 10 Räder aus schußfestem Plastiflex für gute Geländegängigkeit. Auf 3 Achsen ruht ein Kastenaufbau mit vorgezogener Front, der sich in Fahrerraum, Labor (mit Triebwerkseinheit) und Ruheraum gegliedert. Schleusen mit Notabschottung verbinden alle 3 Innenbereiche miteinander. Der ARET kann durch eine Heckschleuse betreten und verlassen werden, außerdem gibt es Notausstiegs-Luken im Fahrerraum. Eine Frontscheibe aus Panzerglas bietet optimale Sichtbedingungen. Dachfenster sorgen auch im Labor für Tageslicht. Gegen Beschuss oder Splittereinwirkung lassen sich sämtliche Fenster mit Stahlklappen und die Frontscheibe mit einer hydraulisch absenkbaren Beschussklappe verschließen. Ein auf dem Fahrzeug montierter Klappmast ermöglicht das Ausfahren einer Antenne.

Bewaffnung

Der ARET dient wissenschaftlichen Expeditionen. Die Bewaffnung beschränkt sich daher auf eine hochfahrbare Drehlafette über dem Führerhaus, die wahlweise mit Energiewerfer oder schwerem MG ausgerüstet wird. Links und rechts des Fahrzeugs sind Nebelwurfanlagen angebracht, von denen die vorderen 30° nach rechts und die hinteren 30° nach links auswerfen. Nach dem Abschuss muss manuell nachgeladen werden. (MX 083)

Lenkung

ARET auf dem Cover von MX 91
Die Standardlenkung erfolgt durch das vordere Reifenpaar. Bei Bedarf können die anderen Achsen zugeschaltet werden. Alle 3 Achsen lassen sich so unabhängig voneinander steuern. Die 10 Räder sorgen mit ihrem groben Stollenprofil für eine optimale Haftung. Auf ebenem Gelände sind Geschwindigkeiten bis zu 70km/h möglich. Der ARET ist auch schwimmfähig und erreicht auf dem Wasser eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h. Manövriert wird dann mit Hilfe von 2 am Heck angebrachten und um 360° schwenkbaren Antriebsschrauben.

Abschottung

Die vorhandene Luftzufuhr wirkt eventuell entstehenden Lecks entgegen, indem sie einen Überdruck im Fahrzeug erzeugt. Die herausströmende Luft lässt keine Verschmutzung nach innen dringen. Frischluft wird von außen angesaugt und von Schadstoffen durch mehrfache Schwebstoff-Filter gereinigt.

Forschung

Für Luft-, Boden- und Wasserproben muss man das Fahrzeug nicht verlassen. Dafür gibt es ausfahrbare Mess-Sonden, Umwälzpumpen und einen mechanischen Greifarm. Ein Analysepult vom Typ "Leonid", das sich u.a. der Massenspektrometrie (für Strahlungswerte) und der Gaschromatographie bedient, wertet die Proben und Messdaten fortlaufend aus.

Das Dingi

Das Dingi eines ARETs auf dem Cover von MX 84
Ein kleines, sehr wendiges Allradfahrzeug für bis zu 3 Personen, das auf dem hinteren Segment des ARET mitgeführt wird und im Gelände Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht. 4 Plastiflexreifen und 2 seitliche Überrollbügel machen es unverwüstlich gegen Schlaglöcher und Hindernisse aller Art. (HC 005) Eine aerodynamisch gewölbte Fahrgastzelle aus zwei Plexiglaskuppeln schützt vor Fahrtwind, Kälte und Staub, ist aber nicht luftdicht versiegelbar. Die Energieversorgung erfolgt durch eine Speicherzelle, die vom Reaktor des ARET aufgeladen wird und eine Reichweite von bis zu 5000 km besitzt.

Geschichte

Durch den Permanenten EMP, der als Folge der Atombombenkatastrophe auftrat wurden am 18.10.2521 sämtliche ARETs weltweit vorübergehend außer Kraft gesetzt. (MX 150)

2540 wurden die Bluttempler mit zwei ARETs angegriffen, die dabei von Temüdschin bzw. seinem Helfer stark beschädigt wurden. Ein ARET brannte aus. (MX 360)