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Nipoo

Aus Maddraxikon
(Weitergeleitet von Japan)
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Nipoo ist der Rest des ehemaligen Japans.

Beschreibung

Durch den Kometenabsturz von Christopher-Floyd hat sich die Landmenge noch einmal drastisch reduziert. Die Gewalt der einbrechenden Wassermassen war so gewaltig, dass das Land förmlich kahl gefegt wurde. Vegetation entwickelte sich erst wieder zu Beginn des 26. Jahrhunderts.

Die SubCitys

Es existieren insgesamt acht Techno-Bunker, genannt SubCitys, bekannt sind Sub-Tokio, Sub-Toshiba, Sub-Okaya und Sub-Kita. Der unterirdische Städtebau wurde bereits aus Platzmangel vor der Kometenkatastrophe begonnen. Die Regierung steckte zu Beginn des 21. Jahrhunderts 30 Milliarden Yen in das Projekt. Sie waren so groß, dass unterirdisch sogar Gemüse und Getreide angebaut werden konnte. Außerdem besaßen sie Einkaufsmalls und relativ konfortable Wohneinheiten. Die Bunker hielten engen Kontakt, waren hervorragend organisiert und technisch auf einem hohen Stand. (MX 054)

Der Tenno

Die Spitze der Regierung bildet der Tenno, der vermutlich ein Nachfahre der alten kaiserlichen Familie ist. Jedoch ist über seine Person nichts weiter bekannt. (MX 054)

Das Shogunat

Die militärische Leitung obliegt dem Shogunat.

Die angesehensten Krieger sind die Samurai, die genauso wie in den alten Zeit ausgebildet und bewaffnet werden. Daneben existieren die Ninja, die hervorragende Nahkämpfer sind und mehr im verborgenen agieren. Sie bilden die Schatten-Armee, die auch in Meeraka aktiv ist.

Doch aufgrund der Situation, keine Feinde um sich zu haben, gab es kaum Waffen. Einige alte Raketensilos wurden noch gepflegt, jedoch hatte man kaum ein halbes Dutzend Raketen zum Abschießen. Es gab eine Seglerflotte, die regelmäßig auf Wal- und Fischfang ging. Auch diese war nur leicht bewaffnet. Nach dem Angriff der Ostmänner wuchs der Einfluss des Militärs jedoch gewaltig, so dass man schließlich sogar eine Invasion nach Meeraka beschloss. (MX 054)

Die Bevölkerung

Die Bevölkerung der SubCitys litt nicht wie in den anderen Bunkern der Welt unter der Immunschwäche. Um den Gen-Pool möglichst vielfältig zu halten, tauschten einzelne Familien immer mal wieder ihren Wohnort und zogen in einen anderen Bunker. Über funfhundert Jahre herrschte Friede und einigermaßen konfortable Verhältnisse, wodurch die Jüngeren die starken Sicherheitsvorkehrungen kaum noch verstanden. Zu Beginn des 26. Jahrhunderts zogen auch einzelne Familien wieder an die Oberfläche, da der Erdboden sich erholt hatte und Ackerbau wieder möglich wurde. (MX 054)

Anmerkung: In MX 302 wird von der Entwicklung eines Immunserums zu Beginn des 25. Jahrhunderts gesprochen. Da in den früheren Heften davon nie die Rede war, kann es sich nur um einen Autorenfehler handeln.

Geschichte

Ein Teil der Bevölkerung konnte sich vor der Kometenkatastrophe in unterirdische Bunker flüchten, die engen Kontakt hielten. Man war allerdings vollkommen abgeschnitten von der Außenwelt und hatte fast fünfhundert Jahre keinerlei Kontakt zu den umliegenden Ländern oder Völkern.

In den 70er Jahren des 25. Jahrhunderts begann der Weltrat eine Offensive mithilfe der Ostmänner gegen die japanischen Bunker. Ein erster Angriff gegen Sub-Tokio ging jedoch fürchterlich daneben. Der gefangene Fudoh, der sich auch durch Folter nicht dazu bringen ließ zu reden, konnte die Angreifer lange genug aufhalten, um den Japanern Zeit zu geben, zum Gegenschlag auszuholen. Sie feuerten ihre Raketen auf die Dampfschiffe und besiegten danach relativ einfach die panisch werdenden Ostmänner, die mit einer organisierten und technisch hochstehenden Zivilisation nicht gerechnet hatten. Ihr Anführer Captain Perkins wurde gefangen genommen, gefoltert und schließlich getötet, nachdem er alle Informationen über den Weltrat preisgegeben hatte.

In den folgenden Jahrzehnten griffen die Ostmänner wieder und wieder an, wurden aber ein ums andere Mal zurückgeschlagen. Trotzdem dezimierten sie die Bewohnerzahl der Bunker gefährlich, so dass man sich schließlich Anfang des 26. Jahrhunderts dazu gezwungen sah, eine eigene Offensive zu starten.

General Fudoh brach mit einer Armee auf, um Meeraka zu erobern. Er landete heimlich seine Truppen in El'ay und errichtete dort sein Hauptquartier. Lange operierte er im Verborgenen. 2517/2518 startete er jedoch die Offensive und eroberte El'ay durch das Projekt Afterlife. (MX 052), (MX 053) Danach griff er auch das San Fernando Valley an, wurde bei den Vorbereitungen zum Feldzug jedoch selbst gefangen genommen. Dennoch stürmten seine Zombiis das Tal. Durch seine Erinnerungen, die Aruula heimlich belauschte, erfuhren Miki Takeo und seine Verbündeten von den Zusammenhängen und dem wahren Grund der Offensive: die Japaner wollten sich am Weltrat rächen und ihn für immer vernichten. (MX 054)

Anmerkung: Der Angriff auf Sub-Kita fand bereits 2510 statt laut MX 302. Da die Bunker untereinander in Kontakt standen, können die anderen Bunker nicht unwissend gewesen sein, wie es in MX 54 dargestellt wird. Hier fand der Angriff außerdem erst frühestens 2550 statt. Es handelt sich deshalb in Heft 302 um einen klassischen Autorenfehler.

Die Bunker wurden von einem Wechselwesen im Auftrag der Daa'muren 2521 zum Teil entvölkert. Der andere Teil der Kolonien konnte rechtzeitig evakuiert werden.

Durch die Atombombenkatastrophe am 18. Oktober 2521 wurde die Erdoberfläche Nipoos vollkommen verwüstet und versank zum Teil im Meer.

Die Westküste wurde im selben Jahr von Lavadrachen heimgesucht (MX 140) .