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Exposé zu MX 350

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Exklusiv wurde dem Maddraxikon das Exposé zu MX 350: Der Kult zum Geschenk gemacht und wird hier natürlich entsprechend aufbewahrt und zur Verfügung gestellt.

Als besonderes Giveaway stelle ich hier das von mir verfasste Kapitel-Exposé zum Band 350 ein; so bekommen die Leser auch einmal Einblick zu Umfang und Aufbau der Maddrax-Expos. Einige Facts wurden im Roman leicht verändert oder ergänzt, und natürlich habe ich alle Hinweise auf spätere Bände aus dem Exposé entfernt, um nicht zu spoilern. (Natürlich sollte man das Expo auch nicht vor dem Roman lesen!) Viel Spaß bei der Lektüre!

Michael „Mad Mike“ Schönenbröcher


Exposé MX 350 (Jo Zybell)

Der Kult


Rota-Seite: Wiederholung der Szene, in der Matt und Aruula zusammen mit der „BagBox“ durch das Tor aus dem zeitlosen Raum geschleudert werden und auf der Spitze der Stufenpyramide inmitten von Metalltrümmern landen. Es ist Nacht und das einzige Licht außer dem des Mondes dringt wie ein Flutlichtscheinwerfer aus dem Tor.

Info: Es sind die Trümmer der durch den Sog und Gegensog zerfetzten Waffenphalanx; die Metallos und AV-02 wurden bereits in MX 348 zerstört.

1. Nuu'oleens (New Orleans), 10. Juli 2528. Ein Schwarzer auf der Flucht durch eine von Fackeln erhelle, schwülheiße Nacht. Man kreist ihn ein, jeder Weg erweist sich als Sackgasse, an deren Ende Menschen auftauchen, auf deren Stirn ein drittes Auge gemalt ist. Dabei möglichst viel postapokalyptisches Lokalkolorit einbringen! Die Flucht endet auf einem weiten Platz, auf den der Schwarze systematisch getrieben wird, und dort an einem Standbild, das mit Federn und Blut geschmückt ist. Die Menge schließt sich um ihn. Da plötzlich erhellt ein Blitz die Nacht und eine Art Druckwelle reißt alle von den Füßen. Als sich die Blicke klären, hat sich unweit des Flüchtenden ein Ding materialisiert, das eine unmögliche (5-dimensionale) Form hat und sich einen Meter über dem Erdboden dreht. Die Menge weicht erschreckt zurück, während der Delinquent eine letzte Chance wittert: Er rennt auf das Ding zu und packt es mit beiden Händen.

Das Ding leuchtet auf und umschließt auch den Mann mit einem Schimmer. Er erstarrt, reißt die Augen auf – und Sekunden später erscheint das Bild einer Leiche schwebend über ihm, eine blutüberströmte, schwarze junge Frau, die mit dem Finger anklagend auf ihn deutet. Der Mann greift sich ans Herz und fällt tot um, das Artefakt – denn um ein solches handelt es sich – erlischt.

2. Minuten zuvor. Fortsetzung der Rota-Seite aus Matts Sicht. Er rutscht über die oberste Kante der Pyramide und fällt 1,5 Meter hinab auf die nächste Stufe. Neben ihm landet Aruula mit einem Schrei. Über beide hinweg tost ein unirdischer Sturm, der Metall- und Waffenteile mit sich trägt und nach wenigen Sekunden endet. Matt schaut über die Kante und sieht noch, wie sich das gleißende Tor im Zentrum der Plattform schließt: Ein lebender Stein wuchert darüber, dann flackert es und erlischt. Matts Augen müssen sich erst an die plötzliche Dunkelheit gewöhnen. Er sieht die Reste der zerfetzten Waffenphalanx des Archivars. Unter den Trümmern regen sich vereinzelt mechanische Gelenke: Roboter, die von der Tonnenlast zerquetscht wurden. Sein Blick bleibt an der Kiste hängen, die mit ihnen aus dem zeitlosen Raum geschleudert wurde. Sie bewegt sich, beginnt zu rotieren und scheint dabei das Mondlicht aufzusaugen.

Matt wird Zeuge, wie die BagBox, in die Samugaar all die Artefakte, die ihm die Weltherrschaft sichern sollten, gestopft hatte, instabil wird. Für eine Nanosekunde bildet sich ein Schwarzes Loch, dann gibt es einen Knall und einen kurzen Sog, als sich das Vakuum füllt – und die Box ist verschwunden.

Erst einmal kümmert sich Matt um Aruula, doch sie ist unverletzt, nur benommen. Sie hält ein Gerät, das in Form und Größe einer klobigen Fernbedienung mit großem Display ähnelt – auf dem, fast ganz am Rand wie auf einem Radar, ein einzelner Punkt blinkt. Aber Matt hat momentan dafür keinen Blick. Er hilft Aruula hoch und schaut sich um. Das Tor ist verschwunden, und mit ihm auch Xij, die im zeitlosen Raum zurückgeblieben ist. Er denkt an sie und Tom Ericson, fragt sich, wie es ihnen geht. Auch Aruula stellt diese Frage, er antwortet wortkarg. Rings um die Pyramide liegen Metalltrümmer verteilt: die ehemalige Waffenphalanx. Und auf den unteren Stufen und dem Erdboden liegen überall Teile von Robotern – und die dunkle Masse des toten Rochens.

Ein metallischer Oberkörper, ganz in der Nähe, ist noch so intakt, dass er auf die beiden Menschen zu kriecht (ähnlich dem Terminator aus Teil 1 der Filmreihe). Es ist AV-02! Matt zieht seine Laserpistole aus dem Gürtelholster und feuert auf den Torso, der sich davon aber nicht aufhalten lässt. Derweil hechtet Aruula zu ihrem Schwert, das auf der Plattform liegt, und schlägt dem Metallo den (Toten-)Kopf ab, der die Stufen hinunter rollt. Sie sehen die Spur der blau glühenden Augen, die schließlich verlöschen. Den Rest befördert Matt mit einem Tritt in die Tiefe. (Psychologisch markiert das den Beginn der neuen Zusammenarbeit der beiden.)

3. Nuu'oleens: Männer mit dem aufgemalten dritten Auge haben den Tod des Flüchtenden festgestellt, wagen sich aber nicht an das Ding heran, das sich immer noch in der Luft dreht und die Sinne verwirrt. Da teilt sich die Menge ehrerbietig. Ein skurril aussehender Voodoo-Priester mit einem Bowlerhut, auf den vorn ein drittes Auge aufgemalt ist, schreitet heran. Einer der Augenmänner erstattet ihm Bericht und es wird klar, dass es sich bei ihnen um die Garde des Priesters handelt. Dem Leser wird vermittelt, dass der Flüchtende zuvor seine Geliebte brutal ermordet hatte und deshalb gehetzt wurde. Sie war es auch, die über ihm erschien, als er das Artefakt berührte. Vermutlich starb er dann an einem Herzinfarkt.

Der Priester besieht das sich drehende Ding von allen Seiten, dann lässt er eine Holzkiste bringen und „pflückt“ es damit aus der Luft. Er wendet sich an die Menge und erklärt in dramatischen Worten, dass „Wuduu“ selbst den Täter gerichtet und ihm, Papa Anastaa, das mächtige Werkzeug überlassen hätte, um ähnliche Taten zu ahnden. Die Menge erschaudert und der Priester zieht sich zurück, gefolgt von den Augenmännern, die sehr vorsichtig und unglücklich die Kiste tragen.

Wichtig: Dem Leser erscheint der Priester düster, gefährlich und geheimnisvoll; er soll denken, das wäre ein „Böser“ (der Name ist das Anagramm von "Satana(a)").

4. Nun ist Zeit, die Beziehung von Matt und Aruula zu schildern. Während sie von der Pyramide steigen und Matt dabei den Kadaver von Boráan kurz untersucht (er fragt sich, wie er das der Daa'murin Gal'hal'ira beichten soll, die ihm das Tier im temporären Austausch gegen PROTO überlassen hat) und den verlorenen hydritischen Blitzstab (aus Band 348) einsammelt, der neben dem Todesrochen liegt, erklärt Aruula ihm, warum sie noch am Leben ist und welche Macht der Archivar über sie hatte. Dabei auch erwähnen, dass sie nicht zu ihrem Volk zurück will und kann, weil die neue Königin ihren Tod beschlossen hat (das weiß sie von den beiden Attentäterinnen bei Canduly Castle). Sie gibt sich dabei wortkarg und gesteht, unter dem Einfluss des Schlangengiftserums getötet zu haben (ohne jetzt schon konkret zu werden). Matt spürt, wie nahe ihr das geht, und beschränkt sich auf Fragen nach Samugaar, der Aruula nie von seinen Welteroberungsplänen erzählt hat. Sie dachte, sie würde ihm dabei helfen, in seine Welt zurückzukehren; erst als sie von dem Gift gereinigt war, erkannte sie die Wahrheit.

Die beiden erreichen das Mondshuttle, das neben dem Turm geparkt ist. Die ehemalige Zentrale Samugaars wurde von einem Trümmerteil zum Einsturz gebracht und hat so verhindert, dass es das Shuttle treffen konnte. Hier erledigen sie noch zwei Metallos, die die Katastrophe überlebt haben, aber nach AV-02s Zerstörung desorientiert wirken. Matt öffnet die Schleuse mit dem Mastercode, sie steigen ein. Das Shuttle scheint intakt zu sein. Sie versorgen ihre Prellungen und Schürfwunden. Wieder denkt Matt an Xij und fühlt den Schmerz der Trennung – vielleicht eine Trennung für immer, denn er rechnet damit, dass die Archivare ein erneutes Öffnen eines Tores in diese Welt nicht zulassen werden.

Vielleicht spürt Aruula mental diesen Schmerz, doch sie sagt nichts. Und auch Matt ist noch nicht so weit, seine tiefsten Gefühle preiszugeben: sein Eingeständnis, dass alles, was er Aruula nach Anns Tod angetan hat, ein kaum wieder gutzumachender Fehler war. Stattdessen rettet er sich in die Untersuchung des Scanners. Auf der Skala erkennt er, dass sich die einzige Anzeige – die BagBox? – in einer Entfernung von ca. 1200 km befindet. Anhand der Computerkarten lokalisiert er das Signal in New Orleans. Matt ist klar, dass sie die Box mit ihrem hochgefährlichen Inhalt nicht unbedarften (und potenziell machthungrigen) Menschen überlassen können. Er verständigt sich mit der noch immer sehr in sich gekehrten Aruula darauf, hinzufliegen und die BagBox zu bergen.

5. Papa Anastaa unterzieht in seiner Voodoo-Klause (wir schreiben es „Wuduu“) das Artefakt einer vorsichtigen Prüfung. Als er es berührt, überfällt ihn eine seltsame Vision (die Bedienungsanleitung, die mittels einer psychoenergetischen Schicht auf jedes Artefakt aufgebracht ist), von der er nur so viel versteht, als dass man mit dem "Transkommunikator" Kontakt mit den Toten aufnehmen kann.

(Info: Dass man mit dem Artefakt Kontakt zu Toten bekommt, klingt erst mal esoterisch, ist aber wissenschaftlich erklärbar, wenn die Seelen der Verstorbenen in ein spezielles Para-Universum überwechseln, in dem sie lokalisiert und kontaktiert werden können. Das Artefakt ist in der Lage, aus Schwingungen von Spin- bzw. Molekülbewegungen Identitäten ehemals Lebender zu rekonstruieren. Jedenfalls muss der Leser eine Erklärung erhalten. Samugaar wollte mit dem Artefakt Informationen von Toten erlangen, z.B. den Codes eines Bunkers vom ehemaligen Prime, deswegen hat er es eingepackt.)

Doch bevor Anastaa das testen kann, vernimmt er Lärm. Sekunden später kommt ein Gardist hereingestürmt, der sich die Augen zuhält, weil niemand das Allerheiligste von Papa Anastaa sehen darf. Er meldet, dass das Haus (eine Villa im viktorianischen Stil am Rand der Sümpfe) von den Männern des Barons angegriffen wird. Offenbar hat der schnell von dem Ding erfahren, das Anastaa sich gekrallt hat, und will es ihm abjagen. Der Priester verpackt den geometrischen Körper wieder und greift sich einige (angeblich) magische Gegenstände. In der Folge wehren er und seine Männer die Angreifer ab. Dabei kommt z.B. ein Pulver zum Einsatz, das den Leuten wilde Halluzinationen beschert, während die Augenmänner feuchte Tücher um den Mund und Nase tragen und so der Wirkung entgehen. Papa Anastaa selbst kämpft in vorderster Reihe und ist dabei nicht zimperlich. Den letzten Angreifer lässt er am Leben, um ihn auszuquetschen. Doch als er einen "Wahrheitszauber" über ihn legt, erwacht der aus einer tiefen Trance. Er weiß nicht, wo er ist und was er tut; seine letzte Erinnerung ist die, im Sumpf nach Schlangen zu suchen, die er melken wollte. Papa Anastaa schleudert ihn wütend weg und schreit: „Er hat es wieder getan! In der Hölle soll er schmoren!“ Der aus der Trance Erwachte wird in ein Erdloch geworfen.

Erklärung: Der „Baron“ will Papa Anastaa die Herrschaft über Nuu'oleens streitig machen und verfügt über eine Substanz, mit der er normale Bürger zu Kampfmaschinen machen kann. Der Kreole, der seine Geliebte umbrachte, war einer der ersten Probanden.

6. Auf dem Shuttle-Flug nach New Orleans sitzen Matt und Aruula lange schweigend im Cockpit nebeneinander, bis sie plötzlich gleichzeitig den anderen ansprechen. Aruula lässt Matt den Vortritt und er bittet sie für seine Reaktion nach Anns Tod um Vergebung. Sie fragt ihn nur, ob er Xij wirklich geliebt hat. Er kontert, ob sie wirklich nur mit ihm zusammenbleiben wollte, weil es Wudans Wille war. Eine Antwort bleiben sie beide schuldig. Dafür rückt Aruula nun damit heraus, was sie bis in ihre tiefste Seele quält: dass sie, als sie mit Samugaar unterwegs war, ohne Skrupel gemordet und unter anderem eine Granate in Mr. Blacks Büro gezündet hat. Sie weiß nicht einmal, ob er, Alexandra Cross und General Garrett überlebt haben. Und dann die Infizierung einer ganzen Insel (sie weiß den Namen nicht, aber Matt, der mit Xij in Band 342 dort war und vor den Nanobot-Zombies fliehen musste, nennt Puerto Rico). Obwohl sie ihre Hemmungen und ihr Bewusstsein um Gut und Böse durch eine Droge verloren hat, fürchtet sie, dass Wudan ihr nicht vergeben kann – sie selbst kann es jedenfalls nicht. Matt kann sie nicht in den Arm nehmen, dafür spürt er ihre Ablehnung zu stark. Aber er beschwört sie, ihm zu helfen, Samugaars böses Erbe unschädlich zu machen. Er hofft, währenddessen Zugang zu ihr zu finden, um ihr aus der Verzweiflung zu helfen.

7. In einer verräucherten Stube in Nuu'oleens. Ein hünenhafter Schwarzer mit einem Zylinder knallt einem hageren Jüngling eine mit Goldmünzen gefüllte Börse auf den Tisch, um bei der Wuduu-Queen Latifeeh vorgelassen zu werden. Dann aber erweist er sich als wenig freundlich, packt sie (ein schwerer Verstoß, denn niemand darf sie berühren) und wirft ihr vor, ihr Pulver hätte keinen Erfolg gebracht, Papa Anastaas Zauber sei offenbar mächtiger. Die Queen ist eine angeblich uralte Zauberin, die aber wie kaum dreißig aussieht; nur ihre Zähne sind faulig. Sie kaut ständig ein Kraut, von dem der Baron denkt, dass es ihr den Mund zerfrisst, sie aber jung hält. (Info: Diese ganzen Zauber sind natürlich Tricks, und wo man das dem Leser nahe bringen kann, sollte man es tun. Die Queen z.B. hält ihre Mutter und Großmutter unter Verschluss, um die Familientradition fortzuführen; die Schrumpfköpfe ihrer anderen Vorgängerinnen dienen als Tischschmuck.

Der Baron fordert einen stärkeren Zauber, um dem verhassten Anastaa die Beute zu entreißen, von der man ihm berichtet hat. Die Queen tut geheimnisvoll, ja ängstlich, und öffnet schließlich einen Kasten mit sieben Schlössern, in dem sich ein weißes Pulver befindet. „Hier habe ich, was du brauchst“, sagt sie, „aber du musst bereit sein, deine Seele zu verpfänden, wenn du den Bannspruch benutzt!“ Der Baron nickt grinsend.

8. Anflug auf New Orleans. Um unauffällig zu agieren, wartet Matt die Dämmerung ab und landet dann etwa einen Kilometer vom Scannerecho entfernt auf einer Insel in einem Sumpfgebiet. Die BagBox scheint sich am Rand des Sumpfes zu befinden; vielleicht hat sie ja noch niemand entdeckt. Sie steigen aus und Matt trennt mit dem Laser einige Mangrovenäste ab, die über das Raumschiff fallen und es tarnen. Aruula hält nach Shargatoren oder anderem Viehzeug Ausschau. Dabei gewahrt sie einen Kreolen, der kopflos durch den Sumpf hetzt – die Gelegenheit, Informationen einzuholen. Sie schnappt ihn sich und merkt dabei, wie gehemmt sie plötzlich mit dem Schwert gegen Menschen vorgeht. Kann ihr das noch zum Verhängnis werden?

Der Fremde, an dessen Kleidung Schlamm klebt und dessen Fingernägel allesamt abgerissen sind, ist aufgelöst vor Angst und redet wirr: der Baron habe ihn zu einem Todesengel gemacht. (Info: Sie unterhalten sich hier und in der Folge auf Englisch, das Aruula ja beherrscht.) Aruula versucht in ihn zu lauschen, kann aber nur wenige klare Bilder empfangen, von einer Villa, von blutigen Kämpfen und einem Schamanen mit rundem Hut, der ihm (dem Schwarzen) wie Orguudoo persönlich erscheint. Das muss jener Baron sein, von dem er stammelt.

Matt, der zu ihr gestoßen ist, vergleicht die Scanneranzeige mit der Richtung, aus der der Mann kam – es ist dieselbe. Hat dieser Baron die BagBox etwa geöffnet und benutzt jetzt eines der Artefakte, um „Todesengel“ zu erschaffen? Sie müssen vorsichtig sein. Den Kreolen lassen sie laufen, er taumelt davon. Sie folgen seiner Spur zurück, die augenscheinlich sicher durch den Sumpf führt.

9. Papa Anastaa hat eben erfahren, dass sich der „Todesengel“ aus dem Erdloch befreien konnte, indem er sich mit bloßen Händen durch den Boden gewühlt hat. Die Spuren weisen in den Sumpf. Anastaa verzichtet darauf, ihn verfolgen zu lassen, verstärkt aber die Wachen. Er will endlich das Experiment nachholen, bei dem er gestört wurde, und einen Toten aus dem Jenseits beschwören. Er will sich Hilfe gegen den Baron holen und glaubt den Richtigen dafür zu wissen. Um das Artefakt hat er mit Hühnerblut einen Bannkreis gemalt, als er „Orguudoo“ zu sich ruft. Er ist schockiert, als plötzlich eine durchsichtige, über zwei Meter große, echsenhafte Gestalt vor ihm steht! Hier greifen wir auf eines der großen Geheimnisse der Serie zurück: dass hinter Orguudoo ein Daa'mure namens Est'hal'orguu steht (siehe 3. Hardcover und MX 143, dort evt. noch mal nachschlagen), der das Prinzip des Bösen bei den Primärrassenvertretern erforschen sollte und übers Ziel hinausgeschossen ist. Da die Daa'muren nicht dumm waren, kann der Leser durch Est'hal'orguus Schilderungen einen Einblick in das "Totenreich" erhalten; Anastaa kapiert dagegen nur wenig und beendet den Versuch mit mehr Fragen, als er dem „Dämon aus der Tiefe“ eigentlich stellen wollte.

9a. Man könnte auch, wenn noch ausreichend Platz bleibt, evt. einen Abstecher in Est'hal'orguus Vergangenheit machen, eingebunden in Kapitel 9. Lenkt aber eigentlich von der Haupt-Storyline ab.

10. Matt und Aruula schleichen sich an eine herrschaftliche Villa an, deren Bild mit dem aus dem Kopf des Flüchtenden übereinstimmt. Der Scanner zeigt ihnen, in welchem Trakt sich die BagBox befinden muss. Sie stellen fest, dass das Haus gut gesichert ist; die Wachen umgehen zu wollen ist unmöglich. Da bemerken sie, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich für die Villa interessieren: Mit Schlamm getarnte Gestalten, die Aruula gerade noch rechtzeitig wahrnimmt, nähern sich von hinten. Gleichzeitig stoßen sie auf eine Erdgrube, über der ein offenes Gitter liegt, und gehen dort in Deckung. Sie beobachten, wie Männer unter der Führung eines hünenhaften Schwarzen mit Zylinder einen Kreis aus weißem Pulver anscheinend um die ganze Villa ziehen. Dann entzündet der Zylinderträger eine Fackel und senkt sie, während ein Begleiter eine Art Zauberspruch ruft (den Matt wegen des implantierten Translators sogar verstehen könnte), auf das Pulver, das sich in rasendem Tempo kreisförmig entzündet. Eine Wolke steigt auf und hüllt die Gestalten ein.

Info: Der Baron ruft den angeblichen Zauberspruch nicht selbst, um seine Seele nicht in Gefahr zu bringen, daher sein Grinsen bei der Wuduu-Queen.

11. Wuduu-Queen Latifeeh im Gespräch mit dem hageren Jungen namens Yaaba (heißt so, weil er an einem Donnerstag geboren wurde), der ihr Bruder ist und der sie fragt, ob sie nicht mit dem Feuer spielt, den Baron in die Falle laufen zu lassen. Was, wenn er überlebt und sich rächen will? Latifeeh lacht. Das sei unmöglich, sagt sie. Der Zauber würde tatsächlich wirken – aber auf den, der ihn anwendet. Danach würde der Baron keine Gefahr mehr darstellen. Sie hätte keine andere Möglichkeit gesehen, als ihm seine Seele zu rauben, nachdem er sich an ihr vergriffen hat.

12. Bei der Villa: Die Rauchwolke hüllt die Gestalten ein, die sich plötzlich krümmen und umher torkeln. Der Qualm treibt auch auf die Grube zu. Matt und Aruula halten gewarnt den Atem an, bis die Wolke vorbeigezogen ist, dann spähen sie erneut hinaus. Vom Haus her kommen bewaffnete Männer, auf deren Stirn ein drittes Auge gemalt ist – doch sie müssen nicht kämpfen. Die Angreifer scheinen den Verstand verloren zu haben, tappen umher oder wühlen im Sand. Der Hüne sitzt da, stößt glucksende Töne aus und kaut an der Krempe seines Zylinders.

Matt erkennt die Chance, die sich ihnen bietet: Ganz egal, was hier abläuft, im Augenblick konzentrieren sich alle Wachen auf die Ex-Angreifer. Ihm und Aruula gelingt es, das Haus zu erreichen, dort ein Fenster aufzubrechen und einzusteigen. Sie gelangen durch einen Schlafsaal und einen Flur zu der Stelle, an der das Artefakt angezeigt wird. Dabei müssen sie aufgeregt umher laufende Bedienstete umgehen. Eine Frau streckt Matt mit dem Blitzstab nieder, dessen Intensität er auf Betäubung einstellt; sie wird gefesselt und geknebelt.

Im Zielraum selbst, in dem sich unzählige Voodoo-Fetische befinden, ist keine genaue Ortung mehr möglich. Sie halten Ausschau nach der BagBox, können sie aber nicht entdecken. Langsam wird die Zeit knapp, da findet Aruula eine Holzkiste und öffnet sie. Erschreckt springt sie zurück: Daraus hervor schwebt ein unmöglicher Körper und dreht sich in der Luft. Matt tritt zu ihr. Das kann nur eines der Artefakte sein! Aber warum ein einzelnes? Wo ist die Box? Es überläuft ihn kalt: Kann es sein, dass der Inhalt von Samugaars Truhe über die ganze Erde verteilt wurde? Dann wäre ihre Mission längst noch nicht zu Ende.

13. Bevor sich Matt weitere Gedanken machen kann, vernehmen sie ein Geräusch ganz in der Nähe. Sie fahren herum – ein Schwarzer mit Bowlerhut und einem Dolch in der Hand stürzt auf sie zu (Cover)!

Matt löst den Blitzstab aus der Hüfte aus. Der Angreifer bricht zusammen, bleibt aber bei Bewusstsein; offenbar hat er eine stabile Konstitution. „Hat der Baron es neuerdings nötig, weiße Söldner anzuwerben?“, lallt er verächtlich mit schwerer Zunge. „Gott Wuduu hat ihn zurecht gestraft!”

Aruula hält Matt zurück, der dem Mann gerade eine zweite Ladung verpassen will, und wendet sich an den Schwarzen. „Sagtest du Wudan?“, fragt sie. „Bist du einer seiner Priester?“

Matt schüttelt den Kopf. „Er sagte 'Voodoo'. Das war mal ein kreolischer Totenkult in diesen Breiten und ist es offenbar immer noch.“

„Ich will es von ihm hören“, fährt Aruula ihn an. „Wenn er Kontakt zu Wudan aufnehmen kann...“ Sie wendet sich wieder dem Priester zu. „Also sprich!“

„Du willst mit ihm reden?“, drückt sich Papa Anastaa um eine Antwort. „Das kann ich arrangieren.“ Matt verdreht schon die Augen, da setzt der Mann „Mit diesem Zauber!“ hinzu und deutet auf das Artefakt.

Es pocht an der Tür. „Papa Anastaa?“, fragt eine Stimme. „Wir haben den Baron befragt – er weiß nicht einmal mehr, wer er ist. Was sollen wir mit ihm tun?“

Aruula setzt dem Priester ihre Schwertspitze an die Kehle. „Antworte weise!“, zischt sie.

Das tut er – schlauer als erwartet: „Ich befasse mich später mit ihm. Lasst mich für die nächste Stunde allein. Aber verstärkt die Wachen um das Haus, vor allem an den Fenstern!“

Matt zerbeißt einen Fluch zwischen den Zähnen, als Anastaa ihn angrinst: „Ihr habt mich in eurer Gewalt, Söldner – aber krümmt ihr mir ein Haar, ist das auch euer Ende! Ohne mich kommt ihr hier nicht raus.“

Erst einmal klärt Matt ihn über seinen Irrtum bezüglich der Söldner auf, dann will er mehr über das Artefakt wissen. Der Priester behauptet, schon Kontakt zu Orguudoo aufgenommen zu haben, den er als große Echse beschreibt. Matt schließt auf die Daa'muren. Doch als Logiker steht er dem ganzen Zauber-Humbug kritisch gegenüber: Es kann kein echter „Kontakt ins Totenreich“ gewesen sein, sondern irgendeine Projektion des Unterbewussten. Vielleicht befindet sich auch ein intakter Daa'murenkristall unter dem ganzen Gerümpel.

Aruula fordert Anastaa auf, er solle die Beschwörung mit Wudan versuchen. Sie will wissen, ob sie in den Augen ihres Gottes noch Vergebung finden kann. Papa Anastaa malt den Bannkreis und umfasst das Artefakt – doch nicht Wudan persönlich erscheint (damit bleibt seine Identität und ob es ihn überhaupt gibt, unklar), sondern sein „Auge“: die tote Greisin, die Aruula schon früher unterstützt hat und ihr auch schon erschienen war.

Sie zeigt sich in Wudans Namen bekümmert über Aruulas Taten, sieht aber ein, dass sie zu dieser Zeit vom Bösen beeinflusst war. Um Absolution zu erhalten, müsse sie durch drei Taten vor Wudan bestehen. Wudans Auge zitiert drei Sprüche (s.u.). Zum Abschied berührt die Geisterscheinung Aruulas Stirn (wichtig!).

1. Spruch: „Zu Kristall erstarrt, der Donner verstummt. Blicke in den Spiegel, um der Gefahr zu begegnen.“

2. Spruch: „Die Spitze der Nadel birgt großen Schmerz. Verwandle sie in ein Öhr, um ihn zu lindern.“

3. Spruch: „Der Atem der Bestie frisst den des Meeres. Mit dem Rücken am Abgrund bringe das Grün zurück.“

14. Matt staunt. Ist das jetzt eine Projektion von Aruulas Unterbewusstsein? Aber wie kann sie sich selbst Aufgaben stellen, die sich erst in der Zukunft erfüllen sollen? Es gibt nur einen Weg, es herauszufinden: Er berührt selbst das Artefakt, um an die Bedienungsanleitung zu gelangen. Ihm (und dem Leser) wird die technische Seite des Transkommunikators offenbart. Es ist also tatsächlich möglich, mit Manifestationen Toter Kontakt aufzunehmen. Sofort schießen ihm verschiedene Namen durch den Kopf: seine Eltern, die Mitglieder seiner Flugstaffel, die Freunde, die er verloren hat – und auch Ann und Daa'tan. Aber will er das überhaupt; würde es nicht alte Narben neu aufreißen?

Bevor er sich darüber klar werden kann, handelt plötzlich Papa Anastaa, der einen Hebel umlegt, durch den sich eine Bühnentür im Boden öffnet. Eine Sekunde später ist er verschwunden. Aruula, die in Gedanken versunken war, springt ihm hinterher. Matt ist versucht, die Kiste mit dem Artefakt mitzunehmen, aber das würde ihn nur behindern. Also lässt er den Transkommunikator zurück und folgt Aruula. Sie hetzten durch einen engen Kellergang, der offenbar unter dem Haus bis weit in die Umgebung verläuft: ein Fluchtgang des Priesters! Matt verwünscht es, das Artefakt nicht doch mitgenommen zu haben, denn der Weg führt in die Freiheit. Plötzlich hören sie ein Lachen und fahren herum: Papa Anastaa hatte sich in einer Nische verborgen und steht nun hinter ihnen, legt einen weiteren Hebel um und ein Schott fällt aus der Decke und trennt ihn von den Verfolgern. Matt und Aruula haben keine andere Möglichkeit, als dem Gang weiter zu folgen, dessen Grundwasser knöchelhoch steht. Sie kommen nach mehreren hundert Metern durch ein Grab (!) wieder ans Licht; in die Morgenröte eines neuen Tages. Die Villa ist hinter Bäumen kaum zu sehen.

15. Da sie ahnen, dass Papa Anastaa seine Männer zum Ausgangspunkt schicken wird, sehen sie zu, dass sie Land gewinnen, merken sich aber für alle Fälle die Inschrift des auffälligen, mit einem Totenkopf verzierten Grabsteins. Sie befinden sich auf einem Friedhof in einem Randbezirk von Nuu'oleens. Matt grübelt darüber nach, wie sie das Artefakt jetzt noch holen können, und ob es sich überhaupt als Waffe einsetzen lässt. Samugaar hatte wohl vor, damit z.B. militärische Geheimnisse oder Bunker-Codes von verstorbenen Wissensträgern zu erfahren, um sich Vorteile gegen einen Feind zu verschaffen. Aruula dagegen ist ganz besessen davon, die Aufgaben zu erfüllen und ihre Schuld abzutragen und rezitiert die Sprüche unaufhörlich.

Da taucht ein junger Kreole auf (der Leser kennt ihn als Yaaba, den Bruder der Wuduu-Queen) und gibt ihnen geheimnisvolle Zeichen, mit ihm zu kommen. Da er nicht in Richtung der Villa läuft, folgen Matt und Aruula ihm. Hier bietet sich Gelegenheit für weiteres Lokalkolorit in einem gerade erwachenden Nuu'oleens. Die Führung endet im Hinterzimmer eines verruchten Etablissements bei der Wuduu-Queen Latifeeh. Sie hat die Villa überwachen lassen – mittels kamera-bestückter Kolks, wie sie früher vom Weltrat eingesetzt wurden! Überhaupt erweist sich die Dame als technisch fortschrittlich ausgerüstet, auch wenn es in Matts Empfinden eher an Cyberpunk-Technik erinnert. Die ständig kauende Queen hat ihr Eindringen beobachtet und fragt sie nun aus, was Papa Anastaa da erbeutet hat. Matt will es ihr verraten, wenn sie ihm dabei hilft, den Gegenstand zu bergen.

Queen Latifeeh willigt ein: es wäre ihr nur wichtig, den Frieden in Nuu'oleens zu sichern, indem sie Papa Anastaa das neue Machtinstrument entzieht, es selbst aber nicht für sich behält. Sie selbst sieht sich angeblich als Waage zwischen Gut und Böse, die die Stadt im Gleichgewicht hält.

Aruula drängt darauf, etwas zu essen; sie würde es kaum noch aushalten vor Hunger. Yaaba will sie in ein nahes Lokal begleiten. Kaum sind sie draußen, nimmt Aruula Matt beiseite. Sie hat die Queen belauscht und Verrat und böse Gedanken festgestellt; so geht auch der Qualm, der dem Baron samt seiner Truppe den Verstand geraubt hat, auf ihr Konto! Matt schließt daraus, dass sie nicht das Gleichgewicht wahren, sondern sich selbst an die Spitze setzen will. Aber wie sollen sie sich das Artefakt schnappen, ohne zwischen den feindlichen Parteien aufgerieben zu werden?

Aruula macht keinen Hehl daraus, dass sie Papa Anastaa für das bessere Oberhaupt des Wuduu-Kults hält. Beispielsweise hat er seinen Erzfeind nicht töten, sondern wegsperren lassen, und sie beide ließ er entkommen, anstatt sie in eine tödliche Falle zu locken. Matt stimmt ihr zu.

Bevor der junge Kreole misstrauisch wird, wenden sie sich wieder ihm zu und betreten an seiner Seite das Lokal.

16. Am Abend desselben Tages: Matt, Aruula, Queen Latifeeh und Yaaba (die Queen hat keine Krieger, ist dafür aber mit einem Rucksack voller Wuduu-Utensilien ausgerüstet) betreten den Friedhof, wo unsere beiden Helden das Grab mit dem Geheimgang wiederfinden sollen. Sie finden es auch, aber da ist kein Gang. Matt ist ratlos – bis ihm auffällt, dass die Erde rund um den Grabstein keinen Moosbewuchs aufweist. Der Stein und der Grabschmuck wurden vertauscht – mit denen eines anderen Grabes! Offenbar ein schon oft praktizierter Trick, um den Eingang zu tarnen. Sie inspizieren die Grabsteine der umliegenden Parzellen, werden fündig und dringen in den Gang ein. Am Schott ist erst mal Schluss (es wird durch das Öffnen der Bühnentür erst hochgezogen), aber Latifeeh hat nach Matts Bericht vorgesorgt und zaubert einen Schneidbrenner und Atemmasken hervor.

Eine halbe Stunde später gehen sie weiter bis zu der verschlossenen Luke. Sie stemmen sie auf und klettern in den stockdunklen Raum darüber. Yaaba entzündet eine Lampe – und sie stellen fest, dass sie in einem mit Attrappen bestückten Zimmer gelandet sind, das kleiner ist als Anastaas Wuduu-Klause und zudem ringsum mit Eisenstangen verschlossen: ein großer Käfig! Auch das Loch im Boden verschließt sich durch Stangen, dann geht das Licht an. Hinter einer vergitterten Tür steht Papa Anastaa und lacht herzlich darüber, dass sie auf den Trick mit dem falschen Gang hereingefallen sind, der sie direkt in seine Gefangenschaft geleitet hat. Offenbar gibt es eine Y-Weiche im Gang, die man umlegen kann (ansonsten wären die Sicherheitsvorkehrungen auch zu lasch). Latifeeh will eins ihrer Pulver schleudern, aber Aruula fällt ihr in den Arm und knockt sie aus. Matt ist baff, reagiert aber schnell und nimmt Yaaba in den Polizeigriff.

17. Aruula erklärt – auch Papa Anastaa –, dass Wudans Auge diese Entwicklung vorausgesehen und ihr bei der Berührung übermittelt hat. Sie durfte niemandem davon erzählen, aber nun wird Matt auch klar, warum sie zu Anastaa hielt und gegenüber der Queen so misstrauisch war. Der Wuduu-Priester ist erst skeptisch, weicht aber auf, als Aruula weiter sagt, dass nach Wudans Wille das Artefakt in seinem Besitz bleiben solle, um die Machtverhältnisse in Nuu'oleens zu stabilisieren. Die Mächtigen der Jenseitswelt würden aber darüber wachen, dass es nur zum Guten eingesetzt würde. Bei Missbrauch würde Anastaa dem Baron im Geiste nachfolgen. Matt bleibt hingegen skeptisch, muss es aber hinnehmen, um mit Aruula freizukommen. Sie werden entlassen und kehren zum Shuttle zurück. Die Queen und ihr Bruder werden wie der Baron Gefangene in der Villa bleiben.

18. An Bord fällt die Anspannung von Aruula ab. Jetzt erst erfährt Matt, dass ihre ganze Erklärung frei erfunden war; mit der Berührung hat Wudans Auge sie lediglich gesegnet. Aber es war der einzige Weg aus der Gefangenschaft – und Papa Anastaa wird sich nach der Warnung hüten, Schindluder mit dem Artefakt zu treiben, das als Waffe eh nicht geeignet ist. Matt ist baff von so viel Chuzpe und Schläue und umarmt Aruula überschwänglich. Das bricht einen Teil des Eises, das noch zwischen ihnen ist, und sie erwidert seine Umarmung.

(Hinweis: Der Versuch, mit dem Scanner ein zweites Artefakt anzupeilen, findet erst im nächsten Band statt. Dieser hier soll mit der versöhnlichen Geste der beiden Protagonisten enden.)

Siehe auch