Der Fluch der Maske
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|---|---|---|
| Serie: | Die Abenteurer-Heftromane |
Romanbewertung: |
| Titel: | Der Fluch der Maske | |
| Text: | Wolfgang Hohlbein | |
| Erstmals erschienen: | 09.02.1993 | |
| Personen: | Thomas Ericson, Ernesto, Alfonso Aldarez, Santoya, Enrico, Anita, Hergez, Pedro (Atalaya), Antonio, Juan (Antonios), Elgado, Ian Sutherland | |
| Handlungszeitraum: | 7. Jahrhundert, 1992 | |
| Handlungsort: | Lima, Santoya | |
| Schlagworte: | Totenmaske von Palenque, Jademaske, Maya, Sternensplitter, Besessenheit, Menschenopfer, Scheiterhaufen, Kunstsammlung, A.I.M., Atlantis | |
Im nächsten Band wird ein »Gastautor« zum DA-Team stoßen. Freunden der Phantastik ist Wolfgang Hohlbein, einer der beliebtesten und meistgelesenen (und mit einigen Buchpreisen ausgezeichneten) deutschen Autoren dieses Genres, bereits bestens bekannt. Die restlichen Leser werden ihn nun kennenlernen. Ganz im Zeichen der Phantastik hat er sich ein Thema ausgesucht, das sowohl historische als auch mystische Züge trägt: die Totenmaske des Maya-Herrschers Pacal von Palenque. Welches Geheimnis umgibt diese kunstfertige Maske aus zahlreichen Jadeplättchen, die um das Jahr 600 n. Chr. gefertigt wurde?
Soviel sei schon verraten: Es ist ein düsteres, blutiges Geheimnis. Und es hat auch heute noch, nach fast 1400 Jahren, Bestand...
Handlung
Im 7. Jahrhundert lässt der Maya-Herrscher Pacal von Palenque eine prachtvolle Totenmaske aus Jade anfertigen. In deren Inneres bettet er einen geheimnisvollen Sternensplitter ein und tötet den Handwerker, um das Geheimnis zu wahren. Nach dem ersten Aufsetzen der Maske erhält Pacal Visionen von Wesen, die jenseits der Welt leben und auf ihre Rückkehr warten - die Feinde von Atlantis. Fortan bringt er ihnen Menschenopfer dar, um ihre Wiederkehr zu ermöglichen. Ein Teil seines Bewusstseins überdauert in der Maske die Jahrhunderte.
1992 befindet sich der A.I.M.-Agent Tom Ericson in Lima, Peru, wo er nach den Ereignissen um den ZERSTÖRER festsitzt. Beim Versuch, unter dem Decknamen Wilbur M. Smith das Land zu verlassen, verirrt er sich in einem Armenviertel. Dort trifft er auf Enrico, den Chauffeur des reichen Kunstsammlers Don Alfonso Aldarez. Dieser erwirbt gerade von dem Hehler Anchél die aus dem Nationalmuseum von Mexico-City gestohlene Totenmaske von Palenque. Als Anchél den Preis drastisch erhöht, erschlägt Don Aldarez ihn in plötzlicher Raserei mit seinem Gehstock – und Tom wird Zeuge des Mordes. Enrico schlägt ihn auf Befehl seines Herrn nieder.
Tom erwacht im Gefängnis des korrupten Polizeichefs Capitan Santoya, der ihn des Mordes beschuldigt und foltern lässt. Dort lernt er den zwölfjährigen Straßenjungen Ernesto kennen. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, doch Santoya setzt eine hohe Belohnung auf ihre Köpfe aus. Die beiden werden verraten und gefangen genommen.
Unterdessen ergreift die uralte Macht in der Maske immer stärker Besitz von Don Aldarez. Er verletzt seine treue Haushälterin Anita schwer, hält den herbeigerufenen Arzt Dr. Hergez gefangen und lässt auf seiner Hazienda einen Scheiterhaufen für Menschenopfer errichten. Das Bewusstsein Pacals von Palenque hat vollständig die Kontrolle übernommen.
Santoya bringt Tom und Ernesto zur Hazienda, um alle Zeugen zu beseitigen. Dort werden sie von Don Aldarez' Männern überwältigt. Als die Opferung von Anita und Dr. Hergez beginnen soll, greift Ernesto den Besessenen an und reißt an der Maske. Tom gelingt es, sie Don Aldarez vom Gesicht zu reißen. Dieser erkennt für einen Moment, was er getan hat, und stürzt sich selbst in die Flammen. Tom birgt die Maske und entdeckt den Sternensplitter in ihrem Inneren. Er verspricht Enrico, die Maske dorthin zurückzubringen, wo sie hingehört.
