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Wahnfried

Aus Maddraxikon
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Wahnfried ist der Festspielmeister in Barreut.

Beschreibung

Wahnfried ist hoch gewachsen und hat graues lockiges Haar, das ihm bis auf die Schultern fällt. Er isst gerne und viel und ist so korpulent, dass er kaum gehen kann und zum Aufstehen die Hilfe zweier kräftiger Männer braucht. Sein Übergewicht führte zur Impotenz. Er trägt gerne Kleidung aus teuren Stoffen mit auffälliger Verzierung. (MX 301)

Charakterisierung

Wahnfried ist Vater zahlreicher unehelicher Kinder, die er nicht öffentlich anerkennt. Von seiner Impotenz lässt er sich nicht hindern, seinen sexuellen Neigungen nachzugehen. So sieht er gerne zu, wenn seine Frau Noora auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin mit ihren Gespielen im Bett ist, und unterstützt ihre Seitensprünge. Seine eigenen jedoch verschwieg er ihr. Er verheimlichte ihr ebenfalls, dass ihr derzeitiger Geliebter Annder sein unehelicher Sohn ist. Seine Opernleidenschaft geht so weit, dass er vor Anstiftung zu Mord und Totschlag nicht zurückschreckt, um als Voyeur das Leid der Opfer zu genießen. Er betrachtet dies als (Zitat) „höchste Form der Operakunst: Die Aufführung fordert echte Opfer, verlangt echte Iniative, fördert echte Gefühle!“ (S. 60) Als Matthew Drax ihn mit seinen Taten konfrontierte, zeigte er keinerlei Reue. Stattdessen war er betrübt über den Tod der beiden Gejagudoos, die von Matt und Xij Hamlet in Notwehr getötet worden waren, so dass er nun neue beschaffen musste. (MX 301)

Geschichte

Er ist seit Ende 2526 Festspielmeister in Barreut. (MX 301)

Als Wahnfried feststellte, dass sein Sohn Annder, den er stets verleugnet und vernachlässigt hatte, sein musikalisches Talent als Truveer und Operateer geerbt hat, wollte er ihn heimlich fördern und durch Bestechung und Betrug erreichen, dass dieser die Meister-Wagner-Festspiele dirigieren darf. Doch als im August 2527 Annders musikalischer Konkurrent, der Operateer Gunnter, von Matthew Drax und Xij Hamlet von Richard Wagners originalen Opern erfuhr, arbeitete er sein neues Werk um und präsentierte es Wahnfried. Dieser erkannte sofort die Besonderheit, wollte Gunnters Werk als sein eigenes ausgeben und änderte seinen Plan. Alle, die außer ihm von dem neuen Stück wussten, wollte er umbringen und so die Mitwisser beseitigen. Mit Hilfe seiner Handlanger, der Nosfera, die offiziell in Gunnters Diensten standen, wollte er während der Uraufführung das altehrwürdige Barreuter Festspielhaus zerstören lassen und als einziger entkommen. Beinahe wäre dieser Plan gelungen, wenn nicht Matt aus Langeweile den Zuschauerraum verlassen und die Bühne unbemerkt von der Seite aus besichtigt hätte. So entdeckte er eine der Sprengstoffladungen, konnte aber die Katastrophe nicht verhindern.

Als die Nosfera erfuhren, dass er sie mit vergiftetem Blut ebenfalls umbringen wollte, fielen sie über Wahnfried her. Aus dem Roman geht nicht hervor, ob er den Racheakt überlebt hat oder dabei umgekommen ist. (MX 301)