Maryland
Weitere Optionen
| Maryland | |
|---|---|
38° 56' 0.00" N, 76° 43' 0.00" W
| |
| Kontinent: | Meeraka |
Maryland ist ein ehemaliger US-Bundesstaat an der Ostküste Meerakas. Er liegt am Nordwestufer der Chesapeake Bay und beherbergte vor der Kometenkatastrophe mit Fort Meade und Baltimore zwei der wichtigsten Knotenpunkte des amerikanischen Sicherheits- und Forschungsapparats. Nach dem Einschlag des Christopher-Floyd und der nachfolgenden Eiszeit verlor Maryland als staatliche Einheit jede Bedeutung; einzelne Orte wie Baltimore und Inseln in der Bucht spielen jedoch noch in Berichten des Weltrates eine Rolle. (HC 15, HC 28, MX 379)
Beschreibung
Geographie
Maryland erstreckt sich um die rund dreihundert Kilometer lange Chesapeake Bay, an deren Westufer die ehemalige Hafenstadt Baltimore liegt; die Bundeshauptstadt Washington schließt sich südwestlich an die Region an. Das Hinterland ist von ausgedehnten Wäldern geprägt, die in vorkatastrophischer Zeit unter anderem als Übungsgelände für streng geheime militärische Erprobungen dienten. (HC 15, HC 28)
Die Bucht selbst ist auch lange nach der Kometenkatastrophe noch ein eigenes Lebensraumsystem mit reichem Fischbestand und mutierten Bewohnern; an ihrer Nordseite liegen mehrere felsige Inseln. Alte Luftaufnahmen aus der Zeit vor dem Einschlag des Kometen zeigen, dass einige dieser Inseln erst durch nachfolgende Erdverschiebungen vom Festland getrennt wurden. (HC 15)
Bekannte Orte
Wichtigste Stadt Marylands ist Baltimore, in dessen Hafen vor dem Einschlag das namensgebende Geheimlabor von Baltimore der US Army betrieben wurde und der nach der Eiszeit als heruntergekommener Hafenort wieder eine gewisse Rolle als Anlaufstelle zwielichtiger Söldner und Schmuggler spielt. (HC 15)
Fort Meade beherbergte vor der Kometenkatastrophe die Zentrale des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes mit der intern als Crypto City bezeichneten Geheimsiedlung; aus dieser Einrichtung wurden weltweite Operationen amerikanischer Auslandsagenten geführt. (MX 379)
Geschichte
Vor der Kometenkatastrophe
In Baltimore unterhielt die US Army ein streng geheimes Genlabor, in dem reproduktives Klonen von Menschen erforscht wurde. Eingelagert wurde dort genetisches Material zeitgenössischer amerikanischer Persönlichkeiten, das im Falle einer'Katastrophe größten Ausmaßes – etwa eines Atomkrieges'zur Neuzüchtung dieser Menschen verwendet werden sollte. (HC 15)
Parallel dazu führte das amerikanische Militär in den Wäldern Marylands streng geheime Testläufe mit fünfzig Warriors durch, die die Vorstufe zu den späteren Kampfeinsätzen unter Leitung von General Marx und Dr. Tom Christchurch bildeten. Die Operation war so unauffällig angelegt, dass eventuelle östliche Beobachter sie für eine schlichte Truppenübung halten sollten. (HC 28)
Nach der Kometenkatastrophe
Mit dem Einschlag des Christopher-Floyd und dem Beginn des nuklearen Winters versank ein Großteil der Ostküstenregion unter Wasser, Eis oder Trümmern. Maryland verlor jede staatliche Funktion; die Region war jahrhundertelang von der Außenwelt isoliert und wurde in den Bunkern des Weltrates nur als Teil des verlorenen Vereinigten Staaten von Amerika überliefert. (HC 15)
Etwa dreißig Jahre nach dem Ende der Eiszeit fanden in Baltimore wieder Agenten des Weltrates Spuren des alten Genlabors. Die Agenten Bradford und McKenna suchten dort im Auftrag von Captain Arthur Crow nach den vor vier Jahrhunderten verschollenen Genproben und fielen bei ihrer Rückkehr einem Mordkomplott zum Opfer. Im Anschluss an diese Operation entsandte der Weltrat den Agenten Mr. Black in die Chesapeake Bay, um die ebenfalls verschollene Agentin Gawain aufzuspüren, die zuvor in der Umgebung des Schoners MAJESTAS DOMINI eines selbsternannten Gebieters verschwunden war. (HC 15)