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Fudoh

Aus Maddraxikon
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Fudoh war General der Japaner, Initiator des Projekts Afterlife und des Cinemaa, Anführer der Schatten.

Beschreibung

General Fudoh besitzt weder Nase, Lippen noch Ohren. Tiefe Narben kreuzen sich über seine Wangen. Seine Zähne werden nur dürftig von ausgefransten Hautlappen bedeckt. Glänzende Stahlstreben laufen von den Hüften abwärts an den Beinen entlang. Gewöhnlich kleidet er sich als Samurai mit Maske, so dass man sein wahres Aussehen nicht erkennen konnte.

Er war ein Meister der Meditation, so dass niemand seine Gedanken lesen konnte.

In seiner Jugend interessierte er sich sehr für Elektronik und überhaupt nicht für Schwertkampf. (MX 054)

Geschichte

Jugendzeit

Als Teenager schlich Fudoh zusammen mit seiner Freundin Keiko Hayate an die Oberfläche von Sub-Tokio. Dort wurde er Zeuge des Angriffs der Ostmänner. Um seine Freundin und einige andere Japaner zu retten, lenkte er die Aufmerksamkeit auf sich und wurde gefangen genommen. Zu seinem Erstaunen wurden die wilden Krieger von einem Techno angeführt, der sich Captain Perkins nannte. Als dieser von ihm nicht den Ort der Zugänge zum Bunker erfahren konnte, ließ er ihn foltern: der Ostmann Kuga schnitt ihm die Nase, die Lippen und die Ohren ab und versetzte ihm tiefe Schnitte ins Gesicht, doch er weigerte sich beharrlich zu reden, bis die Japaner zum Gegenangriff übergingen. Danach war er für den Rest seines Lebens entstellt, da man sein Gesicht nicht mehr wieder herstellen konnte. Er stürzte in eine tiefe Depression, umso mehr, da auch Keiko sein Anblick ekelte und versuchte zweimal, sich umzubringen. Erst Meister Takashi, der Anführer der Samurais, brachte seinen Lebensmut mit und überzeugte ihn davon, dass sein Leiden einen tieferen Sinn gehabt hatte und er zukünftig ein Krieger sein sollte. Man gewährte ihm, Captain Perkins genau die gleichen Wunden zuzufügen, die man ihm selbst beigebracht hatte, wodurch dieser starb. (MX 054)

Invasionsversuche in Meeraka

Fudoh zog Anfang des 26. Jahrhunderts nach Meeraka, um das Land mit seiner Schattenarmee zu erobern und den Weltrat, der seiner Auffassung nach über das ganze Land herrschte, zu zerschlagen. Das erste Ziel auf dem Weg war El'ay, wo er ein Bündnis mit Thornton schloss.

2517 versuchte Fudoh, die Stadt durch das Cinemaa zu erobern, doch daran scheiterte er durch Aruulas und Aiko Tsuyoshis Intervention. Angesichts der drohenden Niederlage tötete er Thornton und seine Leute und flüchtete (MX 048) .

Er baute sein Hauptquartier danach in der verschütteten Metro Central Station auf. Dort startete er im Dezember 2517 einen zweiten Invasionsversuch durch das Projekt Afterlife. Es gelang ihm, vor allem die Außenbezirke von El'ay einzunehmen, bevor sein Plan von Aiko Tsuyoshi und Brina aufgedeckt wurde. Sie und ein Taratzenrudel unter Raszkar brachten dem Zombiiheer schwere Verluste bei und warnten die Bevölkerung. Auch der Chef-Wissenschaftler Kashima wurde getötet. (MX 052)

Dennoch konnte das Zombiiheer zunächst nicht gestoppt werden, als Fudoh Anfang 2518 die nächste Großoffensive startete. Gnadenlos metzelten sie die Bevölkerung nieder und reihten jeden Toten in das Heer ein. Gegen frühere Aufrührer befahl Fudoh besonders erbarumungslos vorzugehen, so wurde etwa Fekko der Schreiber regelrecht zerhackt und auch Fong zielgerichtet verfolgt. Um Mauern und Barrikaden einzureißen, wurde tote Biisons benutzt. Als sich im Viertel der Nams schließlich der letzte Widerstand formierte und es tatsächlich gelang, die Zombiis mit kochendem Öl eine Zeitlang aufzuhalten, griff Fudoh zum nächsten Mittel. Er startete mit bezahlten Bellitreitern der Mechicos einen Luftangriff, was zum Erfolg führte. Die letzten Überlebenden flüchteten ins San Fernando Valley. Zu seinem Pech kreuzten sie seinen Weg, als er sich selbst einen Überblick verschaffen wollte und nahmen ihn gefangen. (MX 053)

Während seiner Gefangenschaft versuchte Aruula ihn zu belauschen, um etwas über seine Motive zu erfahren und eine Lösung, die Zombiis zu stoppen, die nun das San Fernando Valley zu überrennen drohten, doch er schirmte seine Gedanken erfolgreich ab. Als sich Suno unerkannt in seine Zelle schlich, offenbarte er ihr, dass er sich absichtlich fangen ließ und deshalb eine Befreiungsaktion ablehne. Sie übergab ihm ein Mittel, dass Eisen in Minutenschnelle rosten liess. Damit entkam er aus seiner Zelle und suchte sofort das Labor der WCA-Wissenschaftler auf. Hier tötete er alle fünf Wissenschaftler mit einer Probe des Geosix, die Steve Dinter auf ihn schleuderte und die er mit einem Rohr abwehrte.

Doch er verstand, dass der Weltrat nicht ganz Meeraka repräsentierte. So kam es zu einem Waffenstillstand, den Miki Takeo ihm anbot, bei dem General Fudoh einen Teil von El'ay für sich und die Japaner beanspruchte, jedoch versprach, keine weiteren Aktionen mehr gegen die übrigen Bewohner El'ays zu starten. (MX 054)

Beteiligung an der Operation Harmagedon

2521 leitete General Fudoh während der Operation Harmagedon ein Heer von Japanern, die von Nipoo aus einen Scheinangriff gegen den Wall starteten, der den Kometenkrater vom Pazifa-See trennte. Sehr wahrscheinlich fanden sie durch die Atombombenkatastrophe den Tod. (MX 150)