Der Höllenschlund
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Die Abenteurer-Heftromane |
Romanbewertung: |
| Titel: | Der Höllenschlund | |
| Text: | Hubert H. Simon | |
| Erstmals erschienen: | 13.07.1993 | |
| Personen: | Ian Sutherland, Peter Henderson, Thomas Ericson, Gudrun Heber, Mortimer, Elwood, Christopher Drake, James Weyers, Donald Chamberlain, Steve Cox, Malcolm Brunswick, Tommy Lauren, Fred Houston, Michael Ganis, Pedro Amaro, Miguel Pombo, João, Betty Sperk, Walter Sperk, Várzea | |
| Handlungszeitraum: | 1993 | |
| Handlungsort: | Oake Dùn, London, Aberdeen, Zürich, Lissabon, Terceira, Azoren, Pico, Lajes do Pico, São Caetano, Furna de Frei Matias, Atlantik, ALBATROS, OCTOPUS | |
| Schlagworte: | Atlantis, Zyklopen, OCTOPUS, Tauchboote, Khom, Höllenschlund, Kugelblitze, Tempelruine, Maschinenhalle, Kristallauge | |
In Band 18 »Inferno unter dem Meer« stießen die Abenteurer in den Ausläufern der Azoren auf eine Höhle, die einen Zugang zum versunkenen Atlantis bildete. Doch die beiden Tauchboote wurden angegriffen – von riesigen, zyklopenhaften Wesen, die hier unten, am Grunde des Ozeans, in einer Luftblase seit über 5000 Jahren zu leben schienen. Der Rückzug war eine herbe Enttäuschung für Sutherland – aber noch weit mehr wird der Gründer von A.I.M. enttäuscht, als er versucht, die Genehmigung zu einem zweiten Tauchgang zu erhalten. Alte Kontakte scheinen eingerostet, seine Verbindungen zur UNO wirkungslos. Man verweigert ihm die Zusage, untersagt sogar jede Aktivität in dieser Richtung. Unübersehbar, daß da irgend etwas läuft; eine Geheimsache, die – wie sollte es anders sein – unter der Federführung des Militärs steht.
Was passiert bei den Azoren, tief unter dem Meer? Der nächste ABENTEURER-Roman wird es enthüllen:
DER HÖLLENSCHLUND
Ein Roman von Hubert H. Simon, der Sie erneut an die Grenzen von Atlantis führen wird – und darüber hinaus!
Handlung
Sir Ian Sutherland versucht vergeblich, Peter Henderson vom britischen Verteidigungsministerium zu einem zweiten U-Boot-Einsatz vor den Azoren zu überreden. Dabei erfährt er zufällig, dass die OCTOPUS bereits ohne sein Wissen in See gestochen ist, um die atlantischen Höhlen erneut zu erkunden.
Tom Ericson und Gudrun Heber reisen unterdessen über London, Zürich und Lissabon zu den Azoren. Auf Terceira warnt Richard, ein früherer Studienfreund Gudruns, vor einem affenartigen Wesen auf der Insel Pico. Auf Pico angekommen, chartern die beiden Wissenschaftler die Yacht ALBATROS und suchen nach der OCTOPUS. Dabei retten sie einen Fischer, dessen Boot von einem riesigen Schatten unter Wasser zerstört wurde.
Die OCTOPUS hat inzwischen das Zielgebiet erreicht. Commander James Weyers führt mit den Tauchbooten HYDRA I und HYDRA II einen Tauchgang in die Höhlen in 1200 Meter Tiefe durch. Die Soldaten entdecken eine Säulenhalle mit einer antiken Tempelruine und werden von Zyklopen angegriffen. Der Techniker Michael Ganis stirbt bei der ersten Attacke. Die Männer dringen tiefer in das Labyrinth vor, überqueren eine schmale Brücke über einem brodelnden Magmagraben und stoßen auf eine Maschinenhalle mit fremdartigen Aggregaten sowie ein detailliertes Modell der versunkenen Insel Atlantis.
Parallel dazu erfahren Tom und Gudrun von der deutschen Touristin Betty Sperk, dass deren Mann Walter von einem einäugigen Wesen bei der Grotte Furna de Frei Matias verschleppt wurde. Die beiden Wissenschaftler beschaffen sich Kletterausrüstung und steigen durch die Grotte in die Tiefe hinab. Sie folgen den Spuren eines Zyklopen und erreichen schließlich ebenfalls die atlantischen Anlagen.
Vor einer Tempelruine werden Tom und Gudrun von Zyklopen überwältigt. Die Anthropologin gibt sich als Göttin Khom aus und empfängt beim Berühren einer Statue eine telepathische Botschaft über den Untergang von Atlantis. Die Zyklopen erkennen sie als ihre Göttin an und bringen ihr Waffen als Opfergaben.
Als die gefangenen Soldaten der OCTOPUS zu Gudrun geführt werden, greift Fred Houston die Zyklopen an und wirft Handgranaten zwischen die atlantischen Maschinen. Die Explosionen beschädigen den Schutzschild, der die Höhlen seit Jahrtausenden vor dem Meer bewahrt hat. Der Höllenschlund bricht auf, Magma steigt empor und Wasser schießt herein.
Tom, Gudrun und Commander Weyers fliehen durch den Aufstiegsweg zur Oberfläche. Nach zwölf Stunden erreichen sie das Freie. Houston und Brunswick bleiben verschollen. Die atlantischen Höhlen werden von Lava ausgefüllt und sind fortan unerreichbar.
