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(Weitergeleitet von Flugandrone)
Überblick
Berittene Androne im MX-Rollenspiel von Uwe Simon, gezeichnet von Jürgen Speh
© Bastei Lübbe
Bezeichnung: Androne
Familie: Ameise
Lebensraum: Land, Luft
Vorkommen: Erde


Eine Androne ist eine mutierte Riesenameise, die auf der ganzen Welt heimisch ist.

Die Überreste einer Flugandrone
Andronenreiter im Kampf

Beschreibung

Sie ist vier Meter lang, zwei Meter hoch, sechsbeinig und chitingepanzert. Andronenmännchen werden zwei Jahre alt, Andronenweibchen zehn Jahre alt. Ihre geflügelte Art nennt man Flugandrone. (MX 269)

Besonderheiten

Wie andere Groß-Insekten, z.B. Frekkeuscher, haben auch Andronen neben der Tracheenatmung lungenartige Organe entwickelt, die ihren Körper auch in größeren Flughöhen mit Sauerstoff versorgen können. Dabei handelt es sich um ein schwammartiges, muskulöses Gewebe, das am Ende der Atmungsröhren sitzt, die den Körper durchziehen. Einige Barbarenvölker, die Andronen zu rituellen Zwecken opfern, schätzen dieses Gewebe als Delikatesse. Wenn es in Fett gebraten wird, entwickelt es einen leicht nussigen Geschmack. (MX 269)

Andronen fangen Beutetiere, züchten in ihren unterirdischen Nestern jedoch auch Pilzfäden. (MX 269)

Anhand des Geruchs, können Andronen erkennen, zu welchem Volk eine andere Androne gehört. Andronen anderere Stämme werden als Feinde betrachtet und attackiert. Die Andronen Saadinas leben in Gemeinschaften, die mehrere Königinnen haben. Da sie alle einen gemeinsamen Ursprung haben, bilden sie eine große Gemeinschaft. (MX 269)

Männliche Arbeiter sind nur halb so groß wie Menschen und halten sich meist nur in den Nestern auf. Junge Königinnen verlieren ihre Flügel, sobald sie zu nisten beginnen. (MX 269)

Flugandronen

Flugandronen können sehr schwere Lasten tragen; dafür sind sie allerdings sehr kälteempfindlich.

Im Flug knattern ihre Flügel laut, so dass man sie schon von weitem hören kann. (MX 269)

Aufzucht und Verwendung

Andronen werden gerne als Reittier genutzt und können bis zu zwei Personen tragen. Allerdings bedarf es langer Übung, bis man sie effektiv lenken kann. (MX 269) Ihre Panzer sind sehr stabil und werden oft als Rüstungen verwendet.

Andronensäure wird auf Booten und Schiffe benutzt, um den Rumpf zu säubern. (MX 269)

Eine sehr bekannte Andronenzucht befindet sich auf Saadina. Dort werden nur die weiblichen Exemplare domestiziert, da sie größer und stärker sind und fünfmal so lange leben wie Männchen. Ab einem Alter von acht Jahren, sind sie jedoch nur noch als Lasttiere verwendbar. (MX 269)

Andronenreiter-Söldner, wie sie auf Saadina ausgebildet werden, benötigen eine Zeit von drei (für Reiter) oder fünf (Flieger) Jahren, bis sie ihre Tiere und die notwendigen Kampftechniken beherrschen. Sie sind sowohl als Nah-, wie auch als Fernkämpfer geschult und können mit Armbust, Pfeil und Bogen, Schwert und Lanze umgehen. Zusammen mit ihrem Säure verspritzenden Tier, das auch kräftig zubeißen kann, bilden sie eine gefährliche Kampfeinheit. (MX 269)

Auf längeren Reisen werden Andronen von ihren Reiter mit einer an Shmaldan erinnernden Masse gefüttert. (MX 270)

Geschichte

Im 26. Jahrhundert kämpfen etwa zwei Dutzend Contes um die Vorherrschaft in der Toscaana. Einige von ihnen nutzten für ihre Kämpfe Andronen und Flugandronen, die aus den Zuchten Saadinas stammen. (MX 269)

Als das Schiff MOTHER NATURE Ende Mai 2526 von Flugandronen angegriffen wurde, und daraufhin sank, konnten sich Aruula und Matthew Drax an das Ufer von Saadina retten. Grund für den Angriff war die Reinigung des Schiffsrumpfes mit einer Ameisensäure, die von einem anderen Andronenstamm stammte. Daher wurde das Schiff uns seine Besatzung als Eindringling oder Feind betrachtet. Nach ihrer Stradung halfen die Gefährten Gosy und Bruno von der Gilde der Andronenreiter auf Saadina gegen eine Intrige des Conte Malandra. Dies beendete höchstwahrscheinlich die Herrschaft Malandras, da ihm keine Andronen und Söldner mehr zur Verfügung gestellt wurden. (MX 269)