X-Quad
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Ein X-Quad ist ein kleiner, einsitziger Magnetschweber, die Platz für einen Beifahrer bieten und zur Standardausrüstung eines EWATs gehören. (MX 128)
Beschreibung
Die X-Quads wurden von Maeve McLaird und ihrem Mitarbeiterstab 2520 erfunden und in Amarillo zusammengebaut. (Infoseite in MX 251) Sie gelten als neueste technische Errungenschaft der Bunker-Community von Salisbury, wo Maeve McLaird als Octavian für Ingenieurswesen wirkt und Major Russ Saint Neven für Produktion und technisches Gerät zuständig ist. Saint Neven verfasste zudem eine Abhandlung mit dem Titel Das X-Quad – formale, inhaltliche und physikalische Bestimmung einer revolutionellen Weiterentwicklung. (MX 128)

© Bastei-Verlag
Ihren Namen haben sie von ihrem x-förmigen Gestell. Unter jedem der vier Endstücke der x-förmigen Grundstruktur ist ein Magnetfeldprojektor verankert, der ein Magnetkissen erzeugt; gespeist werden diese Schubdüsen durch winzige Trilithium-Zellen. (MX 128, MX 251) Die Zellen reichen für einen Radius von 500 km (bei Nachtbetrieb 300 km), das Nachladen dauert vier Stunden. (Infoseite in MX 251) Aufgeladen werden die Fahrzeuge nur bei den Technos in eigenen Ladedocks; eine Restenergieanzeige informiert über den Ladezustand in Prozent, und bei niedrigem Stand beginnt ein rotes Warnlämpchen zu blinken. (MX 128, MX 254)
Die X-Quads erreichen bis zu 100 km/h, werden jedoch gewöhnlich bei 60 km/h abgedrosselt. Die Geschwindigkeit wird über einen Drehgriff am Lenker kontrolliert; dreht man ihn in die falsche Richtung, bremst das Gefährt. Durch Verlagerung des Körpergewichts geht man in die Kurve, wobei das X-Quad bereits auf geringste Bewegungen reagiert. Sie schweben in einer Standard-Flughöhe von etwa anderthalb Metern und können maximal in einer Höhe von zwei Metern gehalten werden. (MX 128, MX 251)
Hinter dem Piloten befindet sich auf einer schmalen Lederpolsterung Platz für etwas Transportgut oder einen Beifahrer; das maximale Ladegewicht liegt bei 200 kg. Links und rechts lässt sich Ausrüstung festzurren, am hinteren Teil etwa ein Schwert befestigen, und ein Stau- bzw. Ablagefach bietet Raum für Ausrüstung wie ein Medi-Pack, ein Binokular oder eine Waffe. Bei Bedarf kann auch eine verletzte Person auf das Quad gebunden werden. (MX 251, MX 254) Die Gesamtlänge beträgt 2,30 m, die Breite 1 m. An der Nase ist eine kohlefaserverstärkte Frontschürze mit einem Windschutz angebracht, die beim Fahren auch Büsche und Sträucher beiseiteräumt. Außerdem gibt es vorne zwei starke Scheinwerfer. (Infoseite in MX 251, MX 128)
Geschichte
Im Jahr 2520, kurz nach ihrer Einführung, nutzten Rulfan und die Psychotherapeutin Eve Neuf-Deville X-Quads, um aus dem Gebiet zwischen London und Salisbury zu einer Audienz bei Queen Victoria nach Westminster zu reisen. Rulfan, der das ungewohnte Gefährt zunächst nur mühsam beherrschte, brachte es dabei versehentlich zum Stillstand, weil er den Drehgriff in die falsche Richtung drehte. (MX 128)
Im August 2525 nutzten Matt und Aruula X-Quads, um von London nach Guernsey zu reisen. (MX 250, MX 251) Eigentlich übergaben sie sie für eine Überfahrt nach Guernsey als Belohnung an das Ehepaar Hingers, benutzten sie dann aber für den Rückweg nach London, nachdem diese versteinert worden waren. Hier überließen sie sie in der Obhut der Lords, nachdem die Batterien leer waren. (MX 254)
Im 2528 erhielt Leonard Gabriel von Ch'ssrazak ein X-Quad gestellt, um zum Sitz der Königin der Wasps zu gelangen. (MX 340)
Beim Besuch von Scheffeld im Jahr 2544 fanden Sad MacDiarmid und Xaana ein abgestürztes EWAT, in dem sich zwei funktionsfähige X-Quads befanden, die sie mitnahmen. (MX 369)