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Die Insel des Atlas

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Parallelwelt (Zyklus)

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Überblick
Serie: Maddrax-Heftserie (Band 543)
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© Bastei-Verlag

Romanbewertung:
5.00
(3 Stimmen)
Zyklus: Parallelwelt (Zyklus)
Titel: Die Insel des Atlas
Autor: Simon Borner
Titelbildzeichner: Fer Gregory
Erstmals erschienen: 10.11.2020
Hauptpersonen: Matthew Drax, Aruula, Mr. Black, Quart'ol, Worrex, Rulfan (Parallelwelt Coellen), Tachyon-Prionen-Wesen, Marl Onbra, Kareen Hardy, Samuel Aiko Hardy-Bosh, Sigur Bosh, Ian Getty, Matthew Drax (Parallelwelt Kalter Krieg), Ei'don (Person), Timaios Kritias, San Kindru, Col Trasko, Kent (Parallelwelt Atlantis), Dia Onbra
Handlungszeitraum: 2550
Handlungsort: Waashton, Buckfield-Ranch, Ylltha, Aquaterra (Parallelwelt Atlantis)
Zusätzl. Formate: E-Book

Nachdem die erste Versiegelung eines Portals erfolgreich verlaufen ist, will Worrex in die Domäne zurückzukehren. Doch da öffnet sich ein weiteres Parallelwelt-Areal – mitten im Atlantik! Erst unbemerkt, weil es, abgeschirmt von der Satellitenortung, auf dem Meeresgrund entsteht. Erst als sich die Hydriten melden, forscht Worrex nach und erklärt, dass ein Archivar vor über 3000 Jahren an dieser Stelle eine Insel mit revolutionärer Technik besucht hat! Dann eröffnet ihnen Quart'ol, der zu den Gefährten stößt, dass Ei'don der Legende nach damals in diesem Gebiet verschwand. Was, wenn er mit dem Weltentausch jetzt in der Gegenwart gelandet ist?

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Handlung

In einer parallelen Realität ist Atlantis ein prosperierender Inselstaat im Atlantischen Ozean. Regierungssitz der Monarchie unter Regent San Kindru sowie geistiges Zentrum ist die Inselhauptstadt Atlantia. Aquaterra ist die zweitgrößte Stadt, an der Ostküste gelegen und strukturell von der Marine geprägt. Magister Marl Onbra lehrt am Campus der Wissenschaften und wird während einer Vorlesung überraschend von Stadtgardisten in das Regierungsviertel eskortiert. San Kindru beauftragt den Wissenschaftler, ein plötzlich aufgetretenes Naturphänomen zu untersuchen: Wetter- und Strömungsdaten weichen auffällig von den gewohnten Mittelwerten ab; aus dem Norden wird ein Temperaturanstieg von 2 Grad, vom Meeresboden seismische Aktivität gemeldet. Nach anfänglicher Skepsis kann Onbra die Unregelmäßigkeiten bestätigen. Zu seiner Überraschung wird er jedoch gar nicht mehr erneut zum Regenten vorgelassen, sondern von Col Trasko, dem obersten Befehlshaber der Marine, abgewiesen, der nicht nur die unmittelbar bevorstehende Gefahr eines verheerenden Untergangsszenarios leugnet, sondern Onbra für den Fall der Publikation seiner Erkenntnisse mit einem Verfahren wegen Volksverhetzung droht.

Ein Archivar namens Timaios Kritias befindet sich zu Forschungszwecken ebenfalls auf Atlantis. Aus Sympathie für die zwar arrogante aber auch blühende Hochkultur, beschließt er, die Insulaner zu warnen. Da Marl Onbra aus Sorge um seine Reputation keine weiteren Schritte unternimmt, rekrutiert er den Hydriten Ei'don. Dieser ist ohnehin dem Tod geweiht; somit wäre das kein allzu arger Eingriff in die Zeitlinie. Ei'don soll Onbra und die anderen Atlanter ermutigen und unterstützen, ihre Insel zu verlassen und somit ihre epochale Kultur zu retten. Dieses Vorhaben scheint zunächst auch aufzugehen, doch Onbra schießt in seiner Not übers Ziel hinaus: Um die Dringlichkeit seines Anliegens zu unterstreichen, offenbart er vor dem Regenten die Existenz des Hydriten. Onbras Haus wird von Militärs gestürmt, Ei'don verhaftet und nach Aquaterra deportiert. Angesichts deutlicher Vorboten der drohenden Naturkatastrophe und der Aussichtslosigkeit seiner Lage sieht der Gelehrte nun keine Zukunft mehr für den Inselstaat. Er konstruiert eine Art Arche – eine navigierfähige Tauchkapsel, in der er seine Frau Dia und seinen Sohn Kent an ferne Ufer retten will. Um die Außenhülle seiner Kapsel stabil genug zu konstruieren, benötigt er Oreichalkos-Kristalle. Vorkommen dieses Materials befindet sich in Höhlen in den Kimu-Bergen und wird streng militärisch bewacht. In älteren Zeiten waren diese natürlichen Höhlen öffentlich zugängliche Wallfahrtsorte, die der Göttin Khom geweiht waren. Nach einem eindringlichen Gebet – die Atlanter werden als sehr gläubig beschrieben – macht sich Onbra mit Sohn Kent auf die Reise. Zwischen den beiden schwelt ein Konflikt, denn der Heranwachsende möchte gegen den Willen des Vaters zum Militär. In den Höhlen werden die Eindringlinge von Soldaten überrascht und müssen fliehen. Doch Onbra will den Ort ohne das wichtige Material nicht verlassen. Die beiden verlieren wertvolle Minuten; schlussendlich müssen sie einen der Soldaten töten, um sich selbst zu retten. Dieser Vorfall begründet in der Folge das endgültige Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn. Kent verlässt sein Elternhaus, heuert bei der Marine an und kommt bald darauf auf See durch einen Sturm ums Leben. Sein Vater benennt die Arche nach ihm und begibt sich mit seiner loyalen Frau Dia auf die Flucht.

Währenddessen in Aquaterra wird Ei'don durch Col Trasko und seine Soldaten tagelanger Folter unterzogen. Der Kommandant geht von einer bevorstehenden Invasion durch die in dieser Parallelwelt unbekannte Spezies der Hydriten aus. Schließlich gelingt es dem gepeinigten Sohn der Tiefe, seinen Peiniger zu überwältigen und zu fliehen. Ein gewaltiges Unwetter braut sich zusammen und Erdbeben erschüttern das Militärgebäude, als er, sein Verfolger Trasko und Onbra sich am Ufer begegnen. Der Untergang der Insel steht unmittelbar bevor. Plötzlich erscheinen Nordlichter: Ein Weltenwechsel findet statt, Atlantis wird von einer gewaltigen Flutwelle überspült und versinkt im Atlantik – beziehungsweise im Alanta-See seiner neuen Realität. Der Hydrit klammert sich an die Außenhülle der KENT; die Kapsel taucht ab.

In einer Parallelhandlung bereiten Matt, sein Parallelwelt-Pendant, Mr. Black, Worrex und die anderen die Versiegelung des Portals bei Waashton – jenes zwischen dem bei Waashton aufgetauchten Areal und seinem verschwundenen Gegenstück – vor, als Quart'ol Matt über das Auftauchen des Areals unterrichtet und befürchtet, dass dieser mythische Ort den mühsam befriedeten Konflikt zwischen Ei'donianern und Anhängern des Mar'os-Kults wieder entfachen könnte. Sie eilen zu der fraglichen Stelle, retten die KENT aus Seenot und bringen somit Ei'don in die neue Zeit. Das Atlantis-Portal wird mithilfe des Tachyon-Prionen-Wesens versiegelt. Das untergegangene Inselreich wird als gespenstischer Ort beschrieben; zwischen den Ruinen treiben die Leichen der Atlanter. Ei'don dankt Onbra für seine Rettung und stellt sich nun der Aufgabe, das Volk der Hydriten wieder zu vereinen.

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