Das Grab des ersten Kaisers
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Die Abenteurer-Heftromane |
Romanbewertung: |
| Titel: | Das Grab des ersten Kaisers | |
| Text: | Hubert H. Simon | |
| Erstmals erschienen: | 01.12.1992 | |
| Personen: | Pierre Leroy, Gudrun Heber, Thomas Ericson, Valerie Gideon, Connor, Ian Sutherland, Richard Dean Karney, Ernest Radcliffe, Lee Wong | |
| Handlungszeitraum: | 1992 | |
| Handlungsort: | Tiahuanaco, La Paz, Altiplano Kennedy International, Xi'an, Lintong, Museum of Qin Pottery Figures, Peking | |
| Schlagworte: | Atlantis, Gebetsmühle, Terrakottakrieger, Steintor, Alterungsprozess, Stadtmodell, Quecksilber, Schriftrolle, Zeitlose Ortsversetzung, Verjüngung | |
Mit der Gebetsmühle – dem Schlüssel zum zweiten Tor – kehren die Abenteurer nach Tiahuanaco zurück. Buchstäblich in letzter Minute, denn Valerie steht bereits an der Schwelle des Todes. Hinter dem zweiten Tor erwarte sie Genesung, hatte die telepathische Stimme gesagt. Und was noch? Welche Geheimnisse aus grauer Vorzeit warten dort auf unsere Freunde? Und was wird Kar nun unternehmen? Immerhin weiß er, daß Sutherland und sein Team kurz vor dem Ziel stehen.
Der Titel des nächsten Bandes – DAS GRAB DES ERSTEN KAISERS – wirft noch eine weitere Frage auf: Was um alles in der Welt hat ein Kaiser (der erste chinesische Kaiser; soviel sei schon jetzt verraten) mit dem Tor nach Atlantis zu tun?
Nun, es ist unmöglich, schon jetzt darauf einzugehen, ohne zuviel zu verraten. Also lassen Sie sich einfach überraschen!
Hubert H. Simon schrieb den ABENTEURER-Band 16. Freuen Sie sich schon jetzt auf eine perfekte Mischung aus Information und Spannung!
Handlung
Am 15. Oktober 1992 öffnen Tom Ericson, Gudrun Heber, Pierre Leroy, Sir Ian Sutherland, Valerie Gideon und zwei einheimische Träger ein mächtiges Steintor in Tiahuanaco. Hinter dem Tor durchleben sie einen Traum, der sich als Prüfung ihrer moralischen und ethischen Werte erweist. Valerie Gideon und einer der Indios bestehen diese Prüfung nicht und altern innerhalb von Minuten um Jahrzehnte. Eine telepathische Stimme verkündet, dass Heilung nur jenseits eines zweiten Tores möglich sei - allerdings nur innerhalb einer Frist von 28 Tagen. Tom, Gudrun und Pierre begeben sich daraufhin auf eine Weltreise, um den Schlüssel für das zweite Tor zu finden: eine tibetanische Gebetsmühle.
Am Abend des 11. Novembers kehren die drei Abenteurer nach Bolivien zurück. Connor, Sir Ians Butler, hat währenddessen die greise Valerie gepflegt. Der Indio ist bereits an Altersschwäche gestorben. In der Nacht bricht die Gruppe nach Tiahuanaco auf und erreicht das Höhlensystem rechtzeitig vor Ablauf der Frist.
Mit der Gebetsmühle gelingt es, das zweite Tor zu öffnen. Gudrun und Valerie durchschreiten es und gelangen in einen sechseckigen Raum. Unvermittelt schließt sich das Tor wieder. Ein fahles grünliches Leuchten umhüllt Valerie, und ihr Körper beginnt sich zu verjüngen. Nach einiger Zeit gelingt es Tom und Pierre, das Tor erneut zu öffnen, indem sie die Gebetsmühle in eine verborgene Wandhalterung einsetzen.
Im Zentrum des Raumes befindet sich ein Stadtmodell mit quecksilberähnlichen Flüssen und beweglichen Schleusen. An einer transparenten Kuppel entdeckt Gudrun zwei eingravierte chinesische Schriftzeichen. Tom findet heraus, dass eine der Wände durchlässig ist und eine zeitlose Ortsversetzung ermöglicht. Sir Ian Sutherland lässt die Zeichen übersetzen: Sie bedeuten Huangdi und verweisen auf den ersten chinesischen Kaiser Qin Shi-huangdi. Legenden berichten von einem riesigen Bronzerelief unter dessen Grab, das dem Stadtmodell entsprechen könnte.
Am 13. November fliegen Tom, Gudrun und Pierre über Frankfurt nach China. In Xi'an besuchen sie das Provinzmuseum und anschließend das Terrakotta-Museum bei Lintong. In einer abgelegenen Halle werden sie von Angreifern überfallen, die sich als Terrakottafiguren getarnt haben. Tom und Pierre können die Attacke abwehren, doch Gudrun wird entführt. Der mysteriöse Kar beobachtet die Ereignisse aus dem Verborgenen und wartet auf den richtigen Moment zuzuschlagen.
