71.1% aller Heft-Artikel enthalten bereits eine Handlungszusammenfassung! Hilf mit und erstelle auch für die restlichen Romane eine Inhaltsangabe!

  

Auf dem Dach der Welt

Aus Maddraxikon
(Weitergeleitet von Quelle:MX377)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
375 | 376 | 377 | 378 | 379


Überblick
Serie: Maddrax-Heftserie (Band 377)
377tibi.jpg
© Bastei-Verlag


Romanbewertung:

3.57
(7 Stimmen)
Zyklus: Zeitsprung
Titel: Auf dem Dach der Welt
Autor: Christian Schwarz
Titelbildzeichner: Néstor Taylor
Erstmals erschienen: 01.07.2014
Hauptpersonen: Juefaan, Nadd, Haruun, Jangbu
Handlungszeitraum: 2545
Handlungsort: Pakistaan, Neepal
Zusätzl. Formate: E-Book

Vorschau

In den letzten zwei Monaten hat Juefaan, Rulfans Sohn, in einem Transporter der Schwarzen Philosophen rund 7500 Kilometer hinter sich gebracht. Nun befindet er sich in Pakistan, an der Grenze zu Nepal, wo er eine Spur der mysteriösen Mönche zu finden hofft.
Doch dann beendet ein Erdrutsch jäh seine Fahrt – und fast sein Leben, denn Taratzen haben die Falle gestellt. Aber in höchster Not findet Juefaan zwei neue Freunde – und in dem Transporter ein seltsames Tuch, in dem alles versickert, was man darauf stellt...
© Bastei-Verlag

Handlung

Mai 2545, Pakistan. Juefaan ist mit einem Transporter der Schwarzen Philosophen auf dem Weg nach Nepal als er an einem Abhang in einen Hinterhalt eines Taratzenkönigs und dessen Rudel gerät. Vor ihm löst sich eine Gerölllawine und als Juefaan die dadurch entstandene Barriere in Augenschein nehmen will, wird er von zwei Taratzen angegriffen, die er mit Hilfe des von ihm getragenen Symbionten überwinden kann. Anschließend kann er sich aber nur knapp vor weiteren heranstürmenden Taratzen in seinen Transporter retten, wo er sich verbarrikadiert. Während die Taratzen vergeblich versuchen, in den Transporter zu gelangen, findet Juefaan beim Aufräumen der Einrichtung im Innern einen Metallzylinder mit einem mysteriösen Tuch darin. Experimente unter anderem mit einer Tasse zeigen, dass dieses Tuch Gegenstände verschwinden lässt.

Die beiden pakistanischen Jäger Nadd und Haruun haben den Erdrutsch ebenfalls gehört und können noch Juefaans Kampf und dessen Flucht in den Transporter beobachten. Sie beschließen ihm zu Hilfe zu eilen und bereiten einen Hinterhalt für die Taratzen vor. Auf einem Plateau verschanzt entlockt Haruun seinem Sarangi-Musikinstrument schrille Töne, die das empfindliche Gehör der hinauf kletternden Taratzen malträtieren und diese wieder hinab stürzten lassen, wodurch Nadd die Gelegenheit bekommt, die meisten von ihnen mit seiner Armbrust zu erlegen. Haruun erledigt einige mit seinem Kampfstock im Nahkampf.

Juefaan kann sich mit seinen Rettern mühsam verständigen und begleitet sie mit seinem beschädigten Transporter zu ihrem Dorf Ramzaah. Die Begrüßung durch die Seherin der Dorfgemeinschaft, Anjooli, fällt unfreundlich aus. Juefaan wird von Nadd zum Essen eingeladen und übernachtet danach sicherheitshalber im Transporter.

Am anderen Tag bei einem größeren Essen mit Nadds und Haruuns Familie taucht Anjooli auf. Sie befragt Juefaan nach dessen Vorhaben, als sie plötzlich von seinem Symbionten angegriffen und danach ohnmächtig wird. Haruun will daraufhin den Symbionten töten, was Anjooli allerdings verhindert, als sie wieder das Bewusstsein erlangt. Es kommt zwischen Anjooli und Juefaan zur Aussprache über den Symbionten. Sie warnt ihn vor dessem „bösem Geist“. Als Juefaan ihr auch noch das Teleporter-Tuch zur Untersuchung anbietet, hat Anjooli eine Vision aus der Vergangenheit, als ein Hochbischof Zollatsch das Tuch benutzte und dabei umkam. Anjooli drängt Juefaan zur Weiterreise.
Der Dorfschmied kann die beschädigte Achse nicht reparieren. Nadd und Haruun begleiten Juefaan am Nachmittag bei der Weiterfahrt ins 25 km entfernte Derzakaan.

In Derzakaan überlässt Juefaan den Transporter den dortigen Mekkaniks zur Reparatur und organisiert auch Treibstoff. Beim anschließenden Besuch eines Badehauses versucht Haruun den Symbionten zu stehlen, wird aber von ihm überwältigt. Juefaan rettet ihn und erfährt, dass Haruun auf Anweisung von Anjooli gehandelt hat. Am folgenden Tag reist Juefaan enttäuscht über den Vertrauensbruch alleine weiter.

1. Juli 2545, Nepal. Juefan erreicht Chisapani, ein belebte Durchgangsetappe für Berg-Touristen auf ihrem Weg ins Gebirge. Er erkundigt sich in nach den Schwarzen Philosophen und nach derem Schwarzen Kloster. Tags darauf taucht der junge Mönch Jangbu auf, der von einem in orange gekleideten fremden Mönch namens Nyima berichtet, der in seinem Kloster Taktshang die Herrschaft an sich gerissen hat. Juefaan überzeugt Jangbu, dass er den „Dämon“ Nyima besiegen kann. Gemeinsam brechen sie zum Kloster auf.

Juefaan schleicht sich in der Dämmerung heimlich ins Kloster. Er entdeckt einen Turm, in dem elektrisches Licht brennt. Oben findet er zahlreiche Gerätschaften, darunter ein Funkgerät, das er sabotiert. Er macht sich wieder auf dem Weg zu Nyimas Zimmer im Haupthaus. Dort fällt er allerdings vier Mönchen auf, es kommt zum Kampf und Juefaan wird bewusstlos geschlagen. Er erwacht eingesperrt in einem mit einer Speziallegierung versehenen Fass mit dem anwesenden Nyima, der ihn hypnotisiert, worauf Juefaan alles verrät, was Nyima wissen will. Die Hypnose verhindert auch, dass der Symbiont den Schwarzen Philosophen angreift. Der entlässt Juefaan aus dem Fass und lässt ihn in einem Kellerraum eingesperrt zurück, damit der Symbiont sich von Juefaans Blut bis zu dessen Tod ernährt und danach Nyima dient.

Jangbu, Nadd und Haruun befreien Juefaan aus seinem Gefängnis und von der Hypnose und fliehen mit ihm zum Transporter. Dort finden sie Nyima, der das Transporter-Tuch an sich nehmen will, mit dem der Schwarze Philosoph das Hauptquartier und seinen Herrn, den Schwarzen Mond, über Juefaans Ankunft und den Verlust eines Suchtrupps informieren will. Im Verlauf des Kampfes springt Nyima in das Tuch und kommt dabei um, weil es nur tote Materie überträgt, was er aber nicht weiß. Jangbu berichtet Juefaan vom Sindhupalchok-Tal, wo er das Schwarze Kloster, das Hauptquartier der Schwarzen Philosophen, vermutet.

Weblink