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Weltenriss (Zyklus)

 | Amraka

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Der Kampf gegen den Streiter rückt immer näher; nur noch wenige Tage verbleiben, bis er nach der Reise durch den Zeitstrahl wieder vor dem Mars auftauchen wird! Doch sein Ziel ist die Erde. Der Flächenräumer – die einzige Waffe, die ihm gefährlich werden kann – steht auf dem Erdmond kurz vor der Vollendung.
Aber auch die Völker des Mars müssen beim Vorbeiflug geschützt werden; dieser epochalen Aufgabe hat sich Wang'kul in den vergangenen Monaten gewidmet.
Alles muss nun ineinandergreifen. Doch dann geschieht eine Katastrophe ...!
© Bastei-Verlag

Handlung

Angesichts der in fünf Monaten zu erwartenden Ankunft des Streiters auf dem Mars tagt der Rat in Elysium, um Rettungsmöglichkeiten für die Marsbevölkerung zu erörtern. Während eine kleine Fraktion um Kendra Byo Tsuyoshi für eine Evakuierung lediglich einer handverlesenen Elite auf Raumschiffen plädiert, setzt die Mehrheit des Parlaments um Armand Salvator Gonzales auf eine Verbringung der gesamten zwei Millionen Bewohnern des Planeten in Bunker. Wang'kul hat in der Nähe des Mie-Kraters eine Höhlenmalerei entdeckt - den Hinweis auf eine gigantische Höhlung im Inneren des Mars, die verschwommenen Legenden zufolge vor 3,5 Millionen Jahren entstand, als der Zeitstrahl in einer verzweifelten Rettungsaktion der Urbevölkerung auf den Rotgrund selbst gerichtet werden mußte, um eine überspannungsbedingte Detonation zu vermeiden. Im Auftrag des Rates läßt er in kürzester Frist ein Bohrfahrzeug, die KAR'KARRAK, für die Tiefenbohrung ertüchtigen. An Bord der Expedition befinden sich neben Wang'kul ein Statiker, ein Mikrobiologe, ein Experte für chemische Prozesse und Kendra Byo Tsuyoshi, die sich in einer Funktion als parlamentarische Kontrollinstanz ins Team eingeklagt hat. Tatsächlich finden sie einen Hohlraum von zwanzig Kilometern Durchmesser und einer maximalen Deckenhöhe von siebzehn Kilometern. Der Raum ist von fluoreszierenden Pilzen und einigen Insekten besiedelt. Allerdings verusachen die Pilzsporen vorübergehendes Fieber, Panikzustände und Verwirrung bei den betroffenen Menschen. Die Hohlwelt muss also erst bewohnbar gemacht und ein Gegenmittel gefunden werden. Trotz Zeitdruck entwickeln sich die Dinge positiv. Dennoch halten Rodriguez und Tsuyoshi am Plan der Elitenevakuierung fest. Sie organisieren ein eigenes Raumschiff (CALYPSO) und verlassen mit einer kleinen, selbsternannten plantearen Elite den Mars. Der herannahende Streiter läßt das Schiff detonieren, während er den roten Planeten selbst verschont. Dank Wang'kuls geglückter Evakuierungsaktion wittert er kein höher entwickeltes Leben dort, eine Konzentration von Energie auf der Erde erregt jedoch seine Aufmerksamkeit. Unterdessen plant Bor'dal, dessen Frau von Matts und Aruulas bösen Kopien getötet wurden (weiterlesen), einen erneuten tödlichen Anschlag auf die beiden. Es stellt sich heraus, dass Pilou gar nicht der Attentäter war (MX 590). Auf der Mondbasis soll der von Takeo fertig gestellte Magnetfeldkonverter als letztes Teil in den Flächenräumer gebaut werden. Bor'dal nutzt seine Stellung als Techniker, um die Bedieneinheit des Gerätes zu manipulieren. Seine Opfer sollen, wenn sie einen Probelauf fahren, von einem vernichtenden Stromschlag getroffen werden. Der Attentäter wird während seiner Vorbereitungen überrascht und tötet den Techniker Cassey, versteckt ihn in einem Wandschrank. Anders als geplant, vernichtet der Stromschlag die gesamte Steuereinheit und macht den Flächenräumer damit, kurz vor der erwarteten Ankunft des Streiters, unbrauchbar. Matt und Aruula können sich, dank der zufällig gefundenen Codekarte des Getöteten, zwar retten, doch die Erde scheint dem kosmischen Fressfeind nun hilflos ausgeliefert. Aus Scham über seine Schuld richtet sich Bor'dal selbst, indem er ohne Schutzanzug die Mondstation verlässt.

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