Laan'hal'bakor
Weitere Optionen
| Überblick | |
|---|---|
| Name: | Laan‘hal‘bakor |
| Volk: | Daa'mure |
| Aufenthaltsort: | Waashton |
Laan‘hal‘bakor ist der Geist eines Daa´muren, der sich als elektrische Entität in Energienetzen fortbewegen und diese für sich nutzen kann (MX 673) .
Beschreibung
Laan‘hal‘bakor ist ein geistartiges Wesen, das aus elektrischer Energie besteht. Diese wird durch die metallischen Adern des Berges, in dem er lebt, abgezogen, sodass er sich immer wieder durch die Energien der Blitze am Gipfel des Berges neu aufladen muss. Das Herz, das ihm sein Rückzugsort ist, ist ein Daa‘muren-Kristall, in dem alle Adern zusammenlaufen und mit denen er verschmolzen ist (MX 673).
Es erweist sich, dass die Entität ein Daa’mure ist, der seit dem Absturz des Wandler auf der Erde im Jahr 2012 in dem Berg feststeckte (MX 674). Er erinnert sich später an die Reise der Daa‘muren zu einer neuen Heimat, wo viele von den Seinen bei einem gewaltigen Einschlag starben. Er überlebte, doch war von nun an von seinem Kollektiv getrennt - und er beschloss zu warten (MX 674).
Im Lauf der Zeit ist es ihm gelungen, seine ontologisch-mentale Substanz aus dem Kristall herauszulösen und sich mit der Elektrizität der Eisenadern zu verbinden (MX 673). Das Herz erschöpft sich jedoch, und um nicht mit ihm zu vergehen, will er den Berg verlassen. Dazu braucht er einen geeigneten Körper, die bei Kontakt jedoch alle nach kurzer Zeit verbrennen.
Geschichte
Der Anfang
Die Entität Laan'hal'bakor lebte seit fünf Jahrhunderten in einem Berg auf dem Gebiet der Guunswom in der Nähe von Alliance, dem Nest des Donnervogels (MX 673). Er lebte in den metallischen Adern des Berges und versuchte in die Körper von Tieren und Menschen überzutreten und ihr Bewusstsein zu verdrängen, was ihm zunächst nicht gelang, da er seine Energien nicht beherrschen konnte und die Körper verbrannten (MX 673). Um dem Drang nach Freiheit nachzukommen und sein Gefängnis im Berg zu verlassen, brauchte er einen Träger, sodass er immer wieder versuchte, in andere Körper zu wechseln. Dabei erfuhr er vieles über seine Träger und eignete sich deren Wissen an und lernte. Er wurde sich zunehmend selbst bewusst und versuchte, sich an seinen richtigen Namen zu erinnern, stellte jedoch fest, dass sich die Energie des Netzes im Berg zu schnell verbrauchte und er sich immer wieder neu im Herz des Berges sammeln und aufladen musste.
Als Matthew Drax und Aruula im Jahr 2555 in eine Höhle im Berg kamen, trat der Geist in die Skinwalkerin Zitkala über, als sie unachtsam eine der Adern des Berges berührte. Das Bewusstsein wurde von Zitkala als fremdartig beschrieben, mit nichts vergleichbar, was sie kannte und doch auf gewisse Art und Weise ähnlich (MX 673).
Aruula berührte unbeabsichtigt den Kristall und die Entität trat nun auch in sie über. Als sie später einen Gleiter der Dark Force berührte, trat der Geist in das Fluggerät über und flog selbstständig mit ihm davon.
Fluchtversuche
Da Laan'hal'bakor in der Elektrik des Gleiters saß, hatte er Zugriff auf alle Datenbanken und beschloss, zur Oase der Hundert zu fliehen, um einen kompatiblen Körper zu finden.
Im Körper von Gahovanha traf er nach seinem Absturz in Dead End, dem Sanatorium der Cyborgs, auf Mensch-Maschine-Hybriden, von denen er in einem Lichtblitz auf einen hinübersprang, Gereon. Doch dessen biologische Komponente des Gehirns brannte aus (MX 674). Laan'hal'bakor entdeckte mehrere Bauteile für einen optimierten Körper und begann mit der Umwandlung. Sein Ziel blieb jedoch ein biologischer Körper.
In der Oase der Hundert öffnete Laan'hal'bakor einen Stahltresor, in dem sich Miki Takeos alter Androidenkörper befand, in den er per Lichtbogen übersprang und von dessen gewaltiger Kraft er begeistert war (MX 674). Um gegen ihn anzukommen, erschufen Quart'ol und Ei'don einen bionetischen Kraken, der den gewaltigen Androidenkörper umschloss und festsetzte.
Zitkala erklärte dem Daa'muren, dass er schon einmal in ihrem Bewusstsein gewesen war und sie getötet hatte. Sie bot ihm an, in ihrem Körper gemeinsam zu leben – und etwas Neues zu sein (MX 674). Er stimmte zu und sprang auf sie über. Doch er wollte sie verdrängen und auch ihren Geist übernehmen. Ei'don trennte ihr übernommenes Bewusstsein von seinem und sie starb. Der Daa'mure schien nun ebenfalls verschwunden zu sein. Doch er hatte sich in das Funkgerät eines der Soldaten geflüchtet (MX 674).
Die einzige Energiequelle, auf die er nun zugreifen konnte, war ein winziger Akku, der sich immer mehr erschöpfte. Um nicht zu vergehen, musste er das Funkgerät verlassen und entdeckte die energetisch attraktivere Licht-Konstruktion aus Neonröhren und Reklameschildern, die der alte Logan errichtet hatte, um sich gegen einen vermeintlichen Dämon zu schützen (MX 676). Der Geist wechselte über weite Entfernung aus dem Funkgerät, das sich zufällig im Pferdewagen des Schrottsammlers Garrick befand, in diese Lichtkathedrale über, deren Lichter er dann im Morsecode flackern ließ: LAAN.
Logan wollte nun die Hauptsicherung ausschalten und die elektrischen Hauptknotenpunkte der Installation zerstören, da er seinen dunklen Dämon dahinter vermutete. Laan'hal'bakor erkannte, dass immer mehr Stromkreise ausfielen und er Gefahr lief, in diesem Käfig gefangen zu sein. Dabei bemerkte er, dass er nicht mehr die Fähigkeit hatte, Menschen zu übernehmen, vermutlich, weil er sein Ich soweit reduzieren musste, dass er in dem Speicher des Handfunkgerätes Platz fand. Er bemerkte jedoch das Transistor-Radiogerät der Söldnerin Venya, in das er sich retten wollte (MX 676). Wie er es schaffte, über diese weite Entfernung dorthin zu kommen, blieb unklar.
Dieses Radio begleitete die Söldnerin auf ihrem Weg, um für MAGMA einen Sabotageauftrag auszuführen. Er fuhr nun mit ihr und rettete sie vor einer Bande übler Gesellen, indem er aus dem Transistorradio in deren aufgerüsteten Truck wechselte und sie alle mit diesem überfuhr. Was für eine Entität ihr geholfen hatte, war Venya unklar – sie vermutete, dass es etwas mit dem Geist in ihrem Radio zu tun hatte. Im Folgenden kommunizierte sie mit der Stimme aus dem Radio und nahm es hin, wie es war, doch sie hatte das Gefühl, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben (MX 676).
An einer Tankstelle traf Venya auf MAGMA-Kontaktleute, doch ein Verräter hatte WCA-Sympathisanten herbeigerufen. Erneut rettete Laan'hal'bakor Venya mit dem Truck. Laan'hal'bakor selbst verspürte bei seinen Morden kein Bedauern und keine Schuld. Er hatte nur seinen Wirt beschützt und so seine Weiterreise gesichert. Venya war für ihn zunächst nicht mehr als ein Transportmittel. Ihre Mission, ihr Gerede von Macht und Widerstand und dem Bruch der alten Ordnung hatte sich in seinem Bewusstsein festgesetzt und wurde zu seinem eigenen Antrieb (MX 676). Sein Ziel war Einfluss und Macht. Und um dieses Ziel zu erreichen, beschützte er Venya (auch wenn er zwischendurch in Erwägung zog, die Seiten zu wechseln), denn sie würde ihm den Weg dorthin ermöglichen. Kaum in der WCA-Kommunikationszentrale angekommen, die Venya und die Rebellengruppe sabotieren wollten, ließ er sie fallen und übernahm die Anlage. Venya und die anderen Eindringlinge wurden durch die Verteidigungssysteme, die er übernommen hatte, erschossen (MX 676).
Laan'hal'bakor entkam in einem Quadkopter mit Trilithium-Antrieb. Er flog zu Miidas Patroulaakis und bot dem mächtigen Mann seine Dienste an (MX 676).
Versuche der Unabhängigkeit
Die Fähigkeit, auch in Menschen zu wechseln, hatte Laan'hal'bakor anscheinend verloren, als er in dem kleinen Handfunkgerät komprimiert gewesen war. Er hoffte jedoch, dass er diese Fähigkeit einmal wiedererlangen würde. Bis dahin wollte er daran arbeiten, MAGMA zu übernehmen (MX 677). Die für ihn notwendige Energie bekam er von Patroulaakis in Form von Trilithiumkristallen und Batterien zur Verfügung gestellt – was aber nur knapp reichte und unbefriedigend war. Daher kam es ihm nur recht, als er erfuhr, dass in der Gegend von Lemmon eine starke Energiesignatur gemessen worden war. Also machte er sich in seinem Quadkopter hungrig auf den Weg, wurde dort jedoch vom Magnetismus des Versteinerten Waldes zum Absturz gebracht. Er stabilisierte sich in einem elektromagnetischen Feld in einer der steinernen Säulen. Der Quadkopter war völlig zerstört, und er war wieder gefangen (MX 677).
Er konnte kurzfristig in die junge Frau Cisca eindringen und erkannte mit ihren Sinnesorganen Aruula und Maddrax, von denen er wusste, dass sie ihm nicht wohl gesonnen waren. Also musste er von hier entkommen. Das gelang ihm, indem er die Kontrolle von Kentis' elektrischem Rollstuhl übernahm. Sein Versuch, mit dem Rollstuhl zum Dark Force-Gleiter von Matt und Aruula zu gelangen, scheiterte. Da der Batterie des Rollstuhls die Energie ausging, musste er unbedingt wieder zurück zum Energiefeld des Versteinerten Waldes. Kentis sabotierte die Steuerung des Rollstuhls und das Gefährt stürzte mit ihm in eine Erdspalte. Laan'hal'bakor steckte nun mit dem Rollstuhl in der Spalte fest.
Sergeant Huub Putney lockte ihn im Auftrag von General Aran Kormak in einen Trilithiumkristall, der sich in einer abgeschirmten Transportbox befand, um ihn in absoluter Isolation untersuchen zu können. Doch Putney sabotierte den Gleiter und übergab die gesicherte Transportkiste an zwei Männer der MAGMA (MX 677). Laan'hal'bakor war nun jedoch wieder gefangen.