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MYRIAL

Aus Maddraxikon
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MYRIAL auf Cover MX 292
© Bastei-Verlag

Die MYRIAL war Rulfans erstes Luftschiff (MX 282).

Beschreibung

Aufbau

Es handelte sich um ein Einmann-Luftschiff.

Die Hülle war zwanzig Meter lang, zehn Meter breit und zehn Meter hoch und bestand aus einem starren Gerüst aus Holz und Leichtmetall, das mit Stoffbahnen überzogen worden war.

Inclusive der unter der Hülle angebrachten Gondel betrug die Gesamthöhe des Luftschiffes ca. zwölf Meter. Die schmale Gondel war etwa ein Meter sechzig hoch und stand auf drei Rädern. Sie wies eine fast ovale Form auf. Ihre Seiteneinstiege waren offen. Das Material der Gondel bestand, aus Leichtmetall ähnlich Aluminium.

Ausstattung

In der Gondel befand sich das Armaturenbrett mit verschiedenen Knöpfen und Schaltern. Zusammen mit den Steuerhebeln, die links und rechts von ihm angebracht waren, konnte der Pilot damit alle wichtigen Funktionen bedienen. Beispielsweise wurden über ein Gestänge aus demselben Leichtmetall wie die Gondel die Steuerflächen bewegt. Hinter dem Cockpit führt eine eiserne Leiter in die Hülle. Das Luftschiff wurde durch eine Luftschraube betrieben. Die Steuerflächen waren direkt am Heckleitwerk angebracht und wurden von der Kanzel aus durch Hebelzüge bewegt.

Energieversorgung

Innerhalb des Gerüsts verteilten sich fünfzehn mit Wasserstoff gefüllte Traggaszellen aus superleichter, unbrennbarer Plastiflex-Folie. Die Luftschraube am Heck wurde von einem Elektromotor angetrieben. Den benötigten Strom erhielt dieser von den Grätzel-Zellen, die Pancis in Form von zwei Leisten am oberen Drittel des Luftschiffs angebracht hatte. So entfiel das Mitführen von weiterem Brennstoff. Der Energiespeicher, der nötig war, damit der Zeppelin auch nachts und bei dichter Bewölkung fliegen konnte, war nicht größer als ein Kopf. Pancis hatte ihn aus einem EWAT-Wrack ausgebaut. Per Knopfdruck gelangte Strom in die Heizdrähte, die Pancis als enges Geflecht in die Wände der Gaszellen integriert hatte. Schon durch leichte Erwärmung des Wasserstoffs wurde der nötige Auftrieb erzeugt. Zusätzliches Gas lieferten je drei Wasserstoff-Gasflaschen links und rechts des Cockpits. Die Zeit vom ersten Knopfdruck bis zum Start dauerte etwa eine halbe Minute. Bei stetem Rückenwind war eine kontrollierte Höchstgeschwindigkeit von etwa sechzig Stundenkilometern erreichbar.

Geschichte

Rulfan hatte die Konstruktion in einem ehemaligen Luftfahrtmuseum entdeckt und geborgen. Die MYRIAL war die Vorgängerin der MYRIAL II. Sie wurde von Rulfan und Patric Pancis im Oktober 2526 auf Canduly Castle gebaut und nach Rulfans Lebensgefährtin benannt (MX 282) .

Rulfan flog damit nach Guunsay zur Enklave der Technos, um nachzusehen, ob sein Vater, Sir Leonard Gabriel, aus der Versteinerung durch die Schatten erwacht war. Dort wurde die MYRIAL im Zuge der Entführung der EIBREX IV durch deren Bordkanonen beschädigt.