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Herzlichen Glückwunsch zum 20-jährigen Bestehen der Maddrax-Serie am 8. Februar 2020!

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Reinigung

Aus Maddraxikon
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Die Reinigung war in Prypt die Dekontamination von radioaktiv verstrahlten Tieren und Menschen. (MX 296)

Beschreibung

Sinn, Zweck und Ablauf der Reinigung beruhten auf historischen Maßnahmen. Das Verständnis für die wissenschaftlichen Zusammenhänge war den Prypten zwar verloren gegangen, doch beachteten sie genau die Einhaltung der Abläufe.

Tiere, die sich innerhalb des Sperrzone um die Anlage des stillgelegten Atomkraftwerks Tschernobyl – dem Tempel der Prypten – aufhielten, wurden mit Flammenwerfern getötet. Menschen jedoch wurden in den Wald geführt, dort in einer rituellen Handlung mit an leeren Kanistern befestigten Schläuchen „abgesprüht“ und dann fortgeschickt.

Auf Menschen bezogen hatte die Handlung im Laufe der Jahrhunderte mehr den Charakter einer Strafe angenommen, da die Anordnung der Reinigung zugleich auch den Ausstoß aus der Gemeinschaft bedeutete. Die Reinigung anzuordnen war dem Rat der Liquidatoren vorbehalten. Nach der Verkündung wurde eine audiovisuelle Aufnahme mit den Worten des Chronisten abgespielt. Dabei handelte es sich um eine bearbeitete Fassung des Tagebuches von Mikail Sacharov. (MX 296)

Anmerkung: Kontaminierte Menschen und Fahrzeuge wurden 1986 und auch später nicht getötet oder zerstört, sondern gereinigt. Nur Tiere wurden getötet, um strahlende Partikel nicht nach außerhalb der Sperrzone gelangen zu lassen. (MX 296) Unklar ist die geografische Entfernung zwischen Prypt und der Stelle im Wald, an dem Matthew Drax und Rulfan von den Wächtern „abgesprüht“ und fortgeschickt wurden. Die historische Sperrzone betrug 1986 zunächst 10 km, dann 30 km um die Kraftwerksanlage herum und wurde in späteren Jahren erweitert, bis sie nun 4300 qm2 beträgt (Stand 2011). [1] Im Roman dauerte es nach Matts Schätzung über eine Stunde, bis sie von Prypt aus an den Resten eines Tores anlangten, an dem ein Schild mit einem Zeichen für Durchgang verboten hing. Deshalb handelt es sich hierbei möglicherweise um einen Rest der ersten Absperrung, da Prypjat ungefähr 4 km vom AKW entfernt liegt.

Quellen