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Marsianischer Geheimdienst

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Der marsianische Geheimdienst ist eine Organisation zur Überwachung und Bekämpfung regierungs- und gesellschaftsfeindlicher Bewegungen in der marsianischen Bevölkerung

Beschreibung

Der Chef des Geheimdienstes ist Neronus Gingkoson. Seine Stellvertreter sind Ranjen Angelis und Samari Bright.

Die Geheimzentrale des Geheimdienstes liegt im Tartaros-Gebirge. Dafür wurden ehemalige Bunkeranlagen der Gründer erweitert und ausgebaut (MX 311).

Der Geheimdienst ist keine von der Mars-Regierung genehmigte Organisation und widerspricht somit der marsianischen Verfassung. Nicht einmal die Präsidentin wusste lange Zeit von seiner Existenz. Auch die Privilegien des Geheimdienstes sind zweifelhaft. So werden etwa Liquidierungen von regierungsfeindlichen Personen ohne gesetzliche Grundlage beschlossen und durchgeführt, was letztendlich auf eine Diktatur hinausläuft und das marsianische Regierungsgefüge zerstört.

Geschichte

Der Geheimdienst wurde von Leto Jolar Angelis eigenmächtig und ohne Rücksprache mit dem Rat während dessen erster Amtszeit als Militär-Präsident ab 2522 heimlich ins Leben gerufen. Nach dem Superbeben gab sich Leto Jolar keinen Illusionen hin, dass die politische Situation auf dem Mars jemals zu einer harmonischen Form finden würde. So errichtete er ohne das Wissen seiner Frau Maya Joy Tsuyoshi einen Geheimdienst, um gefährliche Gruppierungen und Strömungen zu beobachten und, wenn nötig, im Keim zu ersticken. (MX 308).

Nach dem Attentat auf die Präsidentin 2527 gab Leto Jolar Angelis – ebenfalls eigenmächtig – die Verfolgung und Liquidierung aller bekannten ProMars-Mitglieder in Auftrag, wodurch die Gruppierung praktisch ausgelöscht wurde. Auch sonstige kritische Stimmen wurden von Leto unnachgiebig unterdrückt. Damit hatte er sich selbst zum Diktator gemacht. (MX 311)