Rulfans Rückkehr
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Schon einmal hat Matt es versäumt, zum festgelegten Termin Rulfan aus der Parallelwelt zurückzuholen, in der dieser mit seinen Mannen gegen die Daa'muren kämpft. Er weiß nicht, wie es um seinen Freund steht, ob er noch lebt oder die andere Erde von den Gestaltwandlern überrannt wurde.
Ein Zweiteiler klärt uns nun darüber auf, was in der Zwischenzeit geschah – von Rulfans Rückkehr in seine eigene verdammte Welt, in der Matt und Aruula und viele andere Freunde lange tot sind, bis zum heutigen Stand. Ein Highlight, das ihr nicht verpassen dürft!
© Bastei-Verlag
Handlung
Nach über einem Jahr in der Parallelwelt kehrt der Neo-Barbar Rulfan durch das Portal nach Coellen zurück. Die Stadt liegt in Trümmern, die Daa'muren befinden sich auf dem Vormarsch. General Robb Luubge und die Widerstandskämpfer bereiten die Evakuierung nach Moska vor. Bei einer Versammlung auf dem Marktplatz kommt es zu Tumulten, doch Rulfan kann die Menschen beruhigen. Zwei Konvois formieren sich: Rulfan führt seinen Treck auf der östlichen Route, während Honnes mit einer zweiten Gruppe den nördlichen Weg über die Küste nimmt.
Die junge Reese schließt sich Honnes' Konvoi an. Sie hofft, irgendwann durch das Portal zu gelangen, um ihren beim Weltenwechsel verschollenen Bruder Aaron zu finden. Nach einem Taratzenangriff erreicht der Konvoi die Elbe. Bei der Überquerung mit selbstgebauten Flößen greifen Riesenwelse an. Honnes und mehrere andere sterben. Reese übernimmt auf Anraten des Veteranen Milus die Führung. An der Ostseeküste entdeckt die Gruppe ein Segelschiff, das Szymon und sein Großvater Teodor seetüchtig gemacht haben. Die Gemeinschaft spaltet sich: Bastiaan und etwa die Hälfte wählen den Seeweg, Reese führt die übrigen auf dem Landweg weiter. Von einer Steilküste aus beobachten sie, wie Todesrochen das Schiff angreifen und alle an Bord töten.
Rulfans Konvoi wächst unterwegs durch Flüchtlinge und von Wulfanen befreite Gefangene. Nach der Trennung von Ulfis, der einen südlichen Konvoi übernimmt, erreicht Rulfan mit seinen Leuten den Urwald eines ehemaligen Nationalparks. Das dort lebende Waldvolk unter Führung von Irina schließt sich teilweise an. Die Durchquerung der Sümpfe fordert jedoch Opfer: Skiitas attackieren den Treck, und Irina stirbt durch eine fleischfressende Pflanze. Nach dem Ödland erreichen die Überlebenden die Bunker-Enklave Minsk, wo einige Erschöpfte zurückbleiben. Mit nur noch vierzig Köpfen nähert sich Rulfan schließlich Moska – doch am Horizont erscheinen Tausende Todesrochen.
Parallel dazu arbeiten Wissenschaftler in einem Bunker in Venezuela am Daa'mur-Destruction-Virus DDV-51. Nach erfolgreichen Tests an einem gefangenen Daa'muren zeigt sich jedoch, dass der Kampfstoff auch Taratzen tötet. Die Wissenschaftlerin Lynne Crow fordert Tests an Menschen, was ihren Kollegen Ruiz Ortega zutiefst verstört.
