74.1% aller Heft-Artikel enthalten bereits eine Handlungszusammenfassung! Hilf mit und erstelle auch für die restlichen Romane eine Inhaltsangabe! Ab sofort gibt es für aktive Beteiligung am Maddraxikon Punkte, mit denen Du Dir exklusive Belohnungen verdienen kannst!

  

Ei'don (Person)

Aus Maddraxikon
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Disambig-dark.jpg Dieser Artikel befasst sich mit der Person in der Hauptwelt des Maddraxiversums. Für die gleichnamige Person in einer Parallelwelt (MX 314 u.ö.), siehe: Wasser-Welt#Ei'don.
Überblick
Vorname: Ei'don
Spitzname: Sohn der Tiefe
Geschlecht: Männlich
Herkunft: Marianengraben
Gruppierung: Geistwanderer
Volk: Hydrit
Aufenthaltsort: Hykton


Tauchender Ei'don und Ruinen des versunkenen Atlantis
Cover MX 543
© Bastei-Verlag

Ei'don ist ein sagenumwobener Hydrit, Geistwanderer und Zeitreisender, der schließlich als Gott verehrt wurde. Er wird auch Sohn der Tiefe genannt.

Geschichte

Legende

Ei'don tauchte zum ersten Mal wahrscheinlich im 2. Jahrtausend v. Chr. auf. Er kam aus dem bis heute unerforschten Marianengraben (vermutlich Gilam'esh'gad), einigte die zerstrittenen Hydritenstämme des Posedis in den Pylonischen Kriegen. Es gelang ihm, auch die Stämme der übrigen Ozeane sich ihm unterzuordnen. Nach den Kriegen war die Zahl der Hydriten allerdings sehr dezimiert. Ei'don erkannte die Schmerzlichkeit darin und hatte einen Sinneswandel, der später als "göttliche Eingebung" angesehen wurde. Er ordnete an, dass die Lehren des Mar'os nicht mehr befolgt werden sollten. Gewaltlosigkeit wurde zum neuen Maßstab erhoben. Jagd auf andere Meeresbewohner galt nun als verpönt; die Ernährung wurde auf pflanzliche Nahrung umgestellt. Innerhalb von einer Generation wurden die Hydriten dadurch zu Vegetariern. (MX 32)

Die erste Krönung fand 1436 v. Chr. statt, doch diese wurde nicht von allen anerkannt. Im Jahre 1419 v. Chr. wurde er zum alleinigen Herrscher der Hydriten gekrönt. Es war seine zweite Krönung. (MX 324) Mit diesem Zeitpunkt beginnt die neue hydritische Zeitrechnung. (MX 32, MX 324)

Gerüchten zufolge hat der Gilam'esh-Bund Ei'don bei seinem Aufstieg geholfen. Zwei der Quan'rill des Bundes sollen damals sogar Ei'dons Lehrer gewesen sein. (MX 177)

Nach seinem Tod wurde Ei'don zur obersten Gottheit der Hydriten ernannt. (MX 32)

Anmerkung: Es ist unklar, ob in die Legende von Ei'don das Vermächtnis des inzwischen vergessenen Gilam'esh einfloss. Es gibt aber Indizen die dafür sprechen. Vor Jahrhunderten, als Gilam'esh'gad noch belebt war, schickten die Hydriten dort Lehrer zu ihren kriegerischen Artgenossen und auch zu den Menschen, um die pazifistischen Lehren Gilam'eshs zu verbreiten. Individuen, die dafür empfänglich waren, wurden als "Eid'on" bezeichnet, was dem Namen Ei'don doch sehr ähnlich ist. (MX 177)

Rückkehr in die Gegenwart

Während seiner Zeit als Herrscher bekam Ei'don einen Hinweis zugespielt, laut dem die Mar'os-Jünger einen großen Vergeltungsschlag gegen die pazifistischen Hydriten planten. Ein abtrünniger Sektierer wollte sich mit Ei'don an einer abgelegenen Stelle im Allatis treffen. Ei'don machte sich allein auf den Weg - und verschwand spurlos. Schlussendlich wurde er für tot erklärt. (MX 543)

Annmerkung: Hier liegt ein Widerspruch zu früheren Bänden vor. In MX 37 heißt es, das Ei'dons Leichnam im Mariannengraben versenkt wurde.
Der nachfolgende Abschnitt beschreibt die Handlung in einer Parallelwelt!

Atlantis-Welt - Der Archivar Timaios Kritias hatte Ei'don auf dem Weg zum Treffen abgefangen und in eine Parallelwelt entführt. Da Ei'don laut der historischen Geschichte sowieso dem Tode geweiht war, sah er dies nicht als Eingriff in die Zeitline. Er brachte Ei'don in die Atlantis-Welt. Dort sollte er mit seinen Fähigkeiten die Bewohner von Atlantis vor dem Untergang ihrer Insel warnen und sie zur Flucht überreden. (MX 543)

Ei'don nahm Kontakt zum Magister Marl Onbra auf, der mit seiner naturwissenschaftlichen Forschung auch bereits auf die nahende Katastrophe aufmerksam geworden war. Die Bemühungen, die Regierung über das Bevorstehende zu informieren, wurden aber von Col Trasko, dem Obersten Befehltshaber der Marine, abgewimmelt. Ei'don wurde von der Marine gefangen genommen und gefoltert. Da Hydriten in dieser Parallelwelt unbekannt waren, vermutete Trasko eine Invasion hinter Ei'dons auftauchen. Erst kurz vor der Katastrophe konnte der Hydrit der Gefangenschaft entkommen. Er suchte Marl Onbra auf, der inzwischen eine Rettungskapsel für sich und seine Ehefrau gebaut hatte. Da erscheinen Nordlicher am Himmel. Atlantis geriet in eine Parallelwelt-Verwerfung und wurde in eine andere Welt versetzt. (MX 543)


Ende 2550 - Atlantis versank im Allatis - genau an der Position an der einst Ei'don vom Archivar mitgenommen wurde. Die Kapsel von Marl Onbra wurde dabei unter Trümmern begraben. Stunden später erreichen Matthew Drax, Aruula und Quart'ol das Areal, um das Portal in dessen Zentrum zu versiegeln. Sie befreiten die Onbras und brachten sie nach Waashton. Quart'ol kümmerte sich persönlich um Ei'don und wollte ihn auf die gegenwärtige Situation in seinem Volk vorbereiten. (MX 543)

Quart'ol brachte Ei'don zu einer Forschungsstation vor Gilam'esh'gad, um ihn dort auf sein neues Umfeld vorzubereiten. Die Station wurde aber von einem Mosasaurus Rex belagert. Das Urzeitwesen wurde schließlich von Ei'don getötet. Bei den überlebenden Forschern stieß die lebende Legende aber mehr auf Unglauben und Abneigung. (MX 563)

Eskalation bei Ei'dons Rede in Sub'Sisco.

2551 - Ein halbes Jahr später sah sich Ei'don soweit, zu seinem Volk zurück zu kehren. Da traf eine Nachricht für Quart'ol ein. An der afranischen Küste war ein mechanischer Kopf seines Freundes Matthew Drax aufgetaucht. Quart'ol wollte sich die Sache selbst ansehen und zur Forschungsstation bei Mombassa reisen. Er bat Ei'don auf seine Rückkehr zu warten, bevor er irgendetwas unternahm. (MX 563)

Während Quart'ol aufbrach, kam Ei'don dem Forscher Minx'on auf die Spur, der im geheimen Genexperimente an Urzeitwesen gemacht hatte. Der Mosasaurus war auch diesen Experimenten entsprungen. Minx'on plante ein Attentat auf Quart'ol. Er war fest davon überzeugt, dass Ei'don die Gesellschaft der Hydriten in ihren Grundfesten erschüttern würde und ins negative abdriften lassen würde. Um dies zu verhindern, wollte er zunächst Ei'dons Führer ausschalten. Als Ei'don Minx'on in die Enge drängte, zog dieser den Selbstmord vor und schnitt sich selbst die Kehle auf. Ei'don stürzte noch auf Minx'on zu, um ihm die Klinge abzunehmen. In diesem Moment betraten andere Forscher das Labor - und fanden Ei'don mit der Klinge in der Hand vor Minx'ons Leiche. (MX 563)

Quart'ol konnte nach seiner Rückkehr Ei'dons Unschuld beweisen und Minx'ons Genexperimente offen legen. Der Verstorbene gehörte einer Gruppe namens Anti-Ei'dons an, die gegen Ei'dons Rückkehr ist. Quart'ol und Ei'don wollten trotzdem an ihren Plänen festhalten und brachen nach Sub'Sisco auf. Dort wollte Ei'don eine öffentliche Rede halten und sich seinem Volk offenbaren. Unterwegs weihte die lebende legende Quart'ol ein, dass er eigenmächtig eine Gruppe Mar'os-Jünger dorthin eingeladen hatte, um direkt mit den Friedensverhandlungen zu beginnen. (MX 570)

Die Verhandlungen wurden aber konsequent von Matthew Drax und Aruula (bzw. deren böser Doppelgänger) sabotiert. Erst als während Ei'dons Rede eine Bombe explodierte, kam man den Saboteuren auf die Spur. Während Quart'ol die Verfolgung aufnahm, blieb Ei'don in der Stadt, um sich von seinen leichten Verletzungen zu erholen. (MX 571)

Einige Wochen später kam der richtige Matthew Drax nach Hykton, um den HydRat um Hilfe beim Abbau des Flächenräumers im Ringweltsystem zu bitten. Dabei wurde über Matt Gericht gehalten, ob ihm die Taten der bösen Kopien zugesprochen werden konnten. Ei'don war ebenfalls anwesend und setzte sich für Matt ein. (MX 587)

Siehe auch