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Phobos (Mars-Mond)

Aus Maddraxikon
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Disambig-dark.jpg Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Mars-Mond Phobos; für andere Bedeutungen siehe Phobos.

Phobos ist einer von zwei Mars-Monden.

Beschreibung

Phobos (auch Mars I), von griech. für „Furcht“, ist neben Deimos einer der beiden natürlichen Satelliten des Planeten Mars. Benannt ist er nach Phobos, dem Sohn und Begleiter des griechischen Kriegsgottes Ares (lat. Mars).

Phobos wurde im Jahr 1877 zusammen mit Deimos vom US-amerikanischen Astronomen Asaph Hall am US Naval Observatory in Washington D.C. entdeckt.

Rotation

Mit einer großen Bahnhalbachse von lediglich 9378 Kilometern bewegt sich Phobos weniger als 6000 km von der Marsoberfläche entfernt um den Planeten und benötigt für einen Umlauf nur 7 Stunden, 39 Minuten und 12 Sekunden. Seine Umlaufperiode ist somit wesentlich kleiner als die Periode der Marsrotation. Mit seinem rechtläufigen Umlaufsinn überholt er so die Marsoberfläche und geht dort entgegen der Regel im Westen auf und im Osten unter. Die Aufgänge beziehungsweise Untergänge erfolgen in einem Intervall von 11 Stunden, sodass sie pro Tag zwei bis drei mal stattfinden.

Phobos hat wie der Erdmond eine gebundene Rotation, das heißt, er wendet dem Mars immer dieselbe Seite zu. Der kleine Trabant ist ein sehr unregelmäßig geformter Körper, der näherungsweise als dreiachsiges Ellipsoid mit Achsen von 27, 22 und 19 Kilometern modelliert werden kann. Die längste Achse des Marsmondes zeigt durch die gebundene Rotation immer zum Planeten.

Oberfläche

Der größte und auffälligste Krater auf Phobos heißt Stickney, nach Angeline Stickney († 1938), der Ehefrau des Entdeckers Asaph Hall. Der Krater misst etwa 10 Kilometer im Durchmesser. Der verantwortliche Einschlag muss den kleinen Mond beinahe zerrissen haben. Daneben existieren weitere, meist nach bekannten Astronomen benannte Krater.

Ferner besitzt Phobos einen nach Johannes Kepler benannten Gebirgskamm namens Kepler Dorsum (lateinisch für „Kepler-Rücken“).

Besiedelung durch die Marsianer

Auf Phobos existiert eine Werft für Raumschiffe. Hierher wurde die QUEEN VICTORIA gebracht, um sie zu untersuchen, zu warten und zu dekontaminieren. (MX 155)

Die Werftanlagen wurden durch die aufgrund des Einflusses des Streiters wahnsinnig gewordene Besatzung schwer beschädigt, blieben aber dennoch teilweise intakt. Einer Gruppe unter Führung von Sendra Treptis gelang es zu überleben, die AKINA zurückzurufen und die Rebellen unter Chandra Tsuyoshi mit Waffen zu unterstützen. (MX 358)

Bekannt ist außerdem ein chemisches Untersuchungslabor der Regierung. Hier wurde 2522 der Geosiphon untersucht und gestohlen. Leiter der Einrichtung ist Ruam Saintdemar. (MX 173)