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Sodom

Aus Maddraxikon
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Sodom war eine Stadt im 2. oder 3. Jahrtausend v. Chr. auf dem Gebiet des heutigen Israel

Beschreibung

Sodom lag in der Nähe des Asphaltsees, einem großen Süßwassersee, an dem Schilf und Palmen wuchsen, und der in Matts und Xijs Zeitlinie auch „Totes Meer“ genannt wird. In der Umgebung wuchsen karge, niedrige Pflanzen auf einem Boden teils felsig, teils aus gelbbraunem Sand. Die Stadt war von einer hohen Mauer aus rötlichen Quadersteinen umgeben. Die Mauer war mehrere hundert Meter breit und hatte einen Wehrgang sowie Tore. Von außerhalb konnte man über ihren Zinnen orientalische Zwiebeltürme sehen. (MX 317)

Anmerkung: In unserer realen Welt lag Sodom möglicherweise am südwestlichen (heutiges Israel) oder südöstlichen (heutiges Jordanien) Ufer des Toten Meeres. Es gibt allerdings keine archäologischen Beweise für ihre Existenz. [1]

Bevölkerung und Kultur

In der Stadt lebten fast 5000 Menschen. Eine der vertretenen Sprachen war Hebräisch. In Sodom wurden verschiedene Religionen ausgeübt, aber die Obrigkeit gab keine bestimmte „Pflichtreligion“ vor. (MX 317)

Geschichte

Der nachfolgende Abschnitt beschreibt die Handlung in einer Parallelwelt!
Hier Ereignisse aus der Parallelzeit einfügen. (MX 317)


Anmerkung: In unserer realen Welt wird von der Zerstörung der Stadt Sodom in der Bibel [2] erzählt. Eine Quelle datiert den Untergang Sodoms ungefähr um 2066 v.Chr.[3] Von der historischen Stadt wurden bisher keine archäologischen Reste gefunden. Neuere Forschungen, die in der Fachwelt bisher aber eher abgelehnt werden, vertreten die Theorie, dass wegen bestimmter geologischer Besonderheiten dieser Gegend die Gebäudeanlagen bei einem Erdbeben ins Tote Meer abgerutscht sein könnten, wozu auch Bodenverflüssigung und in Brand geratene natürliche Erdgasvorkommen beigetragen haben könnten.[4] – „Sodom“ (Ĝebel Usdum) ist außerdem der Name eines Bergzuges am Südwestufer des Toten Meeres, der u.a. aus Steinsalz und Gips besteht und von dem seit dem frühesten Altertum Salz abgebaut wird. Eine Felsformation am Rand nennt die Legende „Lots Frau“ [5] [6], von der es in der Bibel heißt, sie sei zur Salzsäule erstarrt, weil sie bei der Flucht aus der zerstörten Stadt trotz Verbots nach hinten gesehen habe.[7]

Weblink

Quellen

  1. Das große Bibellexikon. Hrsg: Helmut Burkhardt u.a. Wuppertal u.a., Brockhaus u.a., 1989. Band 3: Paddan–Zypern, Seite 1477 f.
  2. Genesis/1. Mose 19, 24.25
  3. Lexikon zur Bibel. Hrsg.: Fritz Rienacker. Wuppertal, Brockhaus, 3. Sonderauflage 1992. ISBN 3-417-24585-0
  4. Forschungsbericht vom 3. Juni 2009 in der Fernsehreihe Abenteuer Forschung im ZDF, abgerufen am 22. Juli 2012
  5. Brockhaus-Enzyklopädie in 24 Bänden. Mannheim, Brockhaus, 19., völlig neu bearb. Aufl. 1993. Band 20: Sci–Sq. Seite 410. ISBN 3-7653-1120-0
  6. Berg Sodom mit Bild der Felsformation „Lots Frau“ in der Wikipedia (englischsprachig), abgerufen am 23. Juli 2012
  7. Genesis/1. Mose 19, 26