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Projekt Daa'mur

Aus Maddraxikon
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Projekt Daa'mur war ein großangelegter Plan des Sol, um den Wandler zu reaktivieren und mit dessen Gravitationskräften die Erde so nahe an die Sonne zu steuern, um die Oberfläche in Brand zu setzen.

Ziel

Auf diese Weise hoffte der Sol, die Erde dem alten Lebensraum der Daa'muren, die von einem Lavaplaneten stammten, ähnlich zu machen.

Durchführung

Die Idee zu dem Projekt entstand 2520 durch die Explosion der Rising Star in der Nähe des Wandlers, die diesen kurzzeitig reaktivierte.

Während des Projektes begannen Daa'muren seit 2520 in Euree und Ruland nach auf Isomeren basierenden Atombomben zu suchen und diese an den Kratersee zu bringen.

2521 errichteten die Lavadrachen einen Wall durch Kore und Rula, um den Kratersee somit vom Pazifa-See abzutrennen. Anschließend wurde das Wasser aus dem See von den Wechselwesen abgepumpt und die noch intakten Speichereinheiten vom Grund des Sees in die Bergwerke der Narod'kratow abtransportiert. Um den See herum wurden zur gleichen Zeit unter Anleitung von Jacob Smythe in einem Abstand von 300 – 400 m insgesamt mehr als 700 Vorrichtungen aufgebaut, an denen je 1 Atombombe aufgehängt wurde. Diese Atombomben sollten von Smythe so eingestellt werden, daß sie simultan mittels eines Laserstrahls (der sich auf einem aufgelaufenen Dampfschiff befinden sollte) oder einer Zeitschaltuhr gezündet werden könnten, um somit die Reaktivierung des Wandlers, der sich im Zentrum der Explosionen befand, zu erreichen. Um radioaktive Strahlung durch die Atombomben zu verhindern, wurde an jeder Atombombe ein Laserblitz angebaut, der im Augenblick der Zündung das radioaktive Jod 129 in harmloses Jod 128 verwandeln sollte. Zudem läßt die Technik der Isomere Radioaktivität wesentlich schneller zerfallen. Durch den Druck der Atombomben sollte zusätzlich die Erdkruste aufbrechen und die Erde in einen Lavaplaneten verwandeln, auf dem nur die Daa'muren mit ihren thermophilen Körpern überlebensfähig sein würden.

Am 17. Oktober 2521 versuchte Aiko Tsuyoshi den Plan zu vereiteln, indem er auf Jacob Smythes Anweisung hin das Dampfschiff mittels eines Selbstmordanschlags zerstörte. Der Anschlag misslang, da die Vorrichtung noch nicht auf dem Schiff installiert worden war. Jedoch sorgte Aiko Tsuyoshi für genug Verwirrung, so dass Jacob Smythe beginnen konnte, die Atombomben einzeln zu entschärfen. Dies gelang ihm allerdings nur bei der Hälfte der Bomben, da an einer Bombe bereits die Zeitschaltuhr angebracht worden war, die im Moment, als Smythe sie erreichte, am 18. Oktober um 0:37 UTC die Bombenkette zündete. Dadurch, dass Jacob Smythe jedoch die Kette auf einer Seite unterbrochen hatte, explodierte nur die Hälfte der Bomben, und die auch nicht wie geplant gleichzeitig, sondern zeitlich verzögert. Dies führte zur Atombombenkatastrophe. (MX 149) Damit hatte das Projekt einen herben Rückschlag erlitten, jedoch war der Wandler leicht aktiviert worden und strahlte fortan den Permanenten EMP aus. Dies gab dem Sol die Hoffnung, den Wandler vollends aktivieren zu können. Um Zeit zu gewinnen, handelte er deswegen einen Waffenstillstand aus. (MX 150)