Papa Anastaa
Weitere Optionen
- Name
- Papa Anastaa
- Geschlecht
- Männlich
- Haarfarbe
- grau
- Herkunft
- Nuu'oleens
- Gruppierung
- Wuduu
- Aufenthaltsort
- Tot
- Sterbejahr
- 2536
Papa Anastaa (* 2467/2468) ist der Priester oder Meister der Wuduu-Religion in Nuu'oleens. Er ist einer der Machtblöcke in Nuu'oleens. (MX 350)
Beschreibung
Papa Anastaa ist im Juli 2528 sechzig Jahre alt. Er hat eine schwarze Haut und eine graue Rastamähne. Auf seinem Bowlerhut prangt ein aufgemaltes drittes Auge. Auch sein Gesicht ist bemalt. Das aufgemalte Auge tragen seine Anhänger auf der Stirn. (MX 350)
In den Augen von Queen Latifeeh gilt er als sehr pfiffig und vorausschauend. (MX 350)
Sein Verhältnis zur Religion ist zwiespältig. Einerseits bedient er sich der magischen Rituale – und diese wirken teilweise auch. Andererseits beruht ein Großteil seiner Macht und seines Ansehens auf Betrug, da er vor Erhalt des Transkommunikators gar nicht mit Toten sprechen konnte. (MX 350)
Sein Lieblingsspruch ist „O mei fakking wuduukwien“. (MX 350)
Er lässt sich von seinen Anhängern im Ol'man'riva herumfahren. (MX 350)
Villa
Er wohnt am Rand des Sumpfgebietes Nuu'oleens in einer gut erhaltenen Villa. 15 Mann patrouillieren um sein Heim. (MX 350)
Geschichte
Am 10. Juli 2528 schickte er seine Männer los, um Wichard Tymbel einzufangen und dessen Blut ihm zu bringen. Als er schließlich in die Enge getrieben wurde, erschien ein Artefakt zwischen ihnen. Als Wichard das Artefakt berührte, erschien dessen Frau und er starb kurz darauf. Papa Anastaa verstaute den Transkommunikator in einer Holzkiste und versuchte im geheimen, die Funktionsweise zu ergründen. Als er Orguudoo herbeirief, erschien ihm der Daa'mure Est'hal'orguu. Sie unterhielten sich kurz und Papa begann an seinem Gott Wuduu zu zweifeln. Wenig später schlichen sich die Männer des Barons auf sein Anwesen und zündeten eine um sein Haus gelegte Pulverspur an. Der aufkommende Rauch verwirrte den Geist der Angreifer. Papa ließ die Männer töten. Als er sich in seine privaten Räume zurückzog, traf er auf Matthew Drax und Aruula, die hinter dem Transkommunikator her waren. Sie konnten sich einigen. Auf ihren Wunsch hin rief er Wudan herbei und Wudans Auge erschien. Er versuchte sich heimlich abzusetzen, wurde aber von den Beiden verfolgt. Papa konnte ihnen entkommen. Kurz darauf gelang es ihm Queen Latifeeh, Yaaba, Aruula und Matt in einem Käfig durch eine List festzusetzen. Kurz bevor Latifeeh ein Pulver nach Papa Anastaa werfen konnte, wurde sie von Aruula bewusstlos geschlagen. Yaaba teilte das gleiche Schicksal. Papa ließ daraufhin Matt und Aruula frei, zumal sie ihm versprachen, dass er das Artefakt behalten könne. Von Aruula erfuhr er, dass er nur Gutes mit dem Gerät tun dürfe, da ansonsten sein Geist zerrüttet werden würde. (MX 350)
Nachdem Aruula Queen Latifeeh an Papa Anastaa übergeben hatte, herrschte dieser alleine. Zu diesem Zeitpunkt war die Stadt stark zerstört und hatte nur noch zwischen 400 und 500 Einwohnern. (MX 350)
2529 hielt Papa Anastaa regelmäßige Sitzungen ab, bei denen Bitsteller über ihn und den Totenrufer Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen konnten. Im gleichen Jahr kam es zu einem Angriff von Latifeeh und Yaaba, auf Papa Anastaa. Als Latifee und ihr Halbbruder von Papa Anastaa in eine Falle gelockt wurden, unterwarf sich Latifeeh Papa Anastaa und tötete Yaaba. (MX 373)
Bis 2533 hatte der stete Besucherstrom, der auch von außerhalb zu Papa Anastaas Sitzungen mit dem Totenrufer kam, zu einem Aufschwung in der Stadt geführt. Der Kontakt über den Totenrufer fiel Papa Anastaa leichter als vor Jahren, da die Grenze zur Heimat der Toten dünner geworden war. Latifeeh diente Papa Anastaa und war inzwischen zu seiner Vertrauten geworden, da sie einsah, dass er den Totenrufer besser verwandte, als sie selbst es getan hätte. (MX 373)
In den Jahren 2533 und 2534 aktivierte sich der Totenrufer selbständig und Geister manifestierten sich, die jedoch mangels physischer Präsenz keine Macht hatten. Da Papa Anastaa Latifee daraufhin verbat, allein in die Nähe des Totenrufers zu gehen, kühlte das Verhältnis zwischen den beiden ab. Im Körper von Sowosamma nahm Latifeeh toter Bruder Yaaba schließlich Papa Anastaa gefangen und sperrte ihn ein. Damit begann erneut die Herrschaft Queen Latifeehs. (MX 373)
Im Jahr 2535 erreichten die Schwarzen Philosophen Krishna Deuba und Mohan Koirala die Stadt. Als Latifeeh und Yaaba die beiden Philosophen und ihre Nosfera-Handlanger angriffen, wurden sie von diesen getötet. Die Schwarzen Philosophen bemächtigten sich des Transkommunikators. Sie befreiten Papa Anastaa, der als ihr Marionette fungierte und im MAF einen Tempel eingerichtet bekam. Er war nicht damit einverstanden, dass er den Totenrufer nicht mehr nutzen konnte und Bittsteller belügen musste, weil die Philosophen es so wollten. Als die Philosophen ihm mitteilten, dass Geister genutzt werden sollten, um Roboterkörper des Projekt Statthalter zu beleben, weigerte sich Papa Anastaa mitzumachen. (MX 373)
Im Jahr 2536 vergiftete Mohan Papa Anastaa, nahm mittels des Transkommunikators mit seinem Geist Kontakt auf und gaukelte ihm vor, er wäre im Schlaf an einem Herzinfarkt verstorben. Von der Lüge, dass sein Volk sich nach ihm sehnte verführt, willigte der Tote ein, in den Körper eines Statthalter-Roboters überzuwechseln. Damit war er gezwungen, fortan im Sinne der Schwarzen Philosophen zu handeln. (MX 373)
Im Jahr 2545 tötete Aruula Papa Anastaa, indem sie seinen Robotkörper zerstörte. (MX 373)
