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Überblick
Stellung: Octavian
Name: Heath
Vorname: Valery
Spitzname: Mutter von Landán
Geschlecht: Weiblich
Haarfarbe: Grau
Augenfarbe: Braun
Geburtsjahr: 2438
Herkunft: Community London
Gruppierung: Community London, Demokraten, Octaviat
Volk: Mensch
Aufenthaltsort: Landán


Valery Heath ist eine ehemalige Octavian der Community London für Außenbeziehungen und Nachfahrin von Viola Heath. Nach der Atombombenkatastrophe wurde sie als Mutter von Landán bekannt. (MX 18, MX 283)

Beschreibung

Valery Heath hat bleiche, aber nicht weiße Haut, kurzgeschnittene graue Haare und samtbraune Augen. Früher trug sie eine Perücke aus langem blonden Haar. Sie ist allgemein beliebt und gilt als besonnene, diplomatisch denkende Frau. (MX 18, MX 283)

Geschichte

Valery Heath wurde 2438 geboren. Mit ihren achtundsiebzig Jahren war sie die Jüngste im Kuppelsaal des Octaviats. Als Octavian für Außenbeziehungen kannte sie Leonard Gabriel schon seit ihrer Kindheit und glaubte manchmal, seine Gedanken lesen zu können. (MX 18)

Als Maddrax und seine Begleiter in Landán eintrafen, war Heath an den Beratungen im Octaviat beteiligt. Sie bestand auf der Informationspflicht bezüglich eines möglichen CF-Kristalls und schlug vor, den Ankömmling in einem septischen Außenraum der Westminster Hall zu vernehmen. (MX 18)

Als die E-Butler-Systeme der Community ausfielen, versuchte Heath gemeinsam mit Sir Ibrahim Fahka die Verbindung zur Community Salisbury wiederherzustellen, was jedoch scheiterte. (MX 74)

Bei einer Ratssitzung, in der Maddrax und Mr. Black über die Bedrohung durch die Daa'muren berichteten, machte sich Heath ausführliche Notizen. Sie mahnte, man könne keine Entscheidung treffen, ohne die Angelegenheit mit Sir Leonard und der Community Salisbury zu besprechen, und forderte einen endgültigen und rechtlich bindenden Friedensvertrag mit den Socks. (MX 97)

Als Rulfan zu einer Expedition nach Coellen aufbrach, erschien Heath in der Abordnung am Themseufer. Sie ließ eine Kiste mit neuen Bauwerkzeugen und zwei leichten Metallruderbooten an Bord laden – ein Geschenk der Community an die Bewohner Coellens. (MX 110)

Im Octaviat stimmte Heath mit den anderen Ratsmitgliedern überein, als die militärische Lage besprochen wurde. Diese Einigkeit war selten; offenbar hatten sich die Octaviane zuvor auf eine gemeinsame Position verständigt. (MX 140)

Bei einer großen Konferenz in der Westminster Hall geleitete Heath zusammen mit zwei Offizieren drei Grandlords durch das Foyer – die letzten Delegierten der Versammlung. (MX 147)

Nach der Atombombenkatastrophe

Heath überlebte die Atombombenkatastrophe 2521 in der Community London und schloss sich der Gruppe der wenigen Überlebenden an, die den Bunker danach verließen. Mit ihren fünfundachtzig Jahren war sie von den Strapazen ausgezehrt; ihre Haut war gelblich und ihre samtbraunen Augen blickten stumpf. Sie rationierte den Proviant der Gruppe. (MX 250)

In Chatham half sie beim Bau eines Schiffes und blieb freiwillig länger, nachdem ein Teil der Gruppe wegen des einsetzenden Winters im Dezember nach London zurückkehrte. Im Februar 2522 musste der Bau wegen der unwirtlichen Witterung gestoppt werden, und auch ihre Gruppe kehrte nach London zurück. Unterwegs wurden sie von einer Rotte Wisaaun angegriffen und stark dezimiert. Heath überlebte, nachdem die zufällig auftauchende Lordhexe Traysi die Tiere mit ihren telepathischen Kräften stoppte und durch ihre Taratzen töten ließ. (MX 250)

Die Gruppe schloss ein Bündnis mit Traysi und den unter ihrer Kontrolle stehenden Taratzen, eroberte den Bunker zurück und befreite die restlichen Technos, die dort eingeschlossen waren. Danach blieb man den Winter im Bunker. Im Frühjahr kam es zu Streitigkeiten, so dass man beschloss, nach Chatham zurückzukehren und das Schiff fertigzustellen. In dieser Zeit schloss sich Heath den Demokraten an. (MX 250)

Als die CANDULY im September Guernsey erreichte, half Heath bei der Kaperung des Schiffes. Zusammen mit Samuel Armadie steuerte sie die CANDULY von der Küste weg. Später saß sie im Hauptquartier der Demokraten in der London Bridge Station vor dem Funkgerät und fing ein Gespräch zwischen Rulfan und Matthew Drax auf, worüber sie Lady Warrington informierte. Heath stimmte als Einzige dagegen, einen alten Panzer mit aktivierter Selbstzerstörung in die Kuppel zu den Taratzen zu schicken. (MX 250)

Gemeinsam mit Lady Warrington und Mars Hawkins hielt Heath Wache im Unterschlupf, als die Taratzen angriffen. Nachdem der Alarm ertönte, patrouillierte sie mit Hawkins durch die Räume und verteidigte das Gebäude mit einer Laserpistole. Sie entdeckte im EWAT ein Peilsignal von Rulfan und wurde anschließend von Lady Warrington angewiesen, mit Claudius die Anlage zu sichern. (MX 251)

In der provisorischen Wissenschaftsstation arbeitete Heath mit Lady Warrington zusammen. Sie schnitt mit einem Laser hauchdünne Scheiben von Sir Leonards versteinertem Finger ab und untersuchte sie unter dem Mikroskop. Dabei entdeckte sie Strukturen, die eher an Fleisch als an Stein erinnerten. Sie erinnerte die anderen an Loomers letzte Worte über die Seuche. (MX 254)

Mutter von Landán

Heath organisierte den Alltag im Bunker, sorgte für medizinische Versorgung, Nahrung und Kleidung und war die Verbindungsfrau zwischen Bürgern und Demokraten. Die über Achtzigjährige mit den kurzgeschnittenen grauen Haaren war allgemein beliebt und wurde als »Mutter von Landán« bezeichnet. (MX 283)

Als die zurückgekehrte Königin Victoria Windsor verhört wurde, führte Heath das Wort. Sie befragte die Königin, bat um Blutproben für die Analyse und diente als Vermittlerin zwischen Victoria und Lady Warrington. Dabei zeigte sich Heath empfänglich für die alten Geschichten und schwelgte tränenreich in der Vergangenheit. (MX 283)