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Zeitblase

Aus Maddraxikon
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Zeitblasen sind ein Effekt des Flächenräumers.

Beschreibung

Die Zeitblasen entstanden unbeabsichtigt durch die hydritischen Erfinder, wenn der Flächenräumer wegen Nichtbenutzung im vollaufgeladenen Zustand eine Spannungsspitze auslöste, was ungefähr alle tausend Jahre der Fall war. Es sind große Energie-Kugeln, die frei im Flächenräumer schweben (Eingang) oder frei an jenem Platz der Parallelwelt, wo sie geöffnet wurden (Ausgang). Man kann sie durchschreiten und so zwischen den Welten wechseln.

Personen, die bereits eine Zeitblase passiert haben, haben ab diesem Zeitpunkt ein gewisses Gespür für die Nähe einer Zeitblase, auch wenn sie sie nicht sehen können. Bei Telepathen ist diese Affinität noch um einiges höher.

Ein Nebeneffekt der Zeitblasen ist, dass diese an ihrem Ausgangsort ein vermutlich unbeabsichtigtes Erdbeben auslösen. Das bedeutet, die Person die eine Zeitblase passiert, landet immer in einem Erdbebengebiet (MX 240, MX 241).

Benutzung

Wenn man vom Flächenräumer in eine Zeitblase tritt, muss man durch die gleiche Zeitblase zurück, wenn man wieder im Flächenräumer landen will. Die Zeitblasen stehen aber auch untereinander in Kontakt. Wenn man also eine andere Zeitblase benutzt, wird man in die jeweils andere Parallelwelt versetzt, für die sie geöffnet wurde.

Man kann die Zeitblasen nur so betreten, wie man in sie hineingegangen ist. Alles übrige wird beim Übergang zerstört. Man landet zum selben Zeitpunkt, an dem man losgegangen ist, d.h. in der Gegenwart vergeht keine Zeit. (MX 240, MX 241).

Auch die Anzahl der Personen muss gleich sein. Seit sich die Zeitblasen im Flächenräumer durch den Abschuss desselbigen aufgelöst haben, gibt es hier keinen Weg mehr hinein oder hinaus. (MX 242)

Zudem muss ein gewisser Anteil organischer Materie beim Übertritt vorhanden sein, so wurde. z.B. Miki Takeo von der Zeitblase zurückgeschleudert (MX 315).

Geschichte

Die erste Zeitblase tauchte etwa 7000 v. Chr. auf und von da an dann etwa alle tausend Jahre (+/- hundert Jahre). Die Geistwanderin Da'la betrat etwa 3000 v. Chr. eine Zeitblase.

Seit 2012 entstanden keine Zeitblasen mehr, da es durch den Kometenabsturz zur Polverschiebung gekommen war und das Magnetfeld nicht mehr genau auf den Flächenräumer ausgerichtet war.

2525 stürzten Matthew Drax und Arthur Crow in eine der Zeitblasen und gerieten in eine Parallelwelt im Jahr 1906. (MX 240, MX 241)

2525 wurden sämtliche Zeitblasen im Flächenräumer aufgelöst, als Arthur Crow den Schuss aus demselben auslöste. (MX 242)

2527 und 2528 entstanden bei der Reaktivierung des Flächenräumers neue Zeitblasen (MX 312, MX 314). Um der Zerstörung der Erdoberfläche durch den Streiter zu entgehen, mussten Quart'ol, Gilam'esh und Meinhart Steintrieb in zwei der Zeitblasen springen und landeten in Parallelwelten. Matthew Drax, Xij Hamlet und Grao flüchteten durch eine Zeitblase, die nach dem Schuss des Flächenräumers auf den Streiter entstanden war. Diese unterschied sich von all jenen vor ihnen: in ihr wechselte der Zielort permanent. Als sie sie betraten, konnten sie nicht wieder direkt zurückkehren, sondern wurden von einer Parallelwelt in die nächste geworfen. (MX 315)

Anmerkung: Bis zum Eintritt der Zeitblase in das New York des Jahres 2201 wußte Matt nichts davon, dass die Zeitblasen in Parallelwelten führten, sondern ging von einfachen Zeitreisen in die eigene Vergangenheit aus, weswegen er bis dahin auch Angst vor Zeitparadoxien hatte. (MX 318)

Als im Januar 2528 der von Matthew Drax ausgelöste Schuss des Flächenräumers einen Teil des Ursprungs in den Streiter – und umgekehrt – versetzte und so den Tod des Streiters verursachte, geriet das Gebiet um den Ursprung in eine Zeitschleife. Im Unterschied zu den anderen Zeitblasen wiederholte sich hier der Zeitraum zwischen dem Schuss des Flächenräumers und kurz nach dem Tod des Streiters immer wieder von neuem. Dabei handelte es sich nicht um eine Parallelwelt, sondern um eine Art Enklave innerhalb der normalen Zeitlinie. Die Ereignisse innerhalb der Zeitblase konnten beeinflusst werden und wirkten sich auf die normale Zeitlinie aus. Eine Interaktion, das heißt Funkkontakt zwischen Zeitblase und normaler Zeitlinie wurde möglich, weil die Zeitblase sich bei den ständigen Wiederholungen ausdehnte und die trennende „Membran“ durchlässiger wurde. Jedoch liefen die Wiederholungen allmählich schneller ab, das heißt der Zeitraum zwischen Beginn und Ende einer Schleife wurde nach und nach kürzer. Um zu verhindern, dass bei einem Kollabieren der Zeitblase sich das Chaos über die ganze Welt – und damit auch auf ihn selbst – ausbreiten würde, ließ der Archivar Samugaar den Antriebsreaktor der ausgeschlachteten CARTER IV von Aruula und dem Retrologen Alfeed Zahn sprengen und so den Teil des Streiters, der in den Ursprung versetzt worden war, zerstören. (MX 338)